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„Ein fantastisches Rennen“

Dienstag, 28. Mai 2024
 

Im 1.500 Meter Rennen der Männer war Raphael Pallitsch nach seinem Rennen in Rehlingen vor zwei Wochen mit österreichischen Rekord kein Unbekannter mehr. Im Vorjahr war das Rennen für den gebürtigen Burgenländer bereits nach einem Sturz in der ersten Kurve mehr oder weniger vorbei, heute lief das Rennen mehr nach Plan. Von Beginn an setzte sich der 34-Jährige an Position Vier hinter zwei Tempomachern und dem 14 Jahre jüngeren Polen Filip Rak. Der erste Tempomacher verließ das Rennen nach rund 600 Metern, der Zweite knapp vor 1.000 Meter Marke. Rak und Pallitsch hatten sich etwas vom Feld abgesetzt und passierten die 1.000 Meter in rund 2:22/23 Minuten. In der Schlussrunde schloss sich das Feld aber wieder zusammen und während der Pole Rak am Ende einbrach, kämpfte Raphael Pallitsch eingangs der Zielgeraden um den Sieg und um das direkte Olympia-Limit von 3:33,50 Minuten Schlussendlich verpasste der SVS Athlet den Sieg und das Olympia-Limit denkbar knapp. Mit 3:33,59 Minuten verbesserte er seinen eigenen österreichischen Rekord um weitere 19 Hundertstelsekunden und blieb nur 0,09 Sekunden über dem Limit. Im Kampf um Paris lag Pallitsch schon vor diesem Rennen auf Platz 40 innerhalb der 45 verfügbaren Plätzen. Mit dieser Leistung fällt interessanterweise seine Bestzeit aus dem Vorjahr vom Vorlauf bei der WM aus seinen fünf punktebesten Leistungen heraus. Im Ranking sollten diese Leistung 1275 Punkte sein, womit der Niederösterreicher vorerst auf Platz 33 vorrücken sollte.

Es ist so unfassbar. Jetzt schon wieder 3:33 laufen zu können. Das Rennen in Rehlingen war eher schwierig, heute hat es ganz gut für mich gepasst, aber ein Höllentempo zu Beginn. Ich wollte mich aber vorne einreihen, auch wenn normalerweise das letzte Drittel meine Stärke ist. So konnte ich mich von Rangeleien fernhalten. Die ersten 500 m waren wir richtig flott, da habe ich schon gewusst das wird hinten raus sicher schwer. Aber das Rennen ist mir wieder richtig gut aufgegangen“, bilanziert Pallitsch und ergänzt: „100 Meter vor Schluss in Führung zu liegen war ein spezielles Flair, aber ich habe gespürt es kommt jemand. Es war ein fantastisches Rennen, wieder Rekord. Das jetzt ein paar Hunderstel auf das Limit fehlen ist zu verkraften, aufgrund der guten Punkte, die ich dafür bekomme. Vier aus fünf Ergebnissen im Ranking sind schon richtig stark, ein paar Chancen gibt es noch die fünfte Zeit zu verbessern. Jetzt gilt der Fokus aber erstmal dem Training für die EM."

Strametz belegt Rang 5

Auch Karin Strametz unterstrich erneut ihre aktuell gute Form und bot konstante Leistungen. Im Vorlauf qualifizierte sich die Steirerin direkt mit Platz 2 und 13,01 Sekunden (+0,2 m/s) für das 100 Meter Hürden-Finale, wo die 26-Jährige mit 13,04 Sekunden (-0,6 m/s) Platz 5 belegte. Vor dem Rennen lag Strametz auf Platz 36 von 40 verfügbaren Startplätzen im World Ranking für Paris 2024. Auch bei der Steirerin wird diese Leistung zu einer leichten Punkteverbesserung führen.

 

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