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„Das Rennen war einsam“

Sonntag, 10. März 2024
 

Johannes Lamparter feiert am Sonntag am Holmenkollen den nächsten Podestplatz. Der Tiroler musste sich als Zweiter erneut nur Jarl Magnus Riiber (NOR) geschlagen geben. Auf Platz drei kombiniert sich der Este Kristjan Ilves, Franz-Josef Rehrl schrammt als Vierter knapp am Podest vorbei.

Wieder vier Österreich in den Top-10 

Jarl Magnus Riiber dominierte heute bereits das Springen. Mit 134 Metern erzielte der Ausnahme-Kombinierer die Tageshöchstweite, selbst mit einem hervorragenden Sprung kam Johannes Lamparter als Zweiter nicht weiter als eine halbe Minute an Riiber heran. Auf Platz drei und mit 1:11 Minuten Rückstand landete Franz-Josef Rehrl.

Während die vorderen beiden Plätze durch Riiber und Lamparter bereits vergeben waren und beide ungefährdet zum Sieg und zu Platz zwei liefen, blieb der Kampf um Platz drei bis zum Schluss spannend. Ilves lief in der zweiten Hälfte des Rennens auf Rehrl auf, die Entscheidung um den letzten Platz am Podium fiel erst im Stadion. Und da hatte der Este im letzten Anstieg die schnelleren Beine, Rehrl konnte einer Attacke von Ilves nichts mehr entgegensetzen und wurde Vierter.

In der Gruppe unmittelbar dahinter befanden sich Stefan und Thomas Rettenegger. Nach dem Springen von den Plätzen 5 und 9 ins Rennen gegangen, liefen sie gemeinsam mit den starken Läufern Graabak und Hirvonen um Platz fünf. In der letzten Runde wurde Stefan Rettenegger im Renngeschehen gegen eine Bande gedrückt, in Folge kam es zum Sturz von ihm und seinem Bruder Thomas. Der Rückstand, den die beiden dadurch aufrissen, holten sie bis zum Finish leider nicht mehr auf und wurden schlussendlich Achter (Stefan) und Neunter (Thomas).

Vorfreude auf das große Finale

Mit der heutigen Teamleistung (vier Athleten in den Top-10) kann die Mannschaft aber wieder zufrieden sein. Im Nationencup baut Österreich die Führung weiter aus, 162 Punkte beträgt nun zwei Wettkämpfe vor Schluss der Vorsprung auf Verfolger Norwegen. Auf Platz drei liegt schon deutlich abgeschlagen Deutschland mit 770 Punkten Rückstand.

„Ich habe heute einen richtig coolen Tag gehabt. Auf der Schanze habe ich einen richtigen Treffer gelandet, Jarl (Anm.: Magnus Riiber) war aber wieder um das bisschen besser. Das Langlaufrennen war sehr einsam, ich bin immer alleine gelaufen. Man quält sich dann schon etwas schwerer, wie wenn es um etwas geht. Ich habe geschaut, dass ich technisch sauber laufe, dass ich einen guten Zug reinbringe. Das ist mir größtenteils gut gelungen. Es war ein erfolgreiches Wochenende mit zwei zweiten Plätzen, jetzt schauen wir aufs große Finale kommendes Wochenende.“

Die Mannschaft bleibt nun bis Donnerstag zum Training in Oslo und fliegt dann direkt weiter nach Trondheim. Im WM-Austragungsort von 2025 findet kommendes Wochenende mit einem Mixed-Team und einem Einzelbewerb für Damen und Herren das Saisonfinale statt.

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