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Golden Girl: Eine Klasse für sich

Samstag, 11. Januar 2020 / Lausanne 2020

Österreich jubelt über das erste Gold bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne! Ski-Talent Amanda Salzgeber stürmte in der Super-Kombination in Les Diablerets auf Platz 1.

Die Vorarlbergerin nahm auf der Piste Willy Favre volles Risiko und wurde dafür mit der Goldmedaille belohnt. „Es ist unbeschreiblich, ein unglaubliches Gefühl!“

Nach dem Super-G noch auf Platz 4 gelegen – auf Bronze fehlten am Freitag vier Hundertstel -, zündete die 17-Jährige im Slalom den Turbo und siegte mit fast einer Sekunde Vorsprung auf Noa Szollos (ISR/+0,95 Sek.), Bronze ging an die Super-G-Goldmedaillengewinnerin Amelie Klopfenstein (SUI/+1,11 Sek.).

Eine Klasse für sich

„Ich habe mich beim Einfahren schon relativ wohl gefühlt und diesen Flow auch zum Start und in die ersten Tore mitgenommen, ab dann habe ich einfach nur gepusht und die Ski laufen lassen“, strahlte Salzgeber im Ziel bis über beide Ohren.

Auch und vor allem, als sie ihren Vorsprung auf die zu dem Zeitpunkt Zweitplatzierte neben der grünen Eins sah.

„Ich habe gehofft, dass es für eine Medaille reicht, aber ich wusste auch, dass noch zwei Läuferinnen oben sind, die auch richtig gut Slalom fahren.“

"Einfach wunderschön!"

An diesem Tag war Amanda Salzgeber jedoch eine Klasse für sich – und jubelte 31 Jahre, 10 Monate und 22 Tage nach Anita Wachter-Salzgeber über das zweite olympische Kombi-Gold im Hause Wachter-Salzgeber.

Die Mama war dann auch die erste Gratulantin – Freudentränen inklusive: „Ich bin sehr stolz und glücklich, dass Amanda hier endlich das gelungen ist, wovon sie geträumt hat. Das ist einfach wunderschön!“

Das Rennen hat die Kombi-Olympiasiegerin von Calgary 1988 und Gesamt-Weltcupsiegerin übrigens nicht im Zielraum verfolgt. „Ich war oben am Berg, weil ich bin beim Zuschauen nervöser als meine Tochter.“ 

Interview-Marathon und Doping-Kontrolle

Nach der ersten Siegerehrung im Zielraum – die Goldene erhält Salzgeber um kurz nach 19 Uhr auf der Medal Plaza im Zentrum von Lausanne – war für die Silbermedaillengewinnerin der Europäischen Olympischen Jugend-Winterspiele 2019 in Sarajevo das Rennen noch nicht vorbei.

Internationale TV-Stationen und Journalisten aus aller Welt standen Schlange für ein Interview mit dem rot-weiß-roten Ski-Talent, danach ging es noch zur Doping-Kontrolle.

„Ich freue mich auf die Medaillenzeremonie, danach gilt aber die volle Konzentration dem Riesentorlauf. Zum Feiern habe ich nach den Rennen noch Zeit genug.“

Keine Verschnaufpause

Die weiteren Österreicherinnen: Maria Niederndorfer landete auf Rang 7, Teresa Fritzenwallner schied mit guter Zwischenzeit kurz vor dem Ziel aus.

Am Sonntag werden bei den Mädchen die Medaillen im Riesentorlauf vergeben. Der erste Durchgang startet um 10 Uhr, die Entscheidung fällt ab 12:45 Uhr.

Am Montag ist Ruhetag für dich Mädchen, die ihre Alpin-Bewerbe mit einem Slalom (Dienstag) und dem Teambewerb (Mittwoch) abschließen.

 

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