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Hauchdünn an Bronze vorbei

Freitag, 10. Januar 2020 / Lausanne 2020

Das war richtig knapp! Und leider waren die Hundertstel zum Auftakt der Alpin-Bewerbe bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne (9. bis 22. Jänner) nicht auf Seiten des Youth Olympic Team Austria, das in Les Diablerets aber alle drei Läuferinnen in den Top-Ten klassierte.

Amanda Salzgeber raste auf der eisigen Piste Willy Favre mit Startnummer 11 und einem Ski aus dem Arsenal von Anna Veith nur hauchdünn an der ersten Medaille für Österreich vorbei.

Am Ende fehlten der Vorarlbergerin im Super-G nur vier Hundertstel zu Bronze. „Schade! Mein Lauf war eigentlich ganz gut, bis auf den Zielhang. Dort habe ich die Medaille liegen gelassen“, ärgerte sich die 17-Jährige, die nach ihrer Fahrt auf Goldkurs lag.

Mama als Daumendrückerin

Sehr zur Freude von Mama Anita Wachter, die im Zielraum die Daumen drückte. „Ihre Unterstützung ist sehr wichtig für mich. Ich bin froh, dass sie hier ist , für mich da ist und mir Tipps gibt.“

Das erhoffte Happy-End und also die zweite Olympiamedaille im Hause Salzgeber-Wachter blieb jedoch vorerst leider aus. 15 Läuferinnen später musste die Silbermedaillengewinnerin der Europäischen Olympischen Jugend-Winterspiele 2019 die Leader Position für die Israelin Noa Szollos räumen.

„Es war cool, in Führung zu liegen, aber ich habe gewusst, dass auch bei den hohen Nummern noch einige schnelle Läuferinnen kommen.“ Und so war es mit Startnummer 36 die Französin Caitlin McFarlane, die Salzgeber, Spitzname Mandy, aus den Medaillenrängen raste.

Gold ging an die Schweizerin Amelie Klopfenstein. „Irgendwann kommen die Hundertstel zurück, vielleicht schon im Kombi-Slalom“, nahm es Salzgeber sportlich.

Klappt's in der Lieblingsdisziplin?

Eine gute Ausgangsposition für den samstägigen Kombi-Slalom legten auch die anderen beiden Österreicherinnen. Maria Niederndorfer fuhr auf Rang sechs, sieben Zehntel fehlten der Oberösterreicherin auf Gold.

„Es ist mein erstes Großereignis, deshalb war es ein super Rennen mit einem coolen Ergebnis. Jetzt freue ich mich auf den Kombi-Slalom, weil das ist meine Lieblingsdisziplin.“

Teresa Fritzenwallner landete auf dem neunten Platz und bilanzierte ihren ersten YOG-Einsatz mit gemischten Gefühlen: „Ich hatte im oberen Teil den einen oder anderen Fehler, das wäre sicher besser gegangen. Aber es hat Spaß gemacht, da runter zu fahren“, so die Salzburgerin.

Am Samstag geht es in Les Diablerets mit dem Kombi-Slalom weiter. Die Mädchen starten dann um 12:30 Uhr.

 

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