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Volles Risiko wurde nicht belohnt

Samstag, 3. Februar 2024

Vasiliki Alexandri hat am Samstag im WM-Finale Solo-Technik nach aussichtsreicher zweiter Position im Vorkampf mit 234,4984 Rang sechs belegt.

„Vaso“ ist für das Technik-Finale volles Risiko gegangen und hat ihre Kür nach dem Vorkampf um zwei Punkte schwieriger gemacht. Mit 38,7 war es die zweitschwerste Kür aller Teilnehmerinnen. Im neuen Teil ist ihre am Ende der Fehler passiert, der letztlich die Medaille gekostet hat. Gold ging an Evangelia Platanioti (GRE), Silber an Jacqueline Simoneau (CAN), Bronze an Huiyan Xu (CHN).

Bereits am Sonntag steht für Alexandri der Vorkampf im Free-Bewerb (7:30 Uhr MEZ) auf dem WM-Programm. Das Finale ist für Dienstag (18 Uhr MEZ) angesetzt.

Volles Risiko wurde nicht belohnt

Die Enttäuschung ist nach dem sechsten Rang entsprechend groß: „Es schmerzt natürlich sehr, weil es hat sich das erste Mal wirklich sehr gut angefühlt. Ich habe im Vergleich zum Vorkampf ein paar Elemente dazugegeben. Bei den letzten beiden habe ich dann ein Element, eine Schraube, vergessen zu machen. Das ist dann gleich Penalty und man verliert ungefähr 30 Punkte. Es war komplett mein Fehler. Ich bin das Risiko eingegangen und ich muss jetzt in den Gedanken weiter kommen, denn morgen in der Früh geht es schon weiter. Es ist morgen ein neuer Wettkampf, es fängt alles wieder von vorne an. Es ist wieder das Ziel, ins Finale zu kommen und dann schaun wir weiter.“

Rang 22 für Lotfi

Auch für die OSV-Wasserspringer geht es in Doha um die Fahrkarten nach Paris. Wenngleich die Aufgabe nicht leicht ist. Alexander Hart und Nico Schaller treten im Einzel und Synchron vom 3m an, Anton Knoll und Dariush Lotfi im Einzel und Synchron vom 10m. Lotfi war zusätzlich zum WM-Auftakt der Springer am Samstag auch vom 1m im Einsatz und hat mit 292,30 Punkten Rang 22 belegt. 

„Schade. Mit den Punkten aus Japan wäre hier im Finale gewesen. Egal, Blick nach vorne, die positiven Eindrücke mitnehmen und auf die 10m konzentrieren!“, so Lotfi. Im Einzel ist man beim Erreichen des Zwölfer-Finales fix bei den Olympischen Spielen in Paris dabei. Es könnte sich auch noch mit einem Platz im Semifinale der Top-18 ausgehen, abhängig von den Streichungen. In den Synchron-Bewerben gibt es bei der WM gleich den Medaillenkampf, die Qualifikation für Paris ist hier nochmal schwieriger. Von den acht Olympia-Tickets pro Bewerb sind noch vier zu vergeben, die Top-3 aus Japan und Veranstalter Frankreich sind bereits qualifiziert.

Hercog kämpft um seinen Olympia-Traum

Sonntag ist der Tag der Tage für Open-Water Schwimmern Jan Hercog. Der Steirer hat über die 10 km die letzten Chance, sich das begehrte Ticket für die Olympischen Spiele 2024 in Paris zu sichern. Bei der WM in Fukuoka haben die ersten Drei ihre Tickets bereits gelöst. In Doha werden weitere 13 vergeben. Dazu kommen noch fünf Kontinentaltickets.

Hercog will nichts dem Glück überlassen und voll angereifen: „Wir haben uns sehr gut vorbereitet und wollen in die Top-16, dann muss ich nicht spekulieren. Die Taktik steht und wir sind guter Dinge. Auch die Zeiten passen aktuell. Wir haben in den letzten Tagen auch die Strecke anschaut. Ich muss sagen, alles einwandfrei. Das Wasser ist angenehm kühl, so wie ich es gerne habe. Olympia ist nicht unmöglich. Ich muss nur meine Leistungen umsetzen. Es sind alle top vorbereitet, aber es sind nicht alle Top-Leute am Start. Ich muss einfach das Rennen meines Lebens haben, und das werde ich. Wenn es nicht klappt, dann will ich zumindst ein geiles Rennen gehabt haben.“

 

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