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Steu/Kindl weiter in Pole-Position

Samstag, 24. Februar 2024

Der Rodel-Weltcup 2023/2024 biegt im lettischen Sigulda mit zwei finalen Rennwochenenden in seine entscheidende Phase. Österreichs Doppelsitzer bleiben dank der heutigen Auftritte im Endspurt um Kristall in Pole-Position.

Österreichs neu formiertes und überaus erfolgreiches Doppelsitzer-Gespann Thomas Steu und Wolfgang Kindl bleibt seiner erfolgreichen Linie treu. Die Europameister von Igls, nach dem ersten Durchgang mit einem Rückstand von 21 Hundertstel auf Zwischenrang vier, zogen in der Entscheidung noch an den Amerikanern Zachary Di Gregorio/Sean Hollander vorbei und sicherten sich mit Rang drei den neunten Podestplatz in ihrer Premierensaison.

Für Steu, der in Sigulda mit Ex-Partner Lorenz Koller bisher einen fünften Rang als bestes Ergebnis zu Buche stehen hat, war es der erste Podestplatz in seiner Karriere an Ort und Stelle.

Thomas Steu: „Das hätte ich mir nach den letzten Jahren nicht vorstellen können, mein bestes Ergebnis war hier ein fünfter Platz und das ist lange her. Es war ein beherzter Auftritt und ein hart erkämpfter dritter Platz. Das Ergebnis ist super, es war wichtig ein paar Punkte für den Gesamtweltcup mitzunehmen.“

Wolfgang Kindl ergänzte: „Wie Thomas bereits gesagt hat, in Blickrichtung Gesamtweltcup war das Ergebnis sehr wichtig, um auch morgen im Sprint punkten zu können. Wir haben uns den Podiumsplatz hier sehr hart erarbeitet, jetzt gilt der Fokus dem morgigen Sprint.“

Yannick Müller und Armin Frauscher rodelten mit zwei soliden Läufen auf den starken fünften Platz, Juri Gatt und Riccardo Schöpf, die heuer bereits WM-Gold und zwei Weltcupsiege einfahren konnten, rutschten nach einem schweren Fahrfehler in Lauf zwei von Zwischenrang sechs auf Platz zwölf zurück.

Sonntag winkt erste Kugel

Zum Tagessieg rodelten die Lokalmatadore Martins Bots und Roberts Plume, die damit ihren vierten Weltcupsieg bejubeln konnten. Rang zwei ging an die Deutschen Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Im Gesamt-Weltcup haben Steu/Kindl damit bei zwei noch ausstehenden Renn-Entscheidungen einen Vorsprung von 126 Punkten auf Wendl/Arlt. Bereits morgen winkt dem Vorarlberger und seinem Tiroler Untermann die kleine Kristallkugel für den Sieg im Sprint-Weltcup 2023/2024. Nach den bisherigen Entscheidungen in Lake Placid und Oberhof führen die Österreicher diese Zwischenwertung mit zehn Punkten Vorsprung auf Orlamünder/Gubitz (GER) an.

Rang vier für Egle/Kipp

Bei den Damen rodelten Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal zu ihrem fünften Saisonsieg. Die Deutschen zogen damit im Gesamtweltcup mit den Italienerinnen Andrea Vötter/Marion Oberhofer gleich. Selina Egle, aufgrund einer starken Verkühlung etwas gehandicapt, rodelte mit Lara Kipp hinter Dajana Eitbereger/Saskia Schirmer (GER) auf Platz vier. Wie Steu/Kindl starten auch die ÖRV-Damen am Sonntag als Führende in die Entscheidung im Sprint-Weltcup. Die beiden bisherigen Rennen konnten Egle/Kipp jeweils für sich entscheiden. Im Gesamtweltcup rangieren die Österreicherinnen weiterhin auf Position vier.

Taubitz fixiert Gesamtweltcup

Im Damen-Einsitzer feierte Anna Berreiter ihren ersten Saisonsieg und insgesamt fünften Erfolg im Weltcup. Hinter der Deutschen landete die Lokalmatadorin Elina leva Vitola auf Rang zwei, Platz drei ging an Berreiters Landsfrau Julia Taubitz, die damit vorzeitig ihren vierten Sieg im Gesamtweltcup fixieren konnte.

Weltmeisterin Lisa Schulte belegte hinter Ashley Farquharson (USA) als beste Österreicherin Rang fünf. Madeleine Egle kam nach einer durchwachsenen Trainingswoche auch heute nicht nach Wunsch ins Rodeln und musste sich diesmal mit Rang 14 begnügen.

Im Gesamtweltcup rangiert die Rinnerin nun punktegleich mit der heute siegreichen Berreiter auf Position zwei. Hannah Prock beendete das Disziplinen-Rennen auf Platz 15 und schaffte damit ebenfalls die Qualifikation für das morgige Sprint-Finale. Barbara Allmaier, die nach ihrem Einsatz bei der Junioren-WM wieder das A-Team verstärkt, belegte Rang 20.

Am Sonntag folgt im lettischen Eiskanal zunächst die Entscheidung im Herren-Einsitzer, anschließend wird das Finale im Sprint-Weltcup gerodelt.

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