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"Ein unbeschreibliches Gefühl"

Dienstag, 13. Februar 2024

Martin Espernberger qualifiziert sich bei seiner zweiten Weltmeisterschaft erstmals für das WM-Finale, und das in überzeugender Manier. In 1:55,40 Minuten bleibt der Oberösterreicher als Vierter über 200m Schmetterling erneut unter der Olympianorm und hat sich noch „Reserven für den morgigen Endlauf“ behalten. Dem US-Studenten könnte in Doha die große Überraschung gelingen. Bernhard Reitshammer erreicht im Semifinale über 50m Brust in 27,30 Sekunden Rang 15 und verpasste den Sprung ins Finale.

Martin Espernberger hat hier ein perfektes und kontrolliertes Semifinale hingelegt: „Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Jetzt geht’s noch weiter. Blick nach vorne, dann wird das schon passen. Natürlich sind die 200m Schmetterling anstrengend, aber schaun wir, ob wir nicht noch Luft nach oben haben. Da haben wir schon noch Reserven für das Finale. Ich probiere auf jeden Fall Bestzeit zu schwimmen, da fehlt knapp eine Sekunde. Der österreichische Rekord von Dinko Jukic ist möglich, das ist mein Ziel.“ Mit seiner Zeit ist Espernberger bereits zum vierten Mal unter dem Olympialimit geblieben: „Das gibt schon Selbstvertrauen. Jetzt fokussieren wir uns auf das WM Finale und dann kommt Olympia. Eine WM-Medaille ist für jeden, der ins Finale kommt, ein Traum. Aber man schwimmt halt gegen sieben andere Leute, und dann wird das schon schwierig.“

Hinter den Erwartungen

Bernhard Reitshammer bleibt leider auch im Semifinale über 50m Brust hinter seinen Erwartungen zurück: „Es ist schon schade. Logisch, dass man vorne mitschwimmen will. Wenn das nicht funktioniert, dann ist es nicht das, was man sich bei der WM erwartet hat.“ Samstag ist der Tiroler noch in seiner vierten Einzeldisziplin über die 50m Rücken am Start: „Der Vorlauf ist auch als Belastungstraining für die Staffel am Sonntag gedacht. Da liegt jetzt auch mein Hauptfokus. Wir haben gute Chancen und hoffen, dass wir das Olympiaticket lösen können. Nach Platz elf in Fukuoka schaut das nicht so schlecht aus. Wir geben natürlich alle unser Bestes und ich glaube, es könnte klappen.“ 

Gigler hat Großes vor

Heiko Gigler hat bei der WM zwei Chancen, das Ticket für die Olympischen Spiele zu lösen. Am Sonntag als Schlussschwimmer in der 4x100m Lagen Staffel und Mittwoch in seiner Spezialdisziplin über 100m Freistil: „Das wäre schon sehr cool, wenn wir das morgen abhaken könnten. Die Welt bricht nicht zusammen, wenn nicht. Wir haben noch genug Rennen dafür. Mit der EM wahrscheinlich vier. Aber dem nachzulaufen von Wettkampf zu Wettkampf ist nicht so fein für die Psyche. Ich fühle mich gut. Die Trainingszeiten haben echt gut gepasst. Mit der Staffel müssen wir uns ganz blöd anstellen, wenn wir das nicht schaffen sollten. Mit dem elften Platz von Fukuoka sind war ganz gut aufgestellt und ich glaube, dass wir das am Sonntag hinbringen. Wir werden uns davor gegenseitig schon gut pushen.“

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