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Andreas Widhölzl

14.10.1976
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OLYMPISCHE TEILNAHMEN

SpielSportart / DisziplinRang
2006Turin, ItalienSkispringen / Großschanze21
2006Turin, ItalienSkispringen / Mannschaft1
2006Turin, ItalienSkispringen / Normalschanze17
2002Salt Lake City, USASkispringen / Großschanze21
2002Salt Lake City, USASkispringen / Mannschaft4
2002Salt Lake City, USASkispringen / Normalschanze24
1998Nagano, JapanSkispringen / Großschanze4
1998Nagano, JapanSkispringen / Mannschaft3
1998Nagano, JapanSkispringen / Normalschanze3
STECKBRIEF

Schon im Alter von vier Jahren begann Andreas Widhölzl, Skispringen im Fernsehen zu verfolgen. In dieser Zeit schloss er sich auch dem Tiroler Skiverbandskader an und erlernte das Skifahren. Als Widhölzl sieben Jahre alt war, überredete ihn ein Freund aus dem Kindergarten, am Training der Fieberbrunner Weitenjäger teilzunehmen. Nach einigen Jahren begann Widhölzl, erste Erfolge zu erzielen, darunter Siege bei den Bezirks- und Tiroler Meisterschaften in seiner jeweiligen Altersklasse. Der Aufstieg ins Weltcup-Team gelang ihm bereits in jungen Jahren, 1997 feierte der Tiroler in Lahti seinen ersten von 18 Einzel-Weltcupsiegen. 

Bei den Olympischen Winterspielen in Nagano 1998 avancierte „Swida“ zum österreichischen Vorzeige-Adler. Im Teambewerb wurde Widhölzl als Schlussspringer nominiert – aufgrund eines Schneesturms in Hakuba, wo die nordischen Wettkämpfe stattfanden, änderte sich das Klassement häufig. Das österreichische Team lag zunächst auf dem siebten Rang, ehe es sich zwischenzeitlich an die Spitze setzte und dann kurz vor Schluss wieder auf Rang vier zurückfiel. Als letzter Starter überholte Widhölzl die Norweger und wurde zum Bronze-Helden. Drei Tage darauf fand der Wettbewerb von der Normalschanze statt. Mit zwei guten Sprüngen gelang dem Tiroler der dritte Rang hinter Jani Soininen und Kazuyoshi Funaki, die nur um zwei beziehungsweise einen Punkt besser waren. Auf der Großschanze belegte Widhölzl den undankbaren vierten Platz.

Nach dem Gewinn der Vierschanzentournee 1999/2000 hatte Widhölzl zu Beginn der 2000er-Jahre mit schwankenden Leistungen zu kämpfen. Im Jänner 2005 feierte der Tiroler nach 777 Tagen seinen 18. und letzten Weltcupsieg. Bei der WM 2005 kürte er sich mit dem Team auf der Normalschanze und der Großschanze zum Weltmeister. Der glorreiche Schlusspunkt folgte bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin, als Widhölzl mit Martin Koch, Andreas Kofler und Thomas Morgenstern die Goldmedaille im Teamspringen gewinnen konnte. Im März 2008 verkündete Widhölzl das Ende seiner aktiven Karriere. Danach war er zunächst als Unternehmer tätig, später auch als Trainer der österreichischen Skisprung-Herren.



Turin 2006

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