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Höhenflug und Bodenhaftung

Freitag, 5. April 2024 / Gangwon 2024
 

Gold, Gold und nochmal Gold! Ski-Talent Maja Waroschitz war mit drei Goldmedaillen (Alpine Kombination, Slalom und Parallel Mixed-Team) die erfolgreichste österreichische Athletin bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Gangwon. Einen Platz hat sich die Triple-G-Abräumerin in ihrer Trophäen-Vitrine aber noch freigehalten, nämlich für die Goldmünze, die ihr von Jugend-Staatssekretärin Claudia Plakolm beim YOG-Empfang im Bundeskanzleramt verliehen wurde. 

„Das erlebt man auch nicht alle Tage! Es ist eine große Ehre, ins Bundeskanzleramt eingeladen zu werden –und die Freude über diese Auszeichnung ist mindestens genauso groß“, geriet die Tirolerin nach dem Trip mit ihren Alpin-Teamkolleg:innen in die Hauptstadt ins Schwärmen.

Groß war auch die Freude über das Wiedersehen mit den Nachwuchshoffnungen aus anderen Sportarten. Dass beinahe das gesamte Youth Olympic Team Austria für den Empfang nach Wien gereist war, ist für die Tirolerin ein weiterer Indikator für den herausragenden Teamspirit der rot-weiß-roten Delegation: „Das Gemeinschaftsgefühl, das schon bei der Einkleidung in Salzburg spürbar war, hat nicht aufgehört. Ich war deshalb auch überhaupt nicht überrascht, dass so viele meiner Wintersport-Kolleg:innen dabei waren. Wir haben gemeinsam viel erlebt, sind eine super Truppe – das werde ich nie vergessen!“

Als dreifache Goldmedaillengewinnerin stand sie einmal mehr im Rampenlicht. Dass ihr das liegt, hat Waroschitz bereits in Gangwon eindrucksvoll bewiesen, nun auch auf dem politischen Parkett. „Danke an das ÖOC-Team für die tolle Betreuung bei unserem ersten olympischen Einsatz. Diese Erfahrungen kann uns niemand nehmen und Ehrungen wie diese sind eine super Motivation und geben mir viel Kraft für meine nächsten Ziele.“ 

Apropos Ziele: Die gehen der Tirolerin nicht aus. Junior:innen-WM, Europacup und dann sogar das Weltcup-Debüt – nach den YOG-Erfolgen ging es steil bergauf, die Zukunftshoffnung blieb aber dennoch am Boden. „Die Nominierung für den Weltcup kam überraschend, aber ich habe mich sehr darüber gefreut – und in Are richtig Blut geleckt. Spätestens seit diesem Tag weiß ich, dass ich alles dafür geben werde, professionell Ski zu fahren“, hat die Premiere Lust auf mehr gemacht. Auch wenn es mit der hohen Startnummer nicht für den zweiten Durchgang gereicht hat.

Bei den Österreichischen Meisterschaften auf der Reiteralm möchte Waroschitz ab Dienstag noch einmal ganz weit nach vorne fahren. Und nächstes Jahr dann wieder um olympische Medaillen, nämlich bei den Europäischen Olympischen Jugend-Winterspielen 2025 im georgischen Bakuriani. „In Gangwon habe ich erstmals Olympia-Luft geschnuppert – und die macht süchtig!“

Olympia Report Ausgabe 01/2024

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