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Anna Kiesenhofer

14.02.1991
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OLYMPISCHE TEILNAHMEN

SpielSportart / DisziplinRang
2020Tokio, JapanRadfahren / Straßenrennen1
STECKBRIEF

Anna Kiesenhofer ist gebürtige Oberösterreichin, übersiedelt aber in frühen Kindheitstagen mit ihrer Familie nach Niederkreuzstetten im niederösterreichischen Bezirk Mistelbach. Zum Radsport kommt sie erst 2011, im Alter von 20 Jahren, kombiniert den Sport aber als Tri- und Duathlon-Athletin zunächst noch mit Laufen (und Schwimmen). Nach einer Verletzung, die sie am Laufen hindert, konzentriert sie sich ab 2014 ausschließlich auf den Radsport.

2016 fährt Kiesenhofer für das katalanische Team Frigorificos Costa Brava-Naturalium, mit dem sie die Gesamtwertung der Copa de España gewinnt. Im selben Jahr triumphiert sie im Rahmen der Tour Cycliste Féminin International de l’Ardèche, einer französischen Radrundfahrt, bei der Bergankunft am legendären Mount Ventoux. Zu dieser Zeit promoviert die studierte Mathematikerin und beschließt, sich voll auf ihren Beruf zu konzentrieren.

Nach einer zweijährigen Rennpause kehrt die nunmehr 28-Jährige 2019 mit den Staatsmeistertiteln im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen auf die Radsport-Bühne zurück. Den Titel im Kampf gegen die Uhr gibt sie in den darauffolgenden zwei Jahren nicht mehr aus der Hand. Die genannten Erfolge werden in den Sportgeschichtsbüchern aber bestenfalls eine Randnotiz wert sein. 

Denn Kiesenhofer stellt bei den Olympischen Spielen Tokio 2020 mit einem sensationellen Husarenritt alles in den Schatten. Im olympischen Straßenrennen beweist die nebenberufliche Radfahrerin Angriffsgeist und Mut, setzt sich unmittelbar nach Rennstart als Teil einer fünfköpfigen Ausreißergruppe ab. 41 Kilometer vor dem Ziel setzt sie dann die entscheidende Attacke und fährt – unbemerkt von Top-Favoritinnen wie Annemiek van Vleuten, die sich nach ihrer Zielankunft als Siegerin wähnte – und solo zur Goldmedaille. 

Anna Kiesenhofer sorgt mit dem „Rennen ihres Lebens“ für die erste Olympia-Medaille für eine heimische Radsportlerin überhaupt und die erste Goldmedaille für den österreichischen Radsport seit dem Sieg von Adolf Schmal bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896.



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(YouTube)


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