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„Sehr, sehr gut erwischt“

Mittwoch, 6. März 2024
 

Benjamin Bildstein und David Hussl haben am zweiten Wettkampftag der 49er-Weltmeisterschaft vor Lanzarote (ESP) für den ersten österreichischen Wettfahrtsieg gesorgt. Das Duo vom Österreichischen Segel-Verband gewann am Mittwoch das erste Rennen und legte die Plätze sieben und 13 nach. Damit verbesserten sich die EM-Dritten von 2023 auf den zehnten Gesamtrang. Ihre Teamkollegen Keanu Prettner und Jakob Flachberger (13/9/13) fielen im Gesamtklassement hingegen auf den 20. Platz zurück, haben aber nur zwölf Punkte Rückstand auf die Top-10. 

Auch der zweite Wettkampftag bei der 49er-Weltmeisterschaft wurde bei anspruchsvollen Bedingungen mit großen Drehern und enormen Unterschieden in der Windstärke durchgeführt. Die beiden österreichischen Teams fuhren diesmal getrennt voneinander in unterschiedlichen Flotten. Alle drei geplanten Rennen wurden bis zum Nachmittag abgeschlossen.

Benjamin Bildstein und David Hussl zeigten gleich im ersten Rennen des Tages ihr volles Potenzial und holten sich einen Wettfahrtsieg. In den weiteren beiden Prüfungen landete das Duo vom Yacht Club Bregenz auf den Plätzen sieben und 13. Im Gesamtklassement verbesserten sich die beiden 32-Jährigen vom zwölften auf den zehnten Platz.

David Hussl: „Das erste Rennen haben wir sehr, sehr gut erwischt, in den anderen beiden ist uns das nicht mehr so gut gelungen. Die Starts waren in allen drei Rennen durchaus sehr gut – dann war es aber schwierig, wegen der herausfordernden Bedingungen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Manches war nicht optimal und dann geht es in einer vom Niveau her so hochwertigen Flotte gleich ein paar Plätze nach hinten. Trotzdem sind wir sehr optimistisch und im Großen und Ganzen mit unserer Performance zufrieden. Wir müssen weiter dranbleiben, die Starts treffen und voll attackieren.“

Prettner/Flachberger fallen zurück

Keanu Prettner und Jakob Flachberger sind am zweiten Tag der Titelkämpfe im Gesamtklassement auf den 20. Platz zurückgefallen. In den einzelnen Rennen klassierte sich das Duo vom Union Yacht Club Wolfgangsee auf den Rängen 13, neun und 13. Ihr Rückstand auf die zehntplatzierten Teamkollegen beträgt aber nur zwölf Punkte.

Jakob Flachberger: „Die Bedingungen waren auf unserem Kurs unterschiedlich zu gestern. Es war sehr ‚tricky‘ und schwierig, ein Muster zu erkennen. Die Starts waren eigentlich gut – aber wir konnten diesen Vorteil dann im Rennen nicht mehr entscheidend nutzen und fuhren so zu drei mittelmäßigen Ergebnissen.“

Keanu Prettner: „Für morgen gilt es, weiterhin solide zu segeln. Es waren auch heute keine groben Fehler dabei, Kleinigkeiten gaben den Ausschlag – das bekommen wir morgen schon hin und werden dann alles unternehmen, Top-Ergebnisse, vielleicht unter den ersten drei, anzupeilen. Außerdem haben wir noch kein hohes Streichresultat, das schaut auch gut aus. Wir sind guter Dinge, dass wir morgen die Goldfleet fixieren.“

Die Qualifikation wird am Donnerstag mit drei Rennen abgeschlossen. Die erste Wettfahrt wird nicht vor 14.00 Uhr gestartet. Die besten 25 Boote erreichen anschließend die Goldflotte. 

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