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„Geht langsam bergauf“

Samstag, 30. März 2024
 

In den letzten Wochen und Monaten ist es ruhig geworden um Max Franz. Nach seinem Horror-Crash im November 2022 sind mittlerweile mehr als 500 Tage vergangen, doch der Kärntner befindet sich weiterhin im beinharten Alltag und kämpft sich tapfer Schritt für Schritt zurück. Fragt man den 34-Jährigen nach dem Fortschritt, bekommt man ein „Es geht langsam bergauf“ zu hören. Kurz vor Weihnachten unterzog sich Franz einer weiteren Operation, es war die insgesamt siebente in den letzten eineinhalb Jahren. Und diese trägt Früchte, so scheint es zumindest. Der Knochen wird endlich fest und beginnt zusammenzuwachsen. Ein Fakt, der dem Speed-Spezialisten eine große Portion Hoffnung zurückgibt.

Und wenn man von ein paar Schritten spricht, dann kann man das auch wortwörtlich verstehen. „Ich kann jetzt länger am Stück gehen, werde langsam belastbarer. Die Phase, bis der Schmerz kommt, ist länger geworden und die Phase, bis sich der Schmerz wieder beruhigt, ist kürzer geworden. Das ist sehr gut“, sagt Franz gegenüber dem Onlineportal laola1.at, um aber gleich zu relativieren: „Längere Spaziergänge mit den Hunden spielt es zum Beispiel noch nicht."

Tagtäglich aufs Neue Motivation für den Weg zurück in einen normalen Alltag und vielleicht auf die Ski-Piste zu finden, sei schwierig, gibt Franz zu. Für den 34-Jährigen ist aktuell jeder Tag gleich und dreht sich rund um Therapie und Training. „Viel andere Aktivitäten machst du nicht, weil du eh die Pausen und Regeneration brauchst. Für den Kopf ist das Training brutal anstrengend.“ Die Fortschritte der vergangenen drei Wochen spornen aber an. „Das gibt dir Aufschwung, wenn du siehst, es geht was weiter. Du spürst, das kann wieder was werden. Das motiviert richtig zum Weitermachen." Wann Franz wieder auf Skiern stehen könnte, ist weiter nicht abschätzbar: „Ich habe aufgehört, auf Tage hinzuarbeiten", sagt der 34-Jährige. Zu oft in den vergangenen 16 Monaten habe er gesetzte Zwischenziele nicht erreicht, wurde er immer wieder zurückgeworfen. Der Tag wird kommen, dann freue ich mich umso mehr!“

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