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Auf Podestkurs ins Finale

Mittwoch, 3. April 2024
 

Zum Abschluss der Qualification-Series bei der 53. Ausgabe der „Trofeo Princesa Sofia“ vor Palma de Mallorca (ESP) haben sich fünf Teams bzw. Einzelathlet:innen vom Österreichischen Segel-Verband der Klassen Formula Kite, 49er und 470er für die Goldflotte qualifiziert.

Bontus auf Podestkurs

Am dritten Wettkampftag der „Trofeo Princesa Sofia“ vor Palma de Mallorca konnte sich Valentin Bontus in der Formula Kite-Klasse auf Rang drei verbessern. Der gebürtige Niederösterreicher erzielte vier Top-5-Ergebnisse und geht als Gesamtdritter in die Goldflotte. „Es waren vier solide Rennen in einer sehr starken Flotte, es wäre aber mehr möglich gewesen. Ich hatte in jedem Rennen mit Plastik im Wasser zu kämpfen. Hoffentlich habe ich dahingehend morgen mehr Glück. In Hinblick auf die bisherigen Streichergebnisse habe ich eine sehr gute Ausgangsposition für die Goldflotte“, so Bontus.

Alina Kornelli startete den dritten Wettkampftag mit einem Frühstart - ein Rennen, das sie gewonnen hätte. In den darauffolgenden Wettfahrten haderte die rot-weiß-rote Athletin der Formula Kite-Klasse auch mit Plastikmüll am Kurs. Mit den Rängen 14, 6, 5, 8 nach dem Fehlstart geht Kornelli vom zehnten Rang aus in die Goldflotte.

„Der Frühstart ist natürlich sehr ärgerlich, weil ich – auch, wenn ich beim Start ‚on-time‘ gewesen wäre – gewonnen hätte. Das Positive ist aber, dass ich dadurch sehe, dass die Geschwindigkeit passt. In den weiteren Rennen hatte ich mit Plastik im Wasser zu kämpfen, durch das es mich – oder auch Athletinnen unmittelbar vor mir, die mich dann mitgenommen haben – reingeschmissen hat. Ich musste also immer von hinten aufholen, was natürlich schwierig ist. Ich war nie richtig frei, um meinen Speed zu nutzen. Für morgen muss ich schauen, dass ich etwas Abstand von den anderen halte – dann sollte alles besser aussehen.“

Beide 49er-Boote in der Goldflotte

Die 49er-Klasse schloss am Mittwoch mit zwei Rennen bei schwierigen Bedingungen die Qualification Series ab. Benjamin Bildstein und David Hussl kämpften in der ersten Wettfahrt des Tages um den Wettfahrtsieg mit und belegten dann den vierten Platz. Im zweiten Rennen mussten sie nach einem verpatzten Start Rang 17 – ihr momentanes Streichergebnis – hinnehmen. Die beiden Athleten vom Yacht Club Bregenz greifen nun vom fünften Platz aus in der Goldflotte an.

„Es war von den Verhältnissen her ein schwieriger Tag heute. Im ersten Rennen waren wir sehr gut dabei. Am Schluss auf der Vorwind kam auf der anderen Seite noch etwas besserer Druck rein, so sind uns dann noch ein paar Boote durchgeschlüpft. In der zweiten Wettfahrt haben wir den Start nicht hinbekommen und sind dann auch noch auf der falschen Seite gesegelt. Wir konnten dann aber noch etwas aufholen. Wir sind in Summe voll dabei und sehen, dass wir sehr gut drauf sind“, so Steuermann Bildstein.

Keanu Prettner und Jakob Flachberger gelang ebenfalls die Qualifikation für die Goldflotte, auch wenn sie mit den schwierigen Bedingungen und den drehenden Winden etwas zu kämpfen hatten. Schließlich beendeten die beiden Salzburger die Qualifikation Series auf Gesamtrang 22.

