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„Macht mich stolz“

Sonntag, 23. Juni 2024

Der letzte Tag der EM in Belgrad war aus OSV-Sicht mit Doppel-EM-Gold im Schwimmlager nochmal richtig erfolgreich. Österreich gewann Gold über 400 m Freistil durch Felix Auböck mit neuem Ö-Rekord (3:43,24 Minuten). Die 4x100 m Lagen Olympia-Staffel der Herren mit Bernhard Reitshammer, Valentin Bayer, Simon Bucher und Heiko Gigler legte gleich darauf noch einmal nach, holt am EM-Ende den zweiten Europameister-Titel für den OSV und macht die EM in Belgrad mit insgesamt 5 x Gold und 1 x Silber zur besten EM für den OSV aller Zeiten. 2008 in Eindhoven gab es achte Medaillen (3 Gold, 2 Silber, 3 Bronze), 2004 in Madrid fünf Medaillen (3-1-1). 

„Ich schätze diese Goldmedaille sehr“

Felix Auböck ist nach seinem Wechsel zurück nach Österreich auch zurück auf der Siegerstraße: „Diese EM-Goldmedaille bedeutet mir ganz, ganz viel. Ich habe noch nie eine gewonnen. Ich habe noch nicht so viele Medaillen und ich schätze das sehr. Das Allerbeste aber ist, dass ich Bestzeit geschwommen bin. Das macht mich am meisten stolz. Nach zwei Jahren wieder Bestzeit auf meiner Hauptstrecke, das ist etwas Besonderes. Beim einzigen Rennen Gold ist eine gute Ausbeute. Ich habe schon nach 100 m gewusst, dass ich in guter Form bin. Egal welche Schmerzen kommen werden, ich kann das durchhalten, und mit jedem mithalten. Die letzten 150 m wusste ich, dass ich das Rennen schon gewonnen hatte. Trotzdem wollte ich so schnell wie möglich ans Ziel kommen. Ich wollte es mir nicht mehr nehmen lassen. Ich habe gewusst, dass ich unter Balasz Fehervari in der Südstadt die Aufmerksamkeit und das Training bekomme, das ich brauche, um wieder so zu schwimmen. Dass eine Bestzeit und Ö-Rekord herausschaut ist mehr, als ich mir erhofft habe.“

(Foto: GEPA Pictures)
(Foto: GEPA Pictures)
(Foto: GEPA Pictures)
(Foto: GEPA Pictures)
(Foto: GEPA Pictures)
(Foto: GEPA Pictures)
(Foto: GEPA Pictures)
 

„Gold ist der absolute Wahnsinn“

Die 4x100 m Lagen Olympia-Staffel der Herren mit Bernhard Reitshammer, Valentin Bayer, Simon Bucher und Heiko Gigler flog förmlich zu EM-Gold und drehte auf den letzten Metern das Rennen. Reitshammer: „Es tut zwar alles unheimlich weh, aber ich fühle mich gerade richtig gut. Uns geht es allen gleich. Es war schmerzhaft, aber es war richtig geil.“ Bayer ist fast sprachlos: „Ich hätte vor dem Rennen gesagt, mit dem Zweiten geben wir uns zufrieden. Aber Europameister ist natürlich besser!!“ Für Bucher ist es nach Silber über 50 m Schmetterling die zweite Medaille in Belgrad: „Es war ein geiles Rennen. Meine Zeit war jetzt nicht die beste, aber der Heiko ... einfach gestört.“ Gigler ist förmlich zu Gold geflogen. Von Rang 3 am Start zu Rang 2 bei der Wende und am Ende auf Rang 1 zu Gold: „Ich habe mir einfach gedacht, ich haue nochmal alles raus, was ich habe. Es war wahrscheinlich auch ein wenig Wut dabei, wegen den 100 m Metern im Einzel. Die letzten 15 Meter habe sich unheimlich lange angefühlt. Gott sei Dank hat es zum Schluss gereicht!“

Springer am Schlusstag ohne Medaille

Österreichs Wasserspringer Anton Knoll, Dariush Lotfi und Nico Schaller haben in Belgrad eine absolut erfolgreiche EM abgeliefert, gekrönt von Gold und dem EM-Titel durch Lotfi und Knoll im Synchron vom Turm. Die OSV-Herren waren in jedem ihrer fünf Bewerbe im Finale vertreten und haben auch bei der Konkurrenz einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Am Schlusstag erreichte das neue Duo Dariush Lotfi und Nico Schaller im Synchron vom 3m mit 333.69 Punkten Rang 9. Im abschließenden Einzel vom Turm gab es ebenfalls nicht die erhoffte zweite Sprung-Medaille für den OSV. Dariush Lotfi (373,95) belegte Rang neun, Anton Knoll (357,30) wurde Zehnter. 

in allen Bewerben im EM-Finale

Die Bilanz der Springer fällt durchwegs positiv aus. Knoll: „Heute war nicht mein Tag. Das Potential ist da, ich konnte es aber nicht abrufen. Es ist aber ein wichtiger Ansporn Richtung Olympia. Eine Super EM für uns und Gold ist natürlich überwältigend.“ Ähnlich sieht es Lotfi: „Heute war es eigentlich ganz schlimm. In beiden Bewerben habe ich nicht meine Leistungen abrufen können. Aber ich habe viel gelernt, viel mitgenommen. Und Gold ist natürlich ein Wahnsinn.“ Schaller war in drei Disziplinen am Start und kann mit dreimal Finalteilnahmen positiv bilanzieren: „Insgesamt war es ein guter Abschluss von einer sehr guten EM. Ich kann zufrieden sein. Drei Disziplinen und dreimal im Finale. Das ist das Optimum gewesen. Mehr war nicht drinnen. Ich fühle mich sehr wohl am Brett und am Ende überglücklich.“

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