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"Es wird ein Gemetzel"

Viktoria Schwarz und Ana Roxana Lehaci sitzen seit 2013 in einem Boot. Zur gemeinsamen Olympia-Premiere kommt es dennoch erst acht Jahre später in Tokio.

Eigentlich hätten die beiden schon in Rio 2016 gemeinsam an den Start gehen sollen. Doch dann machte eine Verletzung den beiden einen Strich durch die Rechnung. Der Grund? Kurios. Schwarz stürzte beim Schlafwandeln vom Balkon und konnte nicht im Zweier antreten, Lehaci startete mit Yvonne Schuring.

Schlag auf Schlag

„Jetzt ist es endlich soweit“, sagt Schwarz, die bereits ihre vierten Spiele in Angriff nimmt. Das Ticket haben die beiden kurz vor der letzten Quotenplatz-Chance Anfang Mai zugesprochen erhalten, damit entfiel das große Nervenflattern. Liegt der Fokus klar auf dem am Montag und Dienstag gefahrenen Zweier, treten beide am Mittwoch auch über 500 m solo an.

Zwischen dem Vorlauf (Zweier ab 4:08 Uhr MESZ) und dem Viertelfinale bzw. dem Semifinale und dem Finale liegen jeweils nur rund zwei Stunden. Eine enorme Belastung für die Körper der Athletinnen, bei Temperaturen über 32 Grad noch dazu. Lehaci: „Das wird ein harter Kampf. Aber genau dafür haben wir viele, viele Stunden trainiert.“

Vollgas von Anfang an

Rund fünf bis sechs Stunden Training pro Tag sind Standard. Mindestens zwei Stunden in der Kraftkammer, zudem zwei bis drei Stunden am Wasser. Dazu kommen Schwimm-Einheiten für die Grundlagenausdauer. „Wir lieben hartes Training, das macht uns nichts aus“, sagt Schwarz. Lehaci ergänzt: „Aber eindeutig lieber Kraft aus Ausdauer.“

Bei den Olympischen Spielen werden die beiden über jedes absolvierte Training froh sein. „Man muss immer Vollgas geben. Taktisch geht gar nichts. Kein Boot ist so sicher, dass es sagen kann, es kann taktieren“, meint Lehaci.

Das Ziel ist der gemeinsame Finaleinzug. Schwarz: „Es wird brutal, ein richtiges Gemetzel. Ich schätze, dass rund 14 Teams um die acht Finalplätze kämpfen. Da gehören wir dazu – wir müssen alles herausholen.“

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