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Mission accomplished!

Samstag, 15. Juli 2023

Sie haben es schon wieder getan! Es scheint, als wären Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl, Mountainbike-Ass Elisabeth Osl und die BIKE Transalp 2023 das perfekte Match. Bei der 25-jährigen Jubiläumsausgabe behielt das österreichische Duo seine weiße Weste, holte sich bei allen sechs gefahrenen Etappen (Etappe vier wurde aufgrund eines starken Gewitters abgesagt) souverän den Tagessieg und jubelte am Ende über einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg. Am Ende gewinnen Karl/Osl die Gesamtwertung im Mixed-Bewerb der BIKE Transalp mit einem Vorsprung von 1:36.10,4 Stunden.

Mit den Worten „Wir sind dort nicht zum Gaukeln, sondern haben einen hohen Performance-Anspruch. Wir wollen die BIKE Transalp gewinnen!“ machten Benjamin Karl und Elisabeth Osl (BMC-RH77 Factory Racing) vor der 25-jährigen Jubiläumsausgabe der BIKE Transalp eine klare Ansage. Der Snowboard-Olympiasieger sollte einmal mehr Wort halten und setzte sein Vorhaben mit seiner Mountainbike-Partnerin kompromisslos in die Tat um. Auch bei der letzten Etappe, die von Valle di Ledro über 48,79 Kilometer und 1.708 Höhenmeter nach Riva del Garda führte, gab sich das rot-weiß-rote Duo keine Blöße und bestimmte vom Start weg das Tempo – es wurde eine verdiente Triumphfahrt zweier österreichischer Ausnahmesportler!

Krönung einer persönlichen Transalp-Reise

„Ich muss sagen, in den letzten zwei Tagen ist eine gewisse Grundmüdigkeit aufgekommen. Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist. Unsere Beine waren nicht mehr so gut wie am Anfang der Transalp – aber das ist klar. Wir sind jedoch im Laufe der letzten Etappe immer besser ins Fahren gekommen und haben noch einmal einen enormen Aufwand betrieben. Die letzte Abfahrt hin zum Ziel haben wir extrem genossen, das war schön. Da sind viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Meine erste Transalp bin ich mit fünfzehn Jahren mit meinen Freunden gefahren, ausgestattet mit einer Karte. Damals war ich nur Mitfahrer. Das war so der Start der Reise“, erklärt Karl in seiner ersten Reaktion und ergänzt: „Ich bin sehr zufrieden. Ich bin ja bekannt für klare Ansagen, daher freut es mich, dass es dann wieder einmal geklappt hat. Dass wir bei so einem Megaevent mit einer derart langen Tradition eine entscheidende Rolle spielen und diese Kategorie gewinnen können, ist einfach top. Auch wenn der Vorsprung groß ist, ohne unsere professionelle Vorbereitung braucht man da gar nicht hinfahren. Ich bin sehr stolz, dass wir gewonnen haben, und bin sehr dankbar, dass ich diese Woche mit Lisi als meine Partnerin erleben durfte!“

In dieselbe Kerbe schlägt auch Osl: „Im ersten Moment fällt der ganze Druck ab und man hat eine gewisse Leere in sich. Da ist es uns beiden gleich gegangen. Wir hatten in dieser Woche echt wenig Regenerationszeit, es war alles komplett durchgetaktet. Heute war es noch einmal brutal heiß. Am Anfang habe ich mich vom Kreislauf her nicht so gut gefühlt, daher wollte ich nicht überziehen. Die Strecke ist dann immer höher geworden und wir sind in den Wald gekommen, da war es kühler – das hat mir gutgetan. Ich bin richtig stolz, dass wir das gepackt haben. Am ersten Tag hatten wir ja gleich einen Patschen. Da sieht man, wie schnell es vorbei sein kann, und dass immer etwas passieren kann. Diese Situation hat mich ins Jetzt geholt und mir Auftrieb gegeben. Es ist nicht selbstverständlich, dass man gut durchkommt.“

Nach einem kurzen, aber knackigen Arbeitstag konnten Karl/Osl (BMC-RH77 Factory Racing) über den Sieg bei der Schlussetappe jubeln. Nach exakt 2:46.41,8 Stunden beendete das rot-weiß-rote Duo das Abenteuer Transalp, rollte in mittlerweile gewohnter Manier als erstes Paar über die Ziellinie und strahlte einmal mehr übers ganze Gesicht – allen Anstrengungen zum Trotz. Auch am letzten Tag platzierten sich die Portugiesen Valério Ferreira und Celina Carpinteiro auf Platz zwei und beendeten den letzten Abschnitt in 2:55.32,9 (+8.51,1 Minuten). Platz drei ging am Samstag an das deutsche Team Axel Schneider und Karoline Donnerstag, die nach 3:05.15,8 Stunden (+18.34,0 Minuten) über die Ziellinie rollten.

Beeindruckende Performance

Nach sechs Etappensiegen gab es für Karl/Osl als Lohn für alle Strapazen auch den angepeilten Sieg in der Gesamtwertung. Die beiden leidenschaftlichen Mountainbiker beendeten den Mixed-Bewerb der BIKE Transalp 2023 in 23:48.19,0 Stunden und verwiesen die Portugiesen Valério Ferreira und Celina Carpinteiro, die für die sechs Tage 25:24.29,4 Stunden benötigten, um 1:36.10,4 Stunden auf Platz zwei. Die Slowenen Primoz Lindic und Natalija Anderluh komplettierten in einer Zeit von 26:28.38,3 Stunden als Dritte das Siegespodest. Die Siegerehrung geht am Samstagabend um 19:00 Uhr über die Bühne.

„Die Freude ist extrem groß. Der Gesamtsieg hat für mich einen großen Stellenwert und reiht sich bei meinen Karriereerlebnissen ganz weit vorne ein. Es hat lange gedauert, bis wir das gemeinsam umsetzen konnten. Es war einer super Teamarbeit und der Zusammenhalt mit Benny und dem ganzen Team war grandios. Ich war zwei Jahre komplett weg vom Rennfahren, aber ich habe dann schnell wieder in den Rennmodus gefunden. Am Anfang hat es richtig gekribbelt, weil alles neu war. Wir haben uns schnell das Leadertrikot geholt, es jedoch nicht nur verteidigt, sondern jeden Tag bewiesen, dass wir die Besten sind! Jetzt bin ich einfach überglücklich, dass wir uns Transalp-Sieger im Mixed-Bewerb nennen können“, so Osl.

 

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