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Überraschungssiege am Eis

Sonntag, 20. Dezember 2020

Der Olympiasechste Linus Heidegger und – in Abwesenheit der Olympia-Vierten Vanessa Herzog – Natalie Kerschbaummayr holten am Sonntag in der Innbrucker Olympiaworld die Titel der Allround-Vierkampf-Staatsmeisterschaft im Eisschnelllauf.

Mit einem knappen Vorsprung war Gabriel Odor, der Österreich im Jänner 2021 bei der Mehrkampf-EM vertreten wird, in den abschließendem Wettkampf über 25 Runden gegangen. Dort war es Linus Heidegger, der sich ab der Rennhälfte im direkten Duell vom 20-Jährigen absetzte und sich somit zum neuen Staatsmeister im Vierkampf, als auch über 10.000 Meter kürte.

"Heuer hätte ich nicht mit dem Titel gerechnet, aber nach der Halbzeit war es sehr knapp und das hat mich nochmals motiviert. Außerdem hat mir wohl die Corona-Zeit auch ein wenig in die Karten gespielt, da ich doch zu mehr Ausdauereinheiten kam, als normalerweise geplant", freute sich Heidegger über den unerwarteten Titelgewinn.

Der enthronte Vierkampfmeister Odor musste sich mit der Silbermedaille zufrieden geben, konnte sich aber mit dem Titel über 1.500 Meter trösten, den er vor Heidegger und Teamkollegen Ignaz Gschwenter gewann. Die Bronzemedaille im Mehrkampf und über 10.000 Meter holte sich der erst 17-jährige Kärntner Leon Stadlhofer.

Auch bei den Frauen war der Kampf um den Titel im Vierkampf zur Halbzeit ein enges Rennen zwischen Kerschbaummayr und der Steirerin Katharina Thien. Mit ihrem Sieg über 1.500 Meter konnte sich Kerschbaummayr einen Vorsprung aufbbauen, den sie über 5.000 Meter clever verteidigte.

"Diese Distanz liegt mir so gar nicht und es ist immer wieder ein brutaler Kampf", erklärte sie. Da sie auch klar vor Thien blieb, fuhr sie dann am zweiten Wettkampftag doch souverän zu ihrem ersten Allround-Titel. Die 5.000 Meter schloss sie mit der Silbermedaille vor Thien, die Dritte wurde, ab.

Gold holte sich die 19-jährige Anna Molnar, die mit einem sehr konstanten Rennen ihren Titel aus dem Vorjahr über die längste gelaufene Distanz verteidigen konnte. Über 1.500 Meter holte die Wörglerin Anna Petutschnigg die Bronzemedaille. Für die heimischen Eisschnellläufer geht es nun in die Weihnachtspause, ehe am 3. Jänner die Sprintmeisterschaften in Innsbruck am Programm stehen.

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