Website durchsuchenMehr
 
 

„Der Speed passt“

Dienstag, 7. Mai 2024
 

Am Dienstag sind vor der Küste Südfrankreichs zwei Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft olympischer Segelklassen angelaufen.

Keanu Prettner und Jakob Flachberger (6/18/2) haben eines der drei Auftaktrennen bei der 49er-Europameisterschaft vor La Grande-Motte auf Rang zwei abgeschlossen, in der Gesamtwertung liegt das Duo vom Österreichischen Segel-Verband auf Rang zwölf. Ihr Teamkollegen Benjamin Bildstein/David Hussl (9/10/14) rangieren auf Platz 23.

Bei der ebenfalls vor La Grande-Motte stattfindenden Nacra 17-Weltmeisterschaft liegen Laura Farese und Matthäus Zöchling (5/6/8) nach den ersten drei Rennen an guter elfter Position, Lukas Haberl/Tanja Frank (10/11/10) rangieren auf Rang 19.

Bei der parallel vor Cannes ausgetragene Europameisterschaft in der 470er-Klasse bilanzieren Lara Vadlau und Lukas Mähr nach Tag eins auf Rang 14. Donner/Haberl liegen auf Position 42. 

Die 49er-Europameisterschaft ist am Dienstagvormittag, mit der Durchführung aller drei geplanten Rennen, eröffnet worden. Die beiden österreichischen Skiff-Teams segelten in unterschiedlichen Flotten, berichteten aber beide von herausfordernden und drehenden Bedingungen. Keanu Prettner und Jakob Flachberger erreichten die Einzelergebnisse sechs, 18 und zwei und werden unter den 68 teilnehmenden Booten auf Rang zwölf geführt: „Grundsätzlich war unsere Leistung heute ok – wir dürfen zufrieden sein. Insgesamt hat noch nicht alles zusammengespielt: Wir hatten nicht in jedem Rennen den optimalen Start, haben ab und an die falsche Seite ausgewählt. Stark aber in jedem Fall, dass wir uns dann immer ansprechend ‚recovert‘ haben. Das neue Boot fährt gut, der Speed passt. Auch mit der Performance auf der Vorwind sind wir im Vergleich zu Hyères sehr happy“, berichtet Steuermann Keanu Prettner.

„Kein großer Fehler“

Benjamin Bildstein und David Hussl rangieren nach den Ergebnissen neun, zehn und 14 in der Gesamtwertung an 23. Position. „Zunächst ist es einmal gut, dass wir keinen großen Fehler gemacht haben. Es war kein optimaler, aber auch kein miserabler Auftakt. Wir haben es nicht ganz geschafft, die auf unserem Kurs stattgefundenen Veränderungen bei den Bedingungen entsprechend mitzunehmen. Wir haben aber noch eine lange Woche vor uns. Es gilt, gut durch die Qualifikation zu kommen, um uns dann in der Final-Series in einer gute Ausgangsposition für einen erfolgreichen Abschluss zu schaffen“, sagt Steuermann Benjamin Bildstein.

Farese/Zöchling ordnen sich bei WM auf Rang elf ein

La Grande-Motte ist parallel zu den kontinentalen Titelkämpfen im 49er auch Austragungsort der Nacra 17-Weltmeisterschaft. Nach den ersten drei Rennen der Katamaran-Klasse, bei denen der Wind stetig mehr wurde, haben sich Laura Farese und Matthäus Zöchling (5/6/8) auf Rang elf eingeordnet – fünf Punkte hinter Rang zehn. „Das war ein solider Start in die Regatta. Alle drei Wettfahrten waren – nennen wir es – ok, im letzten Race sind uns ein, zwei Fehler zu viel passiert. Positiv war, dass wir alle drei Starts gut hinbekommen haben und auch vom Speed her dabei sind. So soll es weitergehen“, fasst Steuerfrau Laura Farese zusammen.

Lukas Haberl und Tanja Frank liegen acht Plätze hinter ihren Teamkollegen auf Rang 19. „Heute war alles dabei, positives, aber auch negatives: Es waren nicht unsere bevorzugten Bedingungen – aber wir haben das richtig gut, viel besser als in der Vergangenheit, hinbekommen. Der Speed war ok und wir konnten pushen. Leider sind uns auch ein paar Sachen passiert, die ärgerlich waren: Im zweiten Race ist uns das Unterliek aufgegangen und im Dritten mussten wir gleich nach dem Start ein ‚Ringerl‘ drehen. Ergebnismäßig war mal kein großer Ausreißer nach hinten dabei, das passt gut – und wir wissen, was wir besser machen können“, weiß Vorschoterin Tanja Frank.

Komplett unterschiedliche Bedingungen 

Rund 300 Kilometer östlich der Titelkämpfe im 49er und Nacra 17 ist vor Cannes die Europameisterschaft in der 470er-Klasse gestartet worden. Der erste Wettkampftag bot den Teilnehmer*innen komplett unterschiedliche Windbedingungen, die in der Stärke mit Fortdauer des Tages zunahmen – die letzte Wettfahrt wurde bei 16 bis 17 Knoten absolviert.

Lara Vadlau und Lukas Mähr ersegelten die Einzelergebnisse sechs, zwölf und fünf und liegen in der Gesamtwertung auf Rang 14. „Wir haben in allen Rennen gute Starts erwischt, sind dann immer solide gefahren. Mit den Resultaten sind wir nicht ganz happy – aber es ist noch kein größerer Streicher dabei. Wir hoffen morgen auf zwei weitere gute Races, um die Qualifikation solide abschließen zu können und schauen dann, dass wir uns Tag für Tag weiter nach vorne arbeiten können“, sagt Vorschoter Lukas Mähr.

Die OeSV-Talente Rosa Donner und Niklas Haberl (20/20/18) rangieren an 42. Stelle. „Wir haben uns für diese Regatta vorgenommen, besser die Rennen zu eröffnen. Das ist uns heute schon gut gelungen – auch die Nachstartphase war in Ordnung. Leider haben wir dann bei der Annäherung viele Meter liegen und Boote ziehen gelassen. Die Rennen haben wir dann nicht so zu Ende bringen können, wie wir es uns erhofft haben. Wir haben auf jeden Fall wieder viel gelernt und Fehler gemacht, die uns sicher nicht mehr passieren werden“, so Steuerfrau Rosa Donner. 

Olympische Momente

 

Aktuell

 

Newsletter NEWSLETTER


Tauche ein in die Welt der fünf Ringe und bekomme aktuelle Updates aus der olympischen Sportwelt, Hintergrundberichte, Interviews und viele weitere spannende Themen. Abonniere jetzt unseren ÖOC-Newsletter.

Zur Anmeldung


 

Unsere PartnerUnsere Partner
ÖOC-Logo
Nach oben
Jetzt drucken X
X
close
Österreichisches Olympisches Comité − Privatsphäre-Einstellungen