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„Sind gut aufgestellt“

Montag, 13. Mai 2024
 

Nach einem intensiven Winteraufbau erfolgt für Corinna Kuhnle, Viktoria Wolffhardt, Mario Leitner und Felix Oschmautz bei den ECA European Championships (15.–19. Mai 2024) im slowenischen Tacen der offizielle Saisonstart. Neben dem Kampf um die begehrten EM-Medaillen biegt auch für das heimische Wildwasser-Quartett die interne Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris 2024 langsam, aber doch auf die Zielgerade. Bereits in der kommenden Woche könnte die finale Entscheidung fallen.

Seit einigen Tagen sind Corinna Kuhnle, Viktoria Wolffhardt, Mario Leitner und Felix Oschmautz bereits in Tacen und holen sich den Feinschliff vor der bevorstehenden Europameisterschaft. Nach einem intensiven Winter, zahlreichen Trainingsblocks und dem einen oder anderen Vorbereitungswettkampf geht es für das Wildwasser-Quartett zum offiziellen Saisonstart gleich ans Eingemachte. Der Optimismus ist groß, die Vorfreude ebenfalls.

„Wir hatten schon einige gute Trainingseinheiten, auch wenn es momentan Probleme mit dem Wasser gibt – es ist zu viel Wasser im Kanal. Wir sind aber gut vorbereitet und haben bei verschiedenen Wasserständen trainiert, von daher nehmen wir das so hin, wie es dann sein wird. Schön wäre, wenn sie das Thema Olympia-Qualifikation etwas zur Seite schieben könnten, voll angreifen und in ihren Läufen nicht taktieren. Wir sind gut aufgestellt und rechnen uns einige Finalteilnahmen aus – da ist dann immer viel möglich“, gibt OKV-Nationaltrainer Helmut Oblinger ein letztes Update und ergänzt: „Felix, Mario und Conny können um Medaillen mitfahren. Viki hat jetzt weniger trainiert, aber mit ihrer Erfahrung wird sich das auf die Wettkampfperformance wohl nicht so auswirken. Wenn sie einen guten Tag hat, ist auch viel drinnen.“

Der Olympiavierte Felix Oschmautz, der im internen Olympia-Qualifikationsranking alle Trümpfe selbst in der Hand hat, ist mit den ersten Trainingseinheiten ebenfalls zufrieden. Das Gefühl am Wasser passt, die Form stimmt und die Ziele sind groß: „Ich bin zum ersten Mal mit meinem Rennkajak gefahren, es fühlt sich sehr gut an. Mit meiner Form bin ich zufrieden. Es ist aber schwierig, wenn man gerade am Anfang der Saison ein wichtiges Rennen hat, die Kurve richtig zu timen. Ich denke, es ist mir allerdings gut gelungen. Ich kenne die Strecke seit meiner Kindheit und kann mich noch erinnern, dass die Walzen damals für uns immer eine echte Mutprobe waren. Einer guten Performance steht nichts im Wege. Ich will in jedem Lauf meine Leistung bringen und top performen. Einfach nicht zu viel nachdenken, einfach fahren – so lautet die Devise. Wenn mir das gelingt, kommt der Rest von selbst.“

Die Olympia-Qualifikation biegt auf die Zielgerade

Vor knapp einem Jahr bei den Europaspielen 2023 hat es die ersten Punkte für die Olympia-Qualifikation gegeben. Ein langer Prozess, der nun langsam, aber doch auf die Zielgerade biegt. „Natürlich ist das immer im Hinterkopf. Ich habe dahingehend schon große Schritte gemacht, daher blicke ich voll entspannter Vorfreude auf die EM-Bewerbe“, verrät Kuhnle, die im internen Ranking aktuell die Nase vorne hat. Aber zuerst wartet auf die zweifache Weltmeisterin die Europameisterschaft, und da will die Niederösterreicherin nach dem Motto „Business as usual“ erneut Höchstleistungen erbringen. „Der Winter war hart und wir haben intensiv trainiert. Jetzt wird es Zeit, dass es so richtig losgeht. Die ersten Trainingseinheiten in Tacen waren super, das hat mir getaugt. Die Vorbereitungswettkämpfe sind schwierig einzuschätzen, aber ich bin gut drauf und fühle mich gut am Wasser. Es ist ein Wettkampf, und ich kann sowieso nur das kontrollieren, was ich in der Hand habe. Die Devise lautet daher: kontrollierter Angriff! Dann sehen wir, was rausschaut und wie viele Punkte ich für die Olympia-Qualifikation noch brauche. Aber das kann ich nicht beeinflussen, deshalb konzentriere ich mich nicht darauf“, so Kuhnle, die auf eine mehr als zufriedenstellende Vorbereitung zurückblicken kann.

Anders schaut das bei ihrer Teamkollegin Viktoria Wolffhardt aus. Die 29-Jährige musste in den letzten Wochen krankheitsbedingt etwas kürzertreten und konnte den geplanten Trainingsumfang nicht vollumfänglich durchziehen. Nun geht es langsam bergauf. „Ich bin immer noch nicht ganz fit, aber ich beiße die Zähne zusammen. Für mich gilt es, das Gefühl im Boot wiederzufinden. Mein Start stand lange auf der Kippe, aber ich denke, das sollte jetzt passen. Der Plan ist, in allen drei Disziplinen an den Start zu gehen. Meine persönliche Vorbereitung in den letzten Tagen war somit nicht optimal, daher ist es in puncto Zielsetzung gerade schwierig. Die Strecke in Tacen ist eine meiner Lieblingsstrecken, sie ist schnell, es gibt viele Walzen – das liegt mir. Es wäre schön, dort was reißen zu können, aber ich bin auch realistisch“, sagt Viktoria Wolffhardt.

Am Mittwoch, 15. Mai 2024, wird die EM in Slowenien eröffnet, ab Donnerstag starten die Qualifikationsbewerbe.

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