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Geschichte geschrieben

Dienstag, 19. März 2024 / Paris 2024

Das Olympische Feuer brennt bei Handball Austria! Schon mit dem erstmaligen Erreichen einer Olympia-Qualifikation im Männer-Hallenhandball hatten die EURO-Helden rund um Kapitän Mykola Bilyk Geschichte geschrieben. Als Handball Austria dann Mitte März mit dem ÖOC Travel Support powered by Austrian Airlines zum ersten Olympia-Qualifikationsabenteuer Richtung Hannover abhob, war das Knistern bei allen Beteiligten zu spüren. „Wir alle haben immer von Olympia geträumt. Jetzt haben wir die große Chance, den Traum wahr werden zu lassen – und die wollen wir nützen“, sagte ÖHB-Torhüter Constantin Möstl kurz vor dem Abflug.

Olympia, das Allergrößte

Welchen Stellenwert Olympische Spiele haben, brachte der Kapitän höchstpersönlich auf den Punkt. Bilyk: „Es ist für uns etwas ganz Besonderes eine Olympia-Qualifikation zu spielen, weil wir eigentlich jetzt schon Geschichte geschrieben haben. Was in den nächsten Tage auf uns zukommt, werden wir als Team genießen. Die Olympischen Spiele sind für mich persönlich das Allergrößte.“
Dass Handball Austria bei der EM in Deutschland im Jänner mit dem ungeschlagenen Überstehen der „Todes-Gruppe“ B mit Handball-Großmächten wie Kroatien, Spanien, Rumänien und dem Erreichen von Platz acht bereits Großes geleistet hat, steht fest.

Qualifikation als Dacapo

„Was Österreichs Handballer bei der EM gezeigt haben, war phänomenal. Die Leistungen gegen Olympiasieger Frankreich, den Olympia-Dritten Spanien, Kroatien, Deutschland oder Ungarn haben nicht umsonst für Rekord-Einschaltquoten im ORF gesorgt. Die ganze Nation lag im Handballfieber, es war unglaublich!“, erinnert sich ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel.
Die Olympia-Qualifikation war, unabhängig vom Erreichen des Paris-Tickets, das Dacapo. Mennel betont: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir als ÖOC mit unserem Travel Support powered by Austrian Airlines quasi ein Stück Heimat mit nach Hannover schicken durften. Handball Austria sollte schon beim Start dieser historischen Olympia-Reise rot-weiß-rot sehen. Wie dieses Team unsere Farben wieder vertreten hat, war mitreißend!“

Austrian Airlines-Flug nach LA?

Die heimische Fluglinie hat eine lange Olympia-Tradition und seit 1992 zahlreiche österreichische Spitzensportler:innen sicher und zuverlässig zu Olympischen Spielen gebracht – von Albertville über Nagano bis Salt Lake City, von Turin über Tokio bis nach Peking. Die Handballer allerdings verpassten das Ticket nach Paris so knapp, dass nicht nur die Fachwelt Lukas Hutecek und Co. zutraut, den Flieger nach Los Angeles 2028 erwischen zu können.

Im ersten Olympia-Qualifikationsspiel in der ZAG Arena in Hannover lag die neuerliche Sensation gegen Kroatien zwar nur bis zum halbzeitlichen 16:16-Remis in der Luft. Danach setzte sich der Favorit mit 35:29 durch – was Österreichs junges Handball-Team aber innerhalb von einem Tag Pause gänzlich abgeschüttelt hatte.

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(Instagram)

Endspiel ums Olympia-Ticket

In der zweiten Partie führte man Afrika-Vizemeister Tunesien regelrecht vor und feierte mit dem 41:26 den bislang höchsten Sieg in einem Bewerbsspiel. Das direkte Finale um das Paris-Ticket gegen Gastgeber Deutschland war der Lohn. Vor mit 10.099 Fans voll besetztem Haus verkaufte sich der Außenseiter gegen die Gastgeber teuer. Der Ex-Weltmeister konnte Österreich niemals richtig abschütteln. Bis zum Schluss blieb die Mannschaft von Trainer Aleš Pajovič auf Zwei-Tore-Tuchfühlung. Am Ende setzte sich die längere Bank und die Erfahrung auf diesem Weltklasseniveau mit 34:31 (18:15) durch.

Teamchef Pajovič klang nach der Niederlage alles andere als traurig: „Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass Deutschland der Favorit ist. Die Chance war da, es hat aber leider nicht funktioniert. Wenn ich auf unsere Leistungen bei der EURO und in der Olympia-Qualifikation schaue, mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft. Wir haben eine super Truppe. Wir blicken bereits auf das nächste Ziel und das heißt WM 2025.“

Nächste Olympia-Chance

Kämpferherz Lukas Hutecek sprach für sein Team, als er sagte: „Es tut natürlich heute sehr weh. Olympia ist etwas ganz Besonderes für jeden Sportler. Es war für mich allerdings bis vor einem halben Jahr undenkbar, über Olympia zu sprechen. Deswegen macht es mich extrem stolz, dass wir diese Chance hatten! Auch wenn wir das Ticket heute knapp verpasst haben, bin ich zuversichtlich, dass so eine Chance noch einmal kommen wird. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, mit vielen Spielern, die sich alle noch weiterentwickeln können, und wenn wir diesen Weg weitergehen, bin ich zuversichtlich, was die Zukunft betrifft.“

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