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Kornelli kämpft sich heran

Donnerstag, 4. April 2024
 

Am Auftakttag der Goldflotte der 53. Ausgabe der „Trofeo Princesa Sofia“ vor Palma de Mallorca (ESP) konnte sich Alina Kornelli in der Formula Kite Konkurrenz mit drei Top-Resultaten auf den sechsten Gesamtrang vorkämpfen. Valentin Bontus hingegen verlor etwas an Boden, ist aber mit dem fünften Platz im Zwischenklassement voll auf Medal-Series-Kurs.

Kornelli konnte sich am ersten Tag der Goldflotte vom zehnten auf den sechsten Platz vorkämpfen. Möglich gemacht haben dies die Tagesergebnisse vier, drei und zwei. Im letzten Rennen konnte Kornelli zunächst ihre Geschwindigkeit voll ausschöpfen, führte bis kurz vor dem Ziel, musste sich dann aber doch noch überholen lassen.

„Heute war ein guter Tag. Ich war zwar nach den ersten beiden Starts nicht ganz frei, konnte aber diesmal stark aufholen. Ich habe wieder gesehen, dass meine Geschwindigkeit wirklich gut ist. Im letzten Rennen bin ich dann endlich auch beim Start frei rausgekommen. Ich habe am Ende zwar leider noch den ersten Platz verloren, es war aber dennoch ein sehr gutes Rennen“, so Kornelli.

Bontus hat zum Auftakt der Goldflotte etwas an Boden verloren. Der gebürtige Niederösterreicher erwischte im ersten Rennen die falsche Seite, ehe er im zweiten Rennen einen Frühstart hinnehmen musste. Mit den Rängen fünf und zwölf in den beiden weiteren Wettfahrten konnte er aber einen Top-5-Platz im Gesamtklassement behaupten.

„Das war heute leider kein guter Tag für mich. Im ersten Rennen habe ich mit der rechten Seite leider die komplett falsche Entscheidung getroffen. Noch dazu erwischte ich dann ein Plastiksackerl. Das ‚UFD‘ im zweiten Rennen tut natürlich weh, da mir das recht gut aufgegangen wäre. Das vorletzte Rennen habe ich dann bei herausfordernden Verhältnissen gut gemeistert. Im letzten Race des Tages war ich bis zur Top-Marke noch ganz gut dabei, erwischte aber dann in der zweiten Runde die falsche Seite", so Bontus.

Bildstein/Hussl verlieren an Boden

In der 49er-Goldflotte wurden vier Rennen absolviert, die nicht ganz nach Wunsch von Benjamin Bildstein und David Hussl verliefen. Nach einem 25. Platz zum Auftakt, besserte sich das Duo vom Yacht Club Bregenz aber stetig und schloss nach zwei zwölften Plätzen mit einem sechsten Rang ab. Mit Gesamtrang neun befinden sich Bildstein/Hussl aber weiterhin auf Medal-Race-Kurs.

„Wie erwartet herrscht in der Goldflotte natürlich ein ganz anderes Level. Man musste heute schnell den Weg auf die linke Seite finden, um vorne dabei zu sein, und das ist uns nicht allzu gut gelungen. Wir haben nach den ersten beiden guten Starts nicht die richtige Lane aus dem linken Eck erwischt. Die anderen beiden Male waren unsere Starts schlecht. Dementsprechend sind wir nicht happy mit unserem Tag, aber wir kämpfen weiter“, berichtet Vorschoter Hussl.

Keanu Prettner und Jakob Flachberger haderten zum Auftakt der Goldflotte mit ihren Starts und fielen auf den 23. Gesamtrang zurück. Im letzten Rennen des Tages nahmen die Salzburger noch einmal volles Risiko, das sich auch beinahe auszahlte – sie gingen zwar als Erste über die Ziellinie, hatten dabei allerdings einen Frühstart.

„Wir sind mit dem heutigen Tag natürlich nicht zufrieden. In den ersten drei Rennen konnten wir nie wirklich den Start nach Wunsch umsetzen und erwischten auch die falsche Seite. In der Goldflotte ist es dann ganz schwierig, noch nach vorne zu kommen. Im letzten Rennen haben wir uns dann vorgenommen, beim Start aggressiver zu sein und als linkestes Boot wegzufahren. Wir kamen bei dieser Wettfahrt auch tatsächlich als Erster durchs Ziel, waren aber leider beim Start die halbe Sekunde zu früh. Es war klar, dass diese Wettfahrt am Start entschieden wird, deswegen haben wir das Risiko genommen“, so Steuermann Prettner.

Das junge 49er-Duo Maximilian Heikamp/Benjamin Kogard verbesserte sich in der Bronzeflotte mit einem elften Platz im einzigen Rennen des Tages auf Gesamtrang 76.

HABERL/FRANK VERBUCHEN „TAGESSIEG“

Lukas Haberl und Tanja Frank absolvierten einen starken dritten Wettkampftag in der 48-Boote-starken Nacra-17-Konkurrenz und verbuchten mit den Rängen fünf, drei und 18 den Tagessieg – also die wenigsten Punkte aller Boote. Im Gesamtklassement kletterte das Duo auf den 15. Platz im Zwischenklassement und hat damit, vor dem letzten Tag der Opening-Series, noch alle Möglichkeiten. „Wir hatten heute einen guten Tag. Wir sind gut gestartet, die Geschwindigkeit hat gepasst und wir konnten starke Entscheidungen treffen", schildert Haberl.

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Olympia Report Ausgabe 01/2024

Laura Farese und Matthäus Zöchling büßten nach dem starken Vortag bei Leichtwindbedingungen wieder ein und fielen auf Gesamtrang 26 zurück. „Unsere Leistung heute war eher bescheiden. Es war heute richtig schwierig, freie und gute Lanes zu finden. Wir waren oft bei der Luv-Tonne nicht so gut positioniert, und dann ist es, bei so vielen Booten, schwierig noch aufzuholen", so Steuerfrau Laura Farese.

VADLAU/MÄHR KÖNNEN BEI LEICHTWIND-WETTFAHRT NICHT AUFHOLEN

Bei Maximalwerten von gerade einmal vier Knoten hatten Lara Vadlau und Lukas Mähr in der 470er-Goldflotte zu kämpfen. Im einzigen Race des Tages belegte das rot-weiß-rote Duo den 21. Platz und liegt damit auf dem 31. Gesamtrang. „Es war heute unfassbar schwierig, wir haben die Herausforderung aber angenommen. Wir haben gesehen, dass wir bei diesen Windverhältnissen ein paar Schwächen haben. Wir müssen auch bei diesen Bedingungen noch an den Manövern arbeiten, um nichts mehr auszulassen. Wir konnten zwar recht gut mitsegeln, haben aber bei jedem Manöver ein bisschen etwas liegengelassen. Für uns ist es schwierig mit diesem Hauch an Wind umzugehen, aber wir bleiben positiv und nützen jede Möglichkeit, um besser zu werden“, resümiert Steuerfrau Vadlau.

Rosa Donner und Niklas Haberl belegten in ihrer ersten Wettfahrt in der Silber-Flotte den 17. Platz. Damit fiel das in diesem Jahr von Krankheiten und Ausfällen geplagte Team auf Gesamtrang 45 zurück. „Die Wettfahrt war schwierig für uns. Wir haben direkt am Start einen Penalty bekommen. Wir konnten dann im Laufe der Wettfahrt noch vom letzten Platz etwas aufholen, was uns zuversichtlich stimmt“, so Donner.

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