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Espernberger auf Kurs

Dienstag, 13. Februar 2024

Martin Espernberger ist bei der WM in Doha aus OSV-Sicht aktuell der Mann der Stunde. Der US-Student erreicht über 200m Schmetterling mit 1:56,26 Minuten und Rang 4 ganz sicher und souverän den Einzug ins WM-Semifinale. Auch Bernhard Reitshammer qualifiziert über 50m Brust im dritten Anlauf für sein erstes Semi in Doha. Der Tiroler belegt in 27,47 Sekunden am Ende Platz 14. Ausgeschieden sind hingegen Iris Julia Berger über 200m Freistil (22.) und auch Felix Auböck über 800m Freistil (26.). Die Finalsessions starten um 17.00 Uhr MEZ (LIVE in ORF Sport+).

Mann der Stunde erfüllt Erwartungen

Martin Espernberger hat schon im Vorfeld der Weltmeisterschaft mit sehr guten Ergebnisse und der geschafften Olympiaqualifikation aufhorchen lassen und bestätigt in Doha seine aktuelle Form: „Das war sehr leicht geschwommen. Schauen wir mal, was wir da am Abend zusammenbringen. Es fehlen halt schon sehr viele große Namen hier. Mit dieser Zeit wäre man bei der letzten WM gerade mal ins Semifinale gekommen. Das ist schon ein ganz großer Unterschied zu Japan. Bei den Olympischen Spielen muss man schon in der Früh einen Zahn zulegen. Finale hier wird knapp. Da braucht man wohl 1:55 niedrig. Die ersten acht können 1:54 schwimmen. Da werde ich noch drauflegen müssen. Reserven sind noch da. Ich werde es gleich anlegen wie im Vorlauf. Gemütlich angehen und dann einen Zahn zulegen.“

Bernhard Reitshammer schafft im dritten Anlauf sein erstes WM-Semifinale in Doha und ist entsprechen erleichtert: „Das war ganz wichtig für mich, nachdem es über die 100m Brust nicht geklappt hat, wie ich mir das erhofft habe. Es ist ganz wichtig für die Motivation und für die Einstellung. Und es ist sehr befreiend. Nachmittag schwimmen ist immer gut. Ich freue mich total, dass ich im Semifinale bin. Ich werde alles geben, so schnell wie möglich zu sein. Und wenn es gut wird, könnte sich, sogar ein Finale ausgehen. Ich bin jetzt mal zufrieden, dass ich am Nachmittag dabei bin. Es ist aber extrem knapp. Wie bei jedem 50er. Da geht es um ein paar Hundertstel.“

Ernüchterung bei Auböck

Felix Auböck beendet die WM mit Rang 26 über 800m Freistil. Jetzt heißt es alles analysieren und auf Fehlersuche gehen: „Das war alles nicht so, wie ich mir das erhofft habe. Es hat ganz gut begonnen, aber irgendetwas hat nicht funktioniert. Ich bin nie wirklich ins Renntempo gekommen. Jetzt nicht ganz so schnell die WM vergessen, sondern herausfinden, was der Fehler in der Vorbereitung war. Weil das so klar daneben ist, dass ein großer Fehler passiert sein muss. Dann kann man das erst abhaken. Ich habe das schon so oft durchgemacht, und ich weiß, dass ich wieder stark zurückkommen kann. Natürlich ärgert mich das, aber verzweifelt bin ich nicht. Lehren daraus ziehen und bei der EM und bei Olympia dann besser machen. Die geschafften Olympia-Qualifikationen helfen natürlich. Da habe ich zumindest bei der EM keinen Druck.“

Iris Julia Berger schwimmt zwar neue persönliche Bestzeit, für das erhoffte Semifinale reicht es aber leider nicht: „Ich hätte es mir besser erwartet. Aber mit der Zeit bin ich trotzdem zufrieden. Natürlich wollte ich schneller gehen, aber so ist es nun einmal. Semifinale wäre super gewesen. Jetzt ist es so. Beim nächsten Mal dann. Ich habe meine Leistung auf jeden Fall bestätigt. Und für die Staffel kann man das noch pushen. Für die Staffel werden wir jetzt die Taktik besprechen, dort das eigene Rennen zu schwimmen und für das Team da sein. Und Spaß haben. Das Feeling hier bei der WM ist ganz anders als bei anderen Wettkämpfen. Bin zufrieden und glücklich.“

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