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Chance auf bestes EM-Resultat

Samstag, 11. Mai 2024
 

Lara Vadlau und Lukas Mähr haben bei der Europameisterschaft der olympischen 470er-Klasse vor Cannes, Frankreich das Medal-Race der besten zehn Boote erreicht. Im finalen Rennen am Sonntag haben die beiden noch eine theoretische Chance auf Platz vier – eine EM-Medaille ist bereits außer Reichweite.

Bei der gleichzeitig vor La Grande-Motte, Frankreich stattfindenden 49er-Europameisterschaft haben Benjamin Bildstein und David Hussl (14/5/21) ihre Chance auf eine EM-Medaille gewahrt: Vor dem letzten Rennen der Goldflotte und einem möglichen Medal-Race liegen die beiden Athleten vom Österreichischen Segel-Verband auf Platz sieben und nur 14 Punkte hinter Bronze. Ihre Teamkollegen Keanu Prettner und Jakob Flachberger (22/4/6) haben sich auf Rang elf vorgearbeitet.

Die am selben Ort ausgetragene Nacra 17-Weltmeisterschaft ist hingegen für die rot-weiß-rote Flotte vor dem Medal-Race zu Ende gegangen: Sowohl Lukas Haberl/Tanja Frank (19) als auch Laura Farese/Matthäus Zöchling (21) verpassten vor La Grande-Motte das finale Rennen der besten zehn Boote.

Chance auf bestes gemeinsames EM-Resultat

Lara Vadlau und Lukas Mähr haben sich am Samstag bei der Europameisterschaft der olympischen 470er-Klasse mit den Einzelresultaten acht, sieben und 13 für das Medal-Race qualifiziert. Das finale Rennen der besten zehn Boote bestreitet das Duo von Rang neun aus und hat noch eine theoretische Chance auf Rang vier – 19 Punkte beträgt der Rückstand auf das viertplatzierte Boot aus Großbritannien. Mit einer Verbesserung auf die Ränge vier oder fünf würden die beiden ihr bislang bestes gemeinsames EM-Resultat, Rang sechs 2023 vor San Remo, toppen. „Wir haben uns im Vergleich zu gestern etwas steigern können. Das war extrem wichtig, um die Teilnahme am Medal-Race zu schaffen. Das ist uns nun gelungen. Die Starts waren solider und wir haben schneller in das Rennen hineingefunden. Den einen oder anderen ‚Schnitzer‘ haben wir aber nicht vermeiden können – daran gilt es zu arbeiten“, sagt Vorschoter Lukas Mähr. Seine Steuerfrau Lara Vadlau ergänzt: „Es ist super-cool, dass wir den Einzug ins Medal-Race geschafft haben. Wir werden natürlich schauen, dass wir uns noch weiter nach vorne kämpfen. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele ist es sehr wichtig, die Erfahrungen eines Medal-Race mitzunehmen.“

Wettfahrtsieg zum Abschluss

Österreichs 470er-Talente Rosa Donner und Niklas Haberl haben zum Abschluss der Silberflotte – auch auf ihrem Kurs herrschten Leichtwindverhältnisse – einen Wettfahrtsieg gefeiert, davor erreichte das junge Duo die Plätze neun und zwölf. Somit beschließen die beiden die kontinentalen Titelkämpfe auf Rang 35. „Die ersten beiden Starts haben wir noch vermasselt – aber wir konnten uns immer gut nach vorne kämpfen, weil der Speed gepasst hat. Die dritte Wettfahrt war dann von Beginn an am Punkt: Wir sind gut rausgekommen, haben mit Feld, Dreher und Wind spielen können und das Rennen gewonnen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, eine Regatta mit einem Sieg abzuschließen – zumal die EM nicht so verlaufen ist, wie wir es uns erhofft haben. Dennoch: Für uns war es wichtig, wieder mal eine Leichtwindregatta zu absolvieren. Dabei haben wir viel gelernt und können für die weitere Karriere einiges mitnehmen“, fasst Rosa Donner zusammen.

Gute Ausgangsposition

Benjamin Bildstein und David Hussl haben sich am Samstag eine gute Ausgangsposition für den Schlusstag bei der 49er-Europameisterschaft vor La Grande-Motte gesichert: Dem Duo vom Yacht Club Bregenz reichten die Einzelplatzierungen 14, fünf und 21, um auf Gesamtrang sieben vorzurücken – und weiterhin eine Chance auf eine Medaille zu wahren. Vor dem abschließenden Rennen der Goldflotte und einem potenziellen Medal-Race liegen die beiden Olympiazehnten von 2021 nur 14 Punkte hinter Bronze. „Es war kein leichter Tag für uns – aber offensichtlich auch nicht für unser Konkurrenz. Von den Positionen und Punkten her ist morgen am Schlusstag noch alles möglich. Wie schon die ganze Woche: einige Dinge funktionieren gut, andere weniger gut. Es ist nicht immer leicht, das mental wegzustecken. Aber wir werden morgen nochmal alles geben, um erfolgreich zu sein“, sagt Steuermann Benjamin Bildstein.

Ihre Teamkollegen Keanu Prettner und Jakob Flachberger haben sich am Samstag in der engen Konkurrenz gleich um sechs Plätze gesteigert. Die beiden Athleten vom Union Yacht Club Wolfgangsee segelten die Einzelergebnisse 22, vier und sechs und liegen nun an elfter Position. Der Rückstand auf das Medal-Race beträgt aktuell neun Zähler. „Auch der heutige Tag war zufriedenstellend – vor allem die letzten beiden Races waren sehr gut. Nachdem wir im ersten Rennen die falsche Strategie verfolgt haben, wussten wir in den weiteren beiden Wettfahrten den Wind einzuschätzen. Da haben wir viel richtig gemacht. Morgen wollen wir ein ‚optimal gutes‘ Rennen fahren: Gut starten, gut rauskommen und den Speed nutzen. Die Punkte sind eng. Mit einer starken Leistung ist noch alles möglich“, fasst Steuermann Keanu Prettner zusammen.

Nacra 17-Teams tauschen die Plätze

Am Schlusstag der ebenfalls vor La Grande-Motte stattfindenden Weltmeisterschaft in der Nacra 17-Klasse haben die beiden österreichischen Boote ihre Plätze getauscht – ein entscheidender Vorstoß nach vorne ist beiden Teams aber nicht mehr gelungen. Lukas Haberl und Tanja Frank zeigten gleich zu Beginn mit Rang fünf ihr bestes Resultat in der Goldflotte und zogen damit an ihren Teamkolleg:innen vorbei. Haberl/Frank beenden die Regatta damit auf Rang 19. „Die erste Wettfahrt heute ist uns echt gut gelungen – damit haben wir zeigen können, dass wir eigentlich nicht dorthin gehören, wo wir gerade stehen. Insgesamt sind wir nicht happy, das war leider nichts. Wir haben aufgezeigt bekommen, woran wir noch arbeiten müssen – das ist wichtig für die zukünftigen Events. Die nächsten Monate müssen wir nun hart trainieren“, sagt Steuermann Lukas Haberl.  

Zwei Plätze dahinter beschließen Laura Farese/Matthäus Zöchling – sie kamen am Schlusstag über Platz 20 nicht hinaus – an 21. Stelle die Titelkämpfe. „Heute lief es gar nicht nach Wunsch. Schon in der ersten Wettfahrt mussten wir ein ‚Ringerl‘ drehen, in der zweiten wären wir eigentlich Fünfte geworden, dann wurden wir aber disqualifiziert. Es lief einfach nicht“, so Steuerfrau Laura Farese

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