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Haare und Kugel verloren

Dienstag, 19. März 2024
 

Manuel Feller verlor seine Haare und kurzfristig auch seine Slalom-Kugel. Was der 31-jährige Tiroler sonst noch im TV-Studio bei Sport und Talk aus dem Hangar-7 verriet, haben wir zusammengefasst.

Schon am späten Nachmittag ließ Feller – wie vorher vereinbart für einen guten Zweck – Haare. ÖSV-Physiotherapeut Michael Prötsch legte persönlich Hand an. Feller: „Ich durfte meinem Friseur die Haare schneiden und er mir. Ich wusste, was auf mich zukommt. Er war mehr nervös.“

Der Physio hatte zum Glück auch seine Hand bei der morgendlichen Kugelsuche nach der Partynacht mit im Spiel. „Bis drei hat es gedauert, es war eine intensive Feier. Der Tag war lang. Wir haben es dann genossen. Sowas muss man feiern. Ein bisschen verklebt war die Kugel. Sie hat überlebt, auch wenn ich in der Früh nicht wusste, wo sie ist. Mein Physio hat mich dann in der Früh angerufen. Eigentlich wollte sie mein Medienbetreuer mitnehmen“, verriet Feller.

Auch Fellers Großmutter freute sich mit ihrem Enkel: „Das Ziel war ein Podium. Nach dem ersten Durchgang habe ich auf nichts mehr spekuliert. Mit dem zweiten Platz bin ich mehr als zufrieden. Auch meine Oma war zufrieden, sie war dann auch bei der Feier vertreten. Ich konnte den Moment mit vielen wichtigen Menschen teilen.“

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(Instagram)

Erinnerung an einen Freund

Noch einmal erklärte der ÖSV-Star, warum er den Namen „Matti“ in den Schnee des Zielraums gezeichnet hatte: „Mein Freund ist vor eineinhalb Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Skifahren war nicht so seins, er war aber maßgeblich für den Zusammenhalt im Freundeskreis verantwortlich und hat mich da sehr geprägt. Da wollte ich ihm teilhaben lassen und Respekt zollen.“

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"Ich bin Feller-Fan"

Skisprung-Gesamtweltcupsieger Stefan Kraft war auch im Studio geladen. Er war mit Feller gemeinsam in Stams in die Schule gegangen: „Ich bin auch ein Feller-Fan und schaue ihm gerne zu. Wir sind im selben Alter. Was er macht, ist sehr beeindruckend. Du musst immer am Punkt sein und das haben wir beide zusammengebracht.“

Feller erinnert sich and die gemeinsame Schulzeit mit Kraft: „Nüchtern betrachtet kann man nicht von solchen Erfolgen ausgehen. Wir haben beide viel darangesetzt und geopfert. Wir hatten beide eine schöne Zeit in Stams. Wir sind gelaufen bis zum Speiben. Es war eine prägende Zeit, aber in dem Alter kann man von sowas nicht ausgehen. Für beide ist das ein unglaublicher Werdegang.“

Fellers Pläne

Apropos Werdegang. „Man darf nicht viel drüber nachdenken. Mehr kann man nicht machen, als sich auf die Sache zu konzentrieren. Die Vorbereitung ist das Wichtigste. Das ist nicht von heute auf morgen passiert. Jeder Saison ist es etwas besser geworden. Immer aufstehen und nicht aufgeben.“

ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer über Manuel Fellers Ergebnisse: „Manuel hat gelernt. Er kennt seinen Körper besser. Alle arbeiten intensiv mit ihm. Er weiß, wann er eine Pause braucht. Das betreibt er in Perfektion. Der Sieg zum Start sorgte für eine Befreiung. Das war schon fulminant.“

Fellers Pläne für die nächste Saison: „Ich werde nicht viel anders machen als letzte Saison. Ich hoffe, dass nichts dazwischenkommt. Letztes Jahr war ich bis August aufgrund meines Sturzes bei der WM noch eingeschränkt. Ich habe heuer sehr viel dazugelernt, nur einen Fehler mit zu viel Training vor dem Wochenende in Alta Badia gemacht. Es war die reibungsloseste Saison, an die ich mich erinnern kann.“

Super-G bleibt reine Trainingssache: „Riesentorlauf ist von Haus aus geplant. Im Sommer war es letztes Jahr auch 50:50, was die Aufteilung betraf. Ich hatte letztes Jahr auch zwei Super G-Tage, um das Tempo gewohnt zu sein. Auch für den Riesentorlauf. Es wäre sehr weit hergeholt, da was in Richtung Speed anzudenken. Es ist so schon schwer alles unter einen Hut zu bringen. Die Trainingstage sind gut, reichen aber auch.“

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