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"Es war mir eine Ehre"

Freitag, 23. Februar 2024

Am Donnerstagabend empfing Österreichs Herren-Nationalteam im ersten Spiel der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 Armenien. Im restlos ausverkaufen Hallmann Dome in Wien bekamen die Fans ein wahres Offensivspektakel zu sehen, welches die Österreicher mit 106:91 für sich entscheiden konnten. Zwar leisteten die Armenier beeindruckende Gegenwehr, am Ende war das Trio Rasid Mahalbasic, Bogic Vujosevic und Daniel Friedrich aber eine Nummer zu groß. Vor allem Center Mahalbasic zeigte in seinem 99. und letzten Ländermatch noch einmal seine ganze Qualität, ehe er unter tosendem Applaus verabschiedet wurde.

„Wir haben gewonnen und die Pflicht erfüllt. Wir wussten, dass es ein temporeiches und offensives Spiel wird. Im ersten Viertel waren wir defensiv nicht bereit, ab dem zweiten Viertel waren wir aber viel aggressiver. Benedikt Güttl hat hier mit seiner Defense für uns das Spiel verändert und gezeigt, dass er auch gegen einen EuroLeague-Spieler (Anm.: Chris Jones) dagegenhalten kann. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, auch wenn sie 91 Punkte gemacht haben. Schön, dass Rasid noch einmal seine Qualitäten zeigen konnte. Das Ziel ist jetzt der Gruppensieg“, bilanziert Chris O’Shea.

Würdiger Abschied

Die Österreicher, bei denen neben den Twin-Towers Rasid Mahalbasic und Luka Brajkovic die drei Guards Bogic Vujosevic, Benedikt Güttl und Erol Ersek starteten, zeigten von Anfang an gute Ballbewegung. Direkt zu Punkten führte das allerdings nicht und da die Defense zu Beginn fehlerhaft war, führte Armenien nach zwei Minuten 12:4. Eine frühe Auszeit von Österreich-Coach Chris O'Shea konnte den armenischen Run brechen, auch weil nun neben Brajkovic Vujosevic offensiv zunehmend in Erscheinung trat. Da die Österreicher aber weiter Probleme hatten, Armeniens Starspieler Chris Jones auszubremsen, ging das erste Viertel mit 29:23 an die Gäste. In Abschnitt zwei erhöhten die Rotweißroten die Intensität merklich, verteidigten die Armenier teilweise über das ganze Feld und zwangen sie so zu Fehlern. Vor allem Güttl machte Jones jetzt zunehmend das Leben schwer. Am anderen Ende des Feldes lief das Zusammenspiel von Daniel Friedrich und Mahalbasic nun wie am Schnürchen, sodass die Heimmannschaft zunächst ausglich und dann dank acht schnellen Vujosevic-Punkten bis zur Halbzeit sogar die Führung übernahm (54:48).

Pflicht erfüllt

Nach der Pause spielten die Österreicher weiter druckvoll, sodass der Vorsprung rasch in den zweistelligen Bereich anwuchs. Die in der Zone überlegenen Heimherren kontrollierten zudem den Rebound. Dass Armenien nach drei Vierteln nicht weiter zurücklag (68:79), war vor allem einer hervorragenden Dreierausbeute der Gäste zu verdanken. Da die O'Shea-Truppe aus der Distanz aber ebenfalls einen starken Tag erwischte, ließ man sich selbst von einem schnellen 6:0-Lauf Armeniens Anfang des vierten Viertels nicht verunsichern. Im Gegenteil fanden die Gastgeber nach einer Auszeit sofort wieder ihren Rhythmus und stellten erneut eine zweistellige Führung her. An dieser konnten die Armenier auch nicht mehr wirklich rütteln, denn Mahalbasic und Vujosevic scorten jetzt nach Belieben. Die restlichen Österreicher nützten das für harte Cuts, wobei Mahalbasic seine freien Teamkollegen immer wieder gekonnt anspielte. Am Ende durften sich die zahlreichen Fans über einen 106:91-Sieg und damit einen gelungenen Quali-Auftakt Österreichs freuen. Einziger Wehrmutstropfen: Brajkovic musste nach einem dominanten ersten Viertel mit einer Rippenverletzung auf der Bank Platz nehmen. Das genau Ausmaß der Verletzung war vorerst nicht bekannt.

„Es war mir eine Ehre, diese Generation hat Potenzial. Ich werde diese Mannschaft auch abseits des Feldes unterstützen. Ich hoffe, dass sie es zu einem Großevent schafft und Österreich es im Basketball auf das Handball- oder Fußballlevel schafft. Es hat mir heute und auch sonst immer im Nationalteam Spaß gemacht“, sagt Mahalbasic nach seinem letzten Länderspiel.

Für die Österreicher geht die WM-Quali im November dieses Jahres weiter. Neben dem Rückspiel in Armenien wartet auch Duell mit dem zweiten Gruppengegner Albanien. 

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