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"Das war teuer"

Freitag, 16. Februar 2024

Vinzenz Höck erreichte in Kairo beim ersten der vier Olympia-Qualifikations-Turnweltcups mit einer nicht optimal gelungenen Ringe-Kür nur den neunten Rang. In der Rangliste jener, die noch um eines der je zwei Olympia-Tickets pro Gerät kämpfen, bedeutete dies Platz 6 für den Vorjahres-WM-Sechsten. Höck: „Den Start in die Weltcup-Saison hätte ich mir anders gewünscht. Ich werde versuchen, aus diesem Ergebnis die richtigen Schlüsse zu ziehen, denn nächste Woche steht ja schon der nächste Weltcup am Programm.“

Die vier Kunstturn-Weltcups in Kairo (15.–18.2.), in Cottbus (22. –25.2.), Baku (7. –10.3.) und Doha (17. –20.4.) bilden für Einzelgeräte-Spezialist:innen die letzte Chance, sich noch für die Olympischen Spiele in Paris zu qualifizieren. Die