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Endlich EM-Gold

Dienstag, 11. Juni 2024 / Paris 2024
 

Vasiliki Alexandri ist mit ganz großen Erwartungen zur EM nach Belgrad gekommen und schon im ersten Bewerb hat sich am Dienstag ihr großer Traum erfüllt. Vasiliki gewinnt im Solo Technik mit 260,5967 Punkten EM-Gold vor Klara Bleyer (GER, 242,9617) und Marloes Liselotte Steenbeek (NED, 240,4816).

Donnerstag hat „Vaso“ die nächste Chance auf EM-Edelmetall. Im Solo Free Bewerb (10.30 Uhr) geht sie als große Favoritin an den Start, nachdem sie den Vorkampf als Beste absolviert hat. Der ORF überträgt auch das zweite Finale LIVE. Mittwoch startet Jan Hercog im 10 km Open Water (12.00 Uhr).

„Traum wahr geworden“

„Jetzt ganz oben zu sein, bedeutet mir alles. Ich bin sehr stolz, dass ich und auch meine Schwestern das geschafft haben und wir Geschichte für Österreich schreiben. Ich bin sehr glücklich. Vor allem nach der WM war das nicht leicht für mich. Ich war da in einer Art Depression und fühle mich jetzt wie gesegnet. Nach allem, was in den letzten vier Monaten war. Ich kann diese Medaille nur meinen Schwestern und meiner Mama widmen, die auch da ist, die immer für mich da waren. Sie wissen, wieviel ich dafür gearbeitet habe. Ich bin schon ein wenig traurig, dass meine Schwestern jetzt nicht dabei sein können. Das wäre schon ein wenig anders.“

Zweite Chance am Donnerstag

Für Vasiliki ist diese Gold-Medaille eine große Genugtuung für die verpassten Chancen bei der diesjährigen WM im Februar in Doha, wo sie in beiden Bewerben jeweils nur Rang sechs erreichte und sehr enttäuscht war. Bei der WM in Fukuoka 2023 feierte sie mit zweimal WM-Silber ihre bisher größten Erfolge. Bei der EM 2022 in Rom gewann Vasiliki zweimal Bronze.

Hier in Belgrad hat sie nun sogar die Chance auf eine zweite EM-Goldmedaille: „Das Wichtigste ist, dass ich meine Leistung bringe und fokussiert bleibe. Der Rest kommt dann von allein. Alles Schritt für Schritt machen. Doppeltes EM-Gold wäre natürlich der absolute Traum.“

Olympic Day

Hercog "spart" für Olympia

Jan Hercog ist Mittwoch über die 10 km Distanz Österreichs einziger Open Water Schwimmer bei der EM. In den vergangenen Tagen haben die Athleten im Pool einige Kilometer zum Aufgewärmt absolviert. Die Top-15 bleiben das klare Ziel: „Der Plan steht und es wird immer realistischer, dass sich das ausgehen kann. Mal schauen, wie es dann tatsächlich läuft. Es wird auf jeden Fall ein cooles Rennen. Die anstrengende Vorbereitung in Ungarn habe ich gut weggesteckt. Grundlage und Ausdauer ist gut. Es fehlt vielleicht noch etwas an der Geschwindigkeit, aber da bauen wir ja Richtung Paris auf und haben noch sieben Wochen Zeit.“

Die Lufttemperatur war in Belgrad mit weit über 30 Grad in den vergangenen Tagen sehr hoch und belastend. Die Wassertemperatur mit 26 Grad ist ebenfalls sehr hoch: „Wir haben schon schlimmeres erlebt, aber es ist schon brütend heiß hier.“ Die Gewitterregen bringen immer wieder zumindest vorrübergehend ein wenig Abkühlung. Auf jeden Fall wird das Rennen auch wegen dem Start um 12 Uhr sehr belastend sein. Die 5 km nicht zu schwimmen, ist daher eine vernünftige Entscheidung: „Ich verzichte aber auch deshalb, damit wir gleich wieder ins Training für Olympia einsteigen können. Das würde mich sonst weitere drei Tage im Aufbau kosten.“

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Logo Paris 2024

Key Facts Paris 2024

Zeitraum26.07.2024 - 11.08.2024
Sportarten32
Nationen206
Athlet:innen gesamt10.500

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