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Kick für „Road to Paris“

Montag, 13. Mai 2024 / Paris 2024
 

Sieg mit persönlicher Bestleistung von Olympia-Kandidat Christian Schumach und Amplemento in der Grand Prix Kür der CDI 5*-Tour am Sonntag bei der Pferd International München. Der 42-jährige Kärntner siegte mit 77,3 Prozent vor Anna Merveldt (IRL) mit Esporim (75,175) und Lisa Müller (GER) mit Gut Wettlkam`s D`avie FRH (74,075).

Bestes Wetter, volles Haus, feinster Sport, zwei neue persönliche Bestleistungen – besser hätte der letzte Turniertag der Pferd International München auf der Olympia-Reitanlage in München Riem nicht enden können.

Die Grand Prix Kür in der Gut Wettlkam Dressurarena war ein Spektakel. Von House bis zu feurigen oder klassischen Klängen – die Zuschauer bekamen viel Schönes zu sehen und zu hören. Und die Begeisterung zeigte sich auch darin, dass es keinen freien Platz mehr gab.

Den Sieg sicherte sich als letzter Starter der 42-jährige Österreicher Christian Schumach, der mit dem 13-jährigen Deutschen Sportpferde-Hengst Amplemento 77,3 Prozent von den Richtern erhielt.

"Ein Motivations-Kick"

Schumach vertrat Österreich 2014 bei den Weltmeisterschaften in der Normandie, war ebenfalls Teil des österreichischen Dressur-Teams bei den Europameisterschaften 2017 und nahm 2021 an den Olympischen Spielen von Tokyo teil (21. in der Einzelwertung).

Mit Aplemento stehe ihm seit 1,5 Jahren ein sehr talentiertes Pferd zur Verfügung. „Ich würde lügen, wenn ich nicht ein wenig Richtung Olympische Spiele von Paris schiele, aber ich baue Aplemento sehr behutsam auf. Und deshalb nehmen wir jetzt alles Schritt für Schritt. Seine Stärken liegen vor allen Dingen in der Galopptour, seine Wechsel sind fantastisch“, so Schumach.

Für den Ampere-Sohn aus einer Sir Oldenburg-Mutter war es sowohl die erste 5*-Prüfung als auch die erste Kür seines Lebens, „aber das haben die zwei wunderbar umgesetzt. Christian Schumach wusste, die Stärken seines Pferdes herauszureiten und dazu den richtigen Schwierigkeitsgrad zu wählen“, so Katrina Wüst, Internationale 5*-Richterin und Chefrichterin der Grand Prix Kür. Für Christian Schumach, der im Grand Prix Platz 8 (70,152) belegt hatte, bedeuteten die 77,3 Prozent eine neue persönliche Bestleistung in der Grand Prix Kür.

"Ein geniales Wochenende", sagte Schumach später auf der Heimfahrt. "Wir haben uns erst sehr kurzfristig für die Kür-Tour entschieden und entspechend das ganze zu Hause nie geübt. Amplemento hat bei diesen sommerlichen Temperaturen so toll mitgemacht! Vor so vielen Menschen, die sich für unseren Sport begeistern, zu reiten, war ein unglaubliches Gefühl. Wir haben uns beide vom Publikum richtig tragen lassen. Es war ein richtiger Motivations-Kick für alles, was noch kommt! Vorerst hat Amplemento eine Pause verdient!"

Teamkollege Florian Bacher war mit seinem Zweitpferd Amonitas unterwegs, hatte im Grand Prix mit 68,239 Prozent Platz 10 belegt. Im Grand Prix Special erreichte das österreichische Duo Rang 7 mit 68,319 Prozent.

Der Sieg im Grand Prix (82,131) und im Special (83) ging an Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl (GER) mit TSF Dalera BB.

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