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Kriechmayr und die „Wundertüte“ Olympia

Mittwoch, 24. November 2021 / Peking 2022

News

Für den Doppel-Weltmeister sind die Winterspiele in Peking noch ganz weit weg. In der Abfahrt sucht er die Konstanz.

Stell dir vor, du hast drei Wünsche frei: Wofür würdest du dich entscheiden? Vincent Kriechmayr bleibt bescheiden, so sehr, dass ihm ein Wunsch schon reichen würde. „Gesundheit für mich und meine Familie, mehr braucht es nicht!“

Gesundheit also, nicht nur für einen Speedfahrer – der Oberösterreicher ist in der Regel mit 100 km/h und mehr auf den Skipisten unterwegs – das höchste Gut. In einem Olympia-Winter umso wichtiger, schaut Kriechmayr, dass er bis zum großen Saison-Highlight verletzungsfrei durchkommt.

Auch wenn die Winterspiele in Peking für den Doppel-Weltmeister von Cortina noch ganz weit weg sind. „Zunächst einmal muss ich mich für das Olympic Team Austria qualifizieren. Erst wenn ich das geschafft habe, werde ich mich mit dem Thema Olympia auseinandersetzen.“

Dass die olympischen Rennstrecken für alle Rennläufer Neuland sein werden, ist für Kriechmayr weder Vor- noch Nachteil. „Weil es für alle gleich ist. Klar ist: Es gibt Strecken, die einem mehr oder weniger liegen. Ich habe gehört, dass der Schnee aufgrund der eher seltenen Niederschläge sehr trocken und aggressiv sein soll. Aber wer weiß, vielleicht ist auch alles anders“, ist der 30-Jährige gespannt „was dann tatsächlich auf uns zu kommt“.

Von Kugeln und Medaillen

Gleiches gilt für den Weltcup-Auftakt in Übersee mit gleich sechs Speed-Rennen binnen zehn Tagen. Mit je drei Rennen in Lake Louise (CAN) und Beaver Creek (USA). Drei Mal Abfahrt, drei Mal Super-G. „Das ist ein Drittel aller Speedrennen, da sollte man schon eine gewisse Frühform haben“, hofft der Gewinner der kleinen Kristallkugel im Super-G auf einen guten Start.

Der ist jedoch nicht zwingend von Stockerlplätzen abhängig. „Wenn ich auf der Nordamerika-Tour sechs Mal Vierter werde, bin ich auch nicht unzufrieden. Das wären auch 300 Punkte“, möchte Kriechmayr wieder um Kristall fahren. Auch in der schnellsten aller Disziplinen, aber: „In der Abfahrt muss ich konstanter werden, da war ich in den letzten Jahren nicht konkurrenzfähig genug. Hier gilt es den Anschluss zu finden, dann schauen wir weiter.“

Vom Gesamt-Weltcup möchte er dagegen trotz Weltcup-Reform mit jeweils 18 Speed- und Technikrennen nichts wissen. „Es ist nicht so, dass ich die Siege einfach so aus dem Hut zaubere.“

Mit einer Olympia-Medaille würde der „Sportler des Jahres“ in die Fußstapfen seiner ehemaligen Vorbilder Hermann Maier (4 Olympia-Medaillen) und Hannes Trinkl (Abfahrts-Bronze, Nagano 1998) treten. Auch wenn er über diesen Wunsch noch nicht spricht …

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