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Klingender Name für Handball-Damen

Freitag, 2. Februar 2024

Die Suche nach einer neuen Handball-Teamchefin ist abgeschlossen. 

Mit Monique Tijsterman konnte der ÖHB eine der renommiertesten Trainerinnen und Wunschkandidatin für den Chefposten des Frauen-Nationalteams gewinnen. Damit ist erstmals eine Frau Cheftrainerin eines österreichischen A-Nationalteams.

In Handballkreisen ist Monique Tijsterman ein klingender Name. Knapp 30 Jahre war sie innerhalb des niederländischen Handballverbandes für die Talenteförderung zuständig, leitete die Handball-Akademie, aus der zahlreiche Weltstars hervorgingen und die Niederlande es bis an die Weltspitze im Frauen-Handball schaffte, arbeitete als Trainerin im Nachwuchs und stand kurze Zeit auch dem holländischen Frauen-Nationalteam als Cheftrainerin vor. Tijsterman gilt generell als eine der wichtigsten Persönlichkeiten im holländischen Handball.

Auf Vereinsebene betreute sie das Männer-Team der OCI Lions von 2014 bis 2016 und führte den Klub in der Saison 2015/2016 bis in die Gruppenphase des EHF Cup (heute EHF European League). Als erste Frau die ein Männer-Team im Europacup coachte, schrieb die 54-Jährige Geschichte.

Mit den diversen Nachwuchs-Auswahlen Hollands nahm sie insgesamt an elf Europa- und acht Weltmeisterschaften teil und holte zweimal Bronze (U18 WM 2010 in der Dominikanischen Republik, U17 EURO 2007 in der Slowakei) und zweimal Silber (U19 EURO 2011 in den Niederlanden, U19 EURO 2019 in Ungarn). Bei der Women´s 19 EHF EURO 2011 in den Niederlanden holte der österreichische Jahrgang 1992 übrigens Bronze. 

Sowohl bei der IHF als auch der EHF tritt Tijsterman als Lektorin auf, trägt im Rahmen der EHF Master Coach Ausbildung vor, wird zur Nachbetrachtung von Europameisterschaften herangezogen und ist Mitglied der EHF Methodik-Kommission. Ab sofort übernimmt sie das österreichische Frauen-Nationalteam und wird es zur Heim-EURO Ende des Jahres führen. Ihr Vertrag läuft bis April 2025.

„Es gab für mich keine Zweifel nach dem ersten Kontakt, das österreichische Frauen Nationalteam betreuen zu wollen. Ich kenne den österreichischen Handball und viele der Spielerinnen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Spielerinnen, mit dem Verband und mit sämtlichen Trainerinnen und Trainern. Mein erstes Spiel mit dem Nationalteam ist gegen Norwegen. Da ist es schwierig über Ziele zu sprechen. Wir können ohne Druck aufspielen und haben Zeit, dass die Spielerinnen meine Philosophie kennenlernen. Für unsere Heim-EURO haben wir ein klares Ziel und das lautet Hauptrunde. Bis dorthin gilt es für mich mir einen Überblick über die Spielerinnen und die Talente in Österreich zu verschaffen und zu schauen, wer aller dem Nationalteam helfen kann. Darüber hinaus werde ich sehr eng mit sämtlichen Nachwuchs-Trainerinnen und -Trainern zusammenarbeiten. Unser Plan ist, ein einheitliches Game Book zu entwickeln für die kommenden Jahre, um so ein einheitliches System von früh auf zu implementieren und die Lücke zwischen Nachwuchs und A-Nationalteam zu schließen“, so Tijsterman.

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