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"Es war ein mega Rennen"

Sonntag, 18. Februar 2024

Für Österreichs Biathletinnen ist das letzte Rennen bei der Weltmeisterschaft in Nove Mesto (CZE) dank zweier Top-10-Plätze mit einem starken Ergebnis zu Ende gegangen. Lisa Hauser belegte im abschließenden Massenstart mit einer Strafrunde den sechsten Rang. Anna Gandler verfehlte zwei Scheiben und landete unmittelbar hinter ihrer Landsfrau auf Platz sieben. Das rot-weiß-rote Duo zeigte sich von ihrer besten Seite und kämpfte bis zum letzten Schießen um die Bronzemedaille. Tamara Steiner wurde in ihrem ersten WM-Massenstart 29.

Gold ging an die Französin Justine Braisaz-Bouchet, die sich 31,2 Sekunden vor der ebenfalls fehlerfreien Italienerin Lisa Vittozzi durchsetzen konnte. Bronze holte Lou Jeanmonnot (+ 56,7 Sekunden). Hauser, die vor dem letzten Schießen noch auf Rang vier gelegen war, hatte einen Rückstand von 1:36,9 Minuten. Gandler lag am Ende 1:44,8 Minuten zurück.

„Ich freue mich, wie wenn ich heute eine Medaille gewonnen hätte. Es tut brutal gut, wieder vorne dabei zu sein. Die letzten Rennen waren für mich nicht einfach. Es ist einfach schön, bei der Flower-Ceremony dabei zu sein. Nach dem letzten Schießen wollte ich mit der Deutschen mitlaufen, aber die hat ordentlich aufs Tempo gedrückt. Ich wollte den sechsten Platz verteidigen und bin in die Vollen gegangen. Eine unglaubliche Genugtuung“, sagt Hauser nach dem kräfteraubenden Rennen. In der nächsten Woche will die Tirolerin gut regenerieren und dann im letzten Saisonabschnitt noch einmal richtig Gas geben.

Ähnlich positiv bilanziert Teamkollegin Gandler: „Der Wahnsinn. Den siebten Platz hätte ich mir nicht erträumen können. Es war ein mega Rennen. Ich war läuferisch gut dabei, das Material war auch spitze. Da hat das Rennen einfach richtig Spaß gemacht. Der Fehler im Liegendschießen tut mir aber richtig weh. Ich bin aber mit dem Top-10-Platz super zufrieden. Es war für mich ganz wichtig, dass ich sehe, dass es doch geht. Manchmal zweifelt man schon ein wenig. Solche Momente tun dann einfach sehr gut und motivieren, wieder voll anzugreifen. Ich hoffe, ich kann meine Ziele erreichen und schaffe den Sprung zur ‚Flower‘.“

Komatz auf Rang 21

Bei den Herren belegte David Komatz mit zwei Fehlschüssen und einem Rückstand von 2:21,5 Minuten als bester Österreicher Platz 21. Simon Eder landete mit drei Strafrunden auf Rang 25 (+2:52,7 Minuten). Gold ging an Johannes Thingnes Boe (2 Strafrunden) aus Norwegen, der sich vor dem fehlerfrei gebliebenen Letten Andrejs Rastogujevs (+15,1 Sekunden) und dem Franzosen Quentin Fillon Maillet (+33,0 Sekunden/ 1 Strafrunde) den Titel sicherte.

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