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Historischer Doppelsieg

Freitag, 1. März 2024

Sarah Dreier und Johanna Hiemer holten beim Vertical-Weltcuprennen in Schladming einen historischen Doppelsieg. Bei den Herren sorgte Christof Hochenwarter mit Platz vier für sein bestes Weltcupresultat.

Der Heimweltcup der Skibergsteiger:innen auf der Planai 2024 wird in die Geschichtsbücher eingehen. Die Vorjahresgewinnerin Sarah Dreier und die Schladmingerin Johanna Hiemer sorgen beim Verticalrennen für einen sensationellen Doppelsieg. Dabei lassen die beiden Ski-Austria-Damen von Beginn an nichts anbrennen. Vom Start weg setzte sich das Duo an die Spitze des Feldes, wobei zunächst eher Hiemer das Tempo vorgab. 

Bereits nach rund einem Drittel des Rennens hatten die ÖSV-Athletinnen einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolgerinnen aufgebaut. Im letzten Drittel konnte Dreier nochmals das ohnehin hohe Tempo forcieren und so auch ein Polster zu ihrer Teamkollegin schaffen. Mit großem Jubel wurde die Salzburgerin von der zahlreichen Fans im Zielgelände empfangen und querte nach 23:23,13 Minuten die Ziellinie. 23 Sekunden später feierte Hiemer ihren ersten Podestplatz im Vertical und sorgte so für den historischen Doppelsieg in rot-weiß-rot.

„Ich bin sprachlos. Es so ein überwältigender Tag für uns, für unseren Sport und ich freue mich riesig für Johanna. Es war ein hartes Rennen und auch ein enger Kampf mit Johanna. Wir haben uns gegenseitig so enorm gepusht, das war unglaublich. Es ist einfach wunderschön, wenn man mit seiner Teampartnerin und Freundin diesen Doppelsieg feiern darf – noch dazu vor so einer tollen Kulisse mit den vielen Freunden und Fans“, jubelte Dreier.

Hochenwarter auf Platz vier

Bei den Herren sah es lange Zeit ebenfalls nach einem Podestplatz für Österreich aus. Der Kärntner Christof Hochenwarter hielt sich zu Beginn des Rennens auf Platz sechs, legte jedoch stetig zu und stand zwischenzeitlich bereits mit einem Fuß auf dem Podest. Im letzten Teil der Strecke musste der 26-Jährige jedoch den enorm starken Franzosen Thibault Anselmet ziehen lassen, der im Zielsprint sogar noch den Italiener Federico Nicolini einholte und schließlich auf dem zweiten Platz ins Ziel kam. 

Hochwarter belegte am Ende den starken vierten Platz und damit sein bestes Weltcupergebnis bisher. Der Sieg ging wenig überraschend an den Schweizer Remi Bonnet, der 18:52,27 Minuten für die rund 600 Höhenmeter benötigte.

Sein bestes Weltcupresultat stellte Daniel Ganahl ein. Der Vorarlberger kam erneut in den Top-10 ins Ziel und landete, wie im Vorjahr, auf Platz sieben. Wiederum Top-15 und damit ein ausgesprochen starkes Rennen zeigte der erst 20-jährige Nils Oberauer, der Platz zwölf belegte. Paul Verbnjak hatte mit Magenbeschwerden zu kämpfen und konnte nicht seine wahre Leistung zeigen. Der Kärntner kam auf Platz 16 ins Ziel. 

Bestleistung zeigte auch der junge Salzburger Hannes Lohfeyer, der mit Platz 20 sein bestes Weltcupergebnis erzielte. Ein starkes Weltcupdebüt gab Kevin Hinterberger. Der Salzburger lief bei seinem ersten Weltcuprennen auf Anhieb in die Top-30 und belegte Rang 22. Direkt dahinter kam der 20-jährige Steirer Julian Tritscher ins Ziel und kann sich erneut über eine gute Leistung freuen. Nach längerer Krankheitspause stand auch Armin Höfl beim Vertical auf der Planai wieder am Start. Der Steirer zeigte eine solide Leistung und überquerte als 25. die Ziellinie.

Am Samstag geht im Planai Stadion der Nacht-Sprint über die Bühne. Die Qualifikation beginnt um 17 Uhr und ab 17:45 Uhr kämpfen die weltbesten Skibergsteiger Kopf-an-Kopf in den Heats um die begehrten Finalplätze.

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