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Platz 6 für Linus Heidegger

Starke Leistung von Österreichs Eisschnellläufer Linus Heidegger im Massenstart. Der 22-jährige Tiroler holte bei seiner Olympia-Premiere im mit 8.000 Zusehern vollbesetzten Gangneung Oval sensationell Platz 6.

Der Innsbrucker hatte den ersten Zwischensprint sogar gewonnen, kassierte dafür 5 Punkte. Bei einem weiteren Punktesprint gab es einen weiteren Zähler für Platz 3.

Mit diesen 6 Punkten wurde Linus Heidegger am Ende auf Platz 6 gewertet, was den 49ten Top-Ten-Platz für Österreich bei diesen Spielen bedeutet.
 

"Was für ein geiles Rennen. Ich hab mich gut gefühlt und meine Chance perfekt genützt", resümiert Heidegger. Dabei war der Weg ins Finale steinig. Das Feld der 24 Athleten wurde in zwei Semifinali aufgeteilt. Der 22-Jährige erhielt dabei mit dem späteren Olympiasieger Seung-Hoon Lee und vielen weiteren Medaillenkandidaten schwierige Gegner.

Doch Heideggers Taktik im Halbfinale ging auf. Er konzentrierte sich auf den Italiener Andrea Giovannini und den Japaner Shane Williamson. Mit beiden gelang ihm ein erfolgreicher Fluchtversuch kurz vor dem Schlussspurt. Diesen gewann Heidegger souverän, der sich damit sein Finalticket als Gewinner des ersten Laufes sicherte.
 

Da im Massenstart die Punkte vor der Endzeit gewertet werden, legte sich der junge Tiroler für das Finale ein neues Konzept zurecht. Mit Zählern aus den Zwischensprints sollte ein Top-Ten-Platz her.

Tatsächlich konnte Heidegger in zwei der drei Bonussprints punkten. "Das war schon ein herausragendes Gefühl als erster im Finale aufgerufen zu werden", erzählt Heidegger, der das Feld in der ersten Runde anführte.

Auch danach blieb der 22-Jährige aktiv. Gemeinsam mit dem Weißrussen Vitaly Mikhailov und dem Schweizer Livio Wenger gelang es ihm einen erfolgreichen Fluchtversuch zu starten. Heidegger gewann den ersten Zwischensprint und holte einen weiteren Zähler im zweiten. Während Wenger und der Däne Viktor Thorup wenige Meter vor dem Feld blieben, musste sich der junge Österreicher wieder im Feld einordnen.
 

Im Schlusssprint um die Medaillen konnte Heidegger dann nicht mehr eingreifen. Aufgrund der sechs gesammelten Punkte eroberte er den sechsten Platz und damit ein Olympisches Diplom bei seinem Debüt.

"Einen solchen Verlauf hätte ich mir nichtmal erträumt. Die harte Arbeit über den Sommer und in der bisherigen Saison haben sich gelohnt. Ein tolles Ergebnis bei meinen ersten Spielen", berichtet Heidegger. Die Goldmedaille gewinnt der Südkoreaner Seung-Hoon Lee vor dem Belgier Bart Swings und dem Niederländer Koen Verweij.

**[Heidegger]**

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