„Es wäre heute wesentlich mehr drinnen gewesen. Die Bedingungen waren heute ein bisschen ein Ratespiel, da es immer einen linken und einen rechten Wind gab und es nicht vorherzusehen war, welcher sich durchsetzt. Auf der ersten Kreuz erwischten wir in beiden Rennen noch die richtige Seite und waren recht gut dabei. Von da an haben wir dann aber jeweils verloren. Im ersten Rennen ist dann auch noch ein Plastiksackerl an unserem Schwert hängengeblieben. Wir sind aber glücklich, dass wir uns für die Gold-Fleet qualifiziert haben“, schildert Steuermann Prettner. Das junge 49er-Duo Maximilian Heikamp/Benjamin Kogard verbessert sich auf Gesamtrang 80.

Vadlau/Mähr nach „Worst-Case-Start” noch  in der Goldflotte

Nachdem der vorangegangene Tag mit einem stattgegebenen Protest gegen Lara Vadlau und Lukas Mähr geendet hatte, ging es am Mittwoch für Österreichs 470er-Asse nicht besser los: Denn im ersten Rennen unterlief den beiden ein Frühstart. Mit den weiteren Rängen zwölf und sechs sicherte sich das nun auf Rang 30 liegende Duo gerade noch die Teilnahme an der Goldflotte.

„Für uns ist der ‚worst case‘ eingetreten, der Frühstart war ein schwerer Fehler von uns. In den weiteren beiden Wettfahrten wollten wir dann Schadensbegrenzung betreiben, um die Goldflotte zu erreichen, was uns schließlich gelungen ist. Die Motivation ist ungebrochen, wir wollen alles rausholen und bei jeder Wettfahrt vorne dabei sein“, gibt Vorschoter Mähr aus.

Rosa Donner und Niklas Haberl verbuchten die Ränge 20, 22 und 19 und verbesserten sich damit auf Gesamtrang 42. „Wir sind mit der heutigen Leistung nicht ganz zufrieden. Es waren zum Teil gute Starts dabei, wir haben dann aber auch Fehlentscheidungen getroffen. Die Geschwindigkeit war Upwind und Downwind ganz ok, wir waren aber nicht immer auf der richtigen Lane“, so Vorschoter Haberl, der die Regatta gemeinsam mit Steuerfrau Rosa Donner in der Silberflotte fortsetzt.

FARESE/ZÖCHLING GELINGT AUFHOLJAGD

Laura Farese und Matthäus Zöchling legten nach einem missglückten Auftakt eine sehenswerte Aufholjagd hin. Bei ihren Spezialbedingungen starteten die beiden Athleten vom Union Yachtclub Neusiedler See mit einem vierten Platz in der 48-Boote-starken Flotte in den Tag. Farese/Zöchling ließen einen neunten Platz folgen, ehe sie mit Rang 18 den Tag beendeten. Mit diesen Leistungen verbesserte sich das junge rot-weiß-rote Nacra-17-Team von Gesamtrang 41 auf 24.

„Wir sind positiv in den Tag gestartet, weil der Wind unseren Vorstellungen entsprochen hat. Bei ganz ähnlichen Bedingungen sind wir hier letztes Jahr drei vierte Plätze gesegelt. In der ersten Wettfahrt konnten wir nach einem super Start ganz vorne mitsegeln. Das zweite Rennen hat auch noch sehr gut gepasst. In der dritten Wettfahrt ist dann der Wind wieder etwas leichter und drehender geworden. Dennoch konnten wir uns bis auf den 18. vorkämpfen. Natürlich nicht ideal, aber immer noch besser als gestern. Es geht definitiv in die richtige Richtung“, schildert Vorschoter Zöchling.

Lukas Haberl und Tanja Frank haderten an ihrem zweiten Wettkampftag mit ihrer Geschwindigkeit und fielen mit den Einzelergebnissen 24, 17, 26 von Gesamtrang 15 auf Platz 20 zurück. „Wenn die Geschwindigkeit nicht passt, wird es mit den Entscheidungen auch immer schwieriger. Vor allem, wenn so viele Boote am Regattakurs sind“, so Frank.

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