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„Zipft mich im Moment an“

Samstag, 9. März 2024
 

Das 50km Massenstartrennen der Damen in der klassischen Technik in Oslo (NOR) war am Samstag aus österreichischer Sicht nichts für schwache Nerven. Teresa Stadlober präsentierte sich beim längsten Weltcuprennen der Saison von Beginn an in blendender Verfassung und war über die gesamte Distanz in der Nähe der Podestplätze zu finden. Auf dem letzten Kilometer lieferte sich die Salzburgerin einen unfassbar spannenden Zweikampf mit Deutschen Katharina Hennig, die sich dann im Zielsprint mit lediglich 0,2 Sekunden Vorsprung gegen die Österreicherin durchsetzen konnte. Auch wenn nur wenige Millimeter auf den langersehnten Podestplatz fehlten, durfte sich die 31-Jährige mit Platz vier (+1:25,4 min.) am legendären Holmenkollen dennoch über ein weiteres, absolutes Spitzenergebnis freuen. Der Sieg ging in überlegener Manier an die Schwedin Frida Karlsson, die mit einem Vorsprung von 1:19,3 Minuten vor ihrer Teamkollegin Ebba Andersson einen schwedischen Doppelsieg anführte.

Millimeter fehlen auf Platz drei 

Teresa Stadlober präsentierte sich von Beginn in guter Verfassung und positionierte sich auf den Anfangskilometern durchgehend in den Spitzenrängen. Nach ca. 13 km bildete sich eine knapp zwölfköpfige Führungsgruppe, zu der auch die Österreicherin zählte. Zur Halbzeit des Rennens entschieden sich alle Athletinnen an der Spitze zum Skiwechsel und auch die Salzburgerin bestritt die zweiten 25 km mit neuem Material. Bei Kilometer 31 initiierte die Schwedin Frida Karlsson dann eine entscheidende Attacke. Die Schwedin setzte sich vom Rest des Feldes ab und lief anschließend alleine souverän zum Tagessieg. Dahinter lieferte sich Stadlober gemeinsam mit sieben weiteren Athletinnen einen erbitterten Kampf um die restlichen beiden Podestplätze. 3,5 km vor dem Ziel enteilte mit Ebba Andersson eine weitere Schwedin der Verfolgergruppe, die sich letztlich Platz zwei sicherte. Der Kampf um den dritten Platz entwickelte sich dann zu einem nervenaufreibenden Krimi. Die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin duellierte sich auf dem letzten Kilometer mit der Deutschen Katharina Hennig und kämpfte bis zum letzten Meter im Zielsprint um einen Podiumsplatz. Die Salzburgerin musste sich am Ende um lediglich 0,2 Sekunden der Deutschen geschlagen geben und belegte mit einem Rückstand von 1:25,4 Sekunden den dennoch großartigen vierten Platz.

„Dieser vierte Platz zipft mich im Moment natürlich sehr an. Es war ein klassisches Rennen auf sehr hohem Niveau und ich glaube, es war das Beste, das wir in diesem Winter gelaufen sind. Wir haben von Anfang an ein sehr hohes Tempo angeschlagen und Frida Karlsson hat immer gedrückt und am Ende auch verdient gewonnen. Ein 50km Rennen hier ist aufgrund der Strecke immer schwierig und auch die Bedingungen waren heute nicht einfach, aber wir hatten super Material. Besonders auf der letzten Runde habe ich mich richtig gut gefühlt und ich wusste, dass heute das Podium möglich ist“ sagt Stadlober und ergänzt: „Ich habe aber auch gemerkt, dass Katharina Hennig nur knapp hinter mir ist und mir war bewusst, dass sie die besseren Sprintqualitäten hat. Deswegen habe ich alles versucht, um mich noch vor dem Stadion von ihr abzusetzen. Es tut einfach extrem weh, wenn man als Dritte auf die Zielgerade kommt und dann diesen Platz knapp verliert. Aber es werden wieder neue Chancen kommen. Es war auf jeden Fall eine gute Performance von mir und ich bin mit meiner Leistung definitiv zufrieden. Das Niveau bei den Damen ist einfach extrem hoch und es können viele Athletinnen aufs Podest laufen.“

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