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Wettfahrtsiege vor Palma

Dienstag, 2. April 2024
 

Bei der 53. Ausgabe der „Trofeo Princesa Sofia“ vor Palma de Mallorca (ESP) absolvierten die 49er am Dienstag ihre ersten Rennen. Benjamin Bildstein und David Hussl, die eine Wettfahrt gewinnen konnten, sind nach einem gelungenen Auftakt an sechster Stelle. Valentin Bontus konnte in der Formula Kite-Klasse an seine gestrigen Leistungen anschließen und kam ebenfalls in einem Race als Erster ins Ziel – er liegt nun auf Rang vier.

Nachdem am Montag in der 49er-Klasse aufgrund der Starkwind-Bedingungen keine Rennen absolviert wurden, gab es am Dienstag zunächst auch eine Startverschiebung. Nach über einer Stunde Wartezeit startete das 85 Boote umfassende Feld bei rund zehn Knoten in drei Flotten in die Regatta. Obwohl die Starts nicht nach Wunsch verliefen, verbuchten Bildstein/Hussl mit den Rängen drei, neun und fünf gute Platzierungen. Das Duo vom Yacht Club Bregenz beendete den Tag sogar mit einer gewonnenen Wettfahrt und liegt im Zwischenklassement an sechster Stelle.

„Es hat Spaß gemacht. Die ersten drei Starts waren nicht am Punkt, wir haben aber immer nach vorne segeln können. Beim Wettfahrtsieg hat dann alles gepasst, es war ein sehr guter Abschluss. Wir erwarten in den nächsten Tagen ähnliche Bedingungen. Es gilt den Fokus hochzuhalten, denn kleine Fehler werden sofort bestraft“, berichtet Vorschoter Hussl.

Keanu Prettner und Jakob Flachberger erwischten mit den Plätzen drei und vier einen Top-Auftakt, in den weiteren Rennen mussten sich die Salzburger jeweils mit Rang 13 begnügen. „Wir haben heute Teilziele erreicht. Mit den ersten beiden Wettfahrten sind wir sehr zufrieden, hier hatten wir sehr gute Starts. In den beiden weiteren Rennen haben wir die Starts nicht mehr so gut erwischt und auch kein Comeback geschafft. Wir werden es genau analysieren und an einem guten Plan für morgen arbeiten“, so Steuermann Prettner. Die Athleten vom Union Yachtclub Wolfgangsee sind aktuell auf Position 21.

Auftakt in die Nacra 17-Konkurrenz

Im Nacra 17 konnten am Dienstag die ersten vier Rennen durchgeführt werden. Mit einem Frühstart begann der Tag für Lukas Haberl und Tanja Frank denkbar schlecht. Neben den Plätzen 18 und 20 verbuchten die beiden auch einen starken sechsten Rang, im Zwischenklassement liegen sie an 15. Stelle.

„Es ist nicht leicht mit 48 Booten am Start. In der ersten Wettfahrt haben wir zu viel riskiert. Es waren allgemein sehr schwierige Bedingungen, das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wider“, sagt Vorschoterin Frank. Das zweite österreichische Nacra 17-Boot mit Laura Farese/Matthäus Zöchling, das zum Auftakt ebenfalls einen Frühstart verzeichnete, kam nicht über Platz 26 als bestes Einzelresultat hinaus und rangiert an 41. Stelle. „Es hat heute nichts zusammengepasst, wir waren fast immer auf der falschen Seite. Wir sind aber guter Dinge, dass wir uns morgen steigern können“, so Steuerfrau Farese.

470ER NICHT VOM GLÜCK VERFOLGT

Lara Vadlau und Lukas Mähr mussten am zweiten Wettkampftag lange auf ihren Einsatz warten. Erst gegen 16 Uhr konnten sie auf das Wasser, eine 470er-Wettfahrt wurde durchgeführt. Diese verlief mit Rang sechs eigentlich äußerst gut, ein Protest führte aber schließlich zu einem Streichergebnis.

„Es kam an der Luv-Tonne zu einer Situation mit einem griechischen Boot. Wir sind ihnen sehr nahegekommen, haben am Wasser gedacht, dass es in Ordnung war. Die Jury hat uns aber korrigiert, es war eine knappe Entscheidung, aus der wir sicher lernen werden. Das ist ärgerlich, denn wir hatten uns mit einem guten Speed solide positioniert. Wenn man ganz vorne mitsegeln will, muss man aber ab und zu knappe Entscheidungen treffen“, resümiert Vorschoter Mähr. Die beiden OeSV-Asse fielen damit vorerst auf Platz 16 zurück.

Rosa Donner und Niklas Haberl mussten sich mit Rang 27 begnügen, sie sind im Zwischenklassement an 46. Stelle. „Wir waren auf der ersten Kreuz gut dabei, haben im Laufe der Wettfahrt aber zu viele Fehler gemacht und einige Plätze verloren. Wir sind enttäuscht, können aber viel mitnehmen“, so Donner.

Die 470er-Qualifikation wird am Mittwoch mit drei weiteren Rennen abgeschlossen.

BONTUS UND KORNELLI IM SPITZENFELD

Valentin Bontus konnte in der Formula Kite-Klasse an seine gestrigen Leistungen anschließen. In vier von fünf Rennen fuhr er in die Top-3, eine Wettfahrt entschied der gebürtige Niederösterreicher für sich. „Es war ein guter Tag. Ich bin froh, dass ich konstant vorne mitfahren konnte, denn in meiner Fleet hatte ich viele starke Gegner. Ich habe gute Starts erwischt. In einem Rennen wurde ich von umhertreibendem Plastik gestoppt, doch auch hier konnte ich noch aufholen“, so Bontus, der an vierter Stelle liegt.

In der Damen-Konkurrenz verbesserte sich Alina Kornelli auf den achten Gesamtrang. Die 23-Jährige beendete am Dienstag alle fünf Wettfahrten in den Top-10. „Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Ich hatte in zwei Rennen Plastik und Seegras am Foil, dadurch fehlte die Geschwindigkeit. Es gibt einige Aspekte, auf denen ich aufbauen kann.“

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