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Am Weg in die Weltspitze

Freitag, 12. April 2024 / Paris 2024
 

Vor einem Monat hat Charlize Mörz Turnsport-Geschichte geschrieben: Als erste österreichische Athletin überhaupt errang die Burgenländerin in Baku einen Weltcupsieg im Frauen-Turnen.

Im Boden-Finale schraubte sie ihren bisherigen Punkterekord auf 13.566 Zähler – und schaffte damit auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris.

„Es hat ein wenig gedauert, das alles zu realisieren. Mittlerweile habe ich den Erfolg für mich einordnen können: Der Triumph hat gezeigt, dass ich mich in den letzten Monaten sehr gesteigert habe, meine gesteckten Ziele erreichen und mit der absoluten Weltspitze mithalten kann“, erzählt Mörz stolz.

Olympia Report Ausgabe 01/2024

Neue Zeitrechnung

Ihr eigentliches Fernziel war eine Qualifikation für die Spiele 2028 in Los Angeles, USA. Mit ihrer Leistungsentwicklung hat sie in ihrer Planung aber eine neue Zeitrechnung aufgemacht: „Dass es jetzt schon mit einer Qualifikation geklappt hat, ist etwas überraschend gewesen – aber total cool. 2028 war für mich und mein Umfeld einfach realistischer, weil ich noch so viel Potential habe. Den Wettkampf in Paris möchte ich nun genießen, ein Boden-Finale wäre das Nonplusultra. Und dann gilt es aus diesem Event so viel wie möglich für die Zukunft mitzunehmen.“

Dass sie in so kurzer Zeit den Aufstieg unter die besten Bodenturnerinnen der Welt geschafft hat, habe mehrere Gründe: „Zunächst haben wir meine Übung verändert und ich habe sehr viel an der Gymnastik und am Ausdruck gearbeitet. Entscheidend für meine Entwicklung war sicher auch, dass ich meinen Trainingsstützpunkt nach Linz ins Bundesleistungszentrum verlegt habe. Dort habe ich Voraussetzungen internationalen Niveaus, um als Spitzensportlerin bestmöglich trainieren zu können. Und auch die Zusammenarbeit mit meiner Trainerin Gabriele Frehse hat bei mir vieles zum Positiven geändert. Seitdem ich mit ihr arbeite, bin ich besser und erfolgreicher geworden.“

Doha, Rimini, Paris

Auf Mörz‘ „Road to Paris“ steht in naher Zukunft der Weltcup von 17. bis 20. April in Doha, Qatar, und von 24. bis 28. April nimmt die 18-Jährige an der Europameisterschaft in Rimini, Italien, teil – mit einem großen Ziel: „Ich möchte dort unbedingt ins Boden-Finale. Es wäre das erste Mal, dass ich mich bei kontinentalen Titelkämpfen für die Top-8 qualifiziere. Das wird definitiv ein schwieriges Unterfangen – aber ich habe zuletzt bewiesen, dass ich zu dieser Elite dazugehöre und bin positiv, mein Ziel dort zu erreichen.“

Paris-Team:

 

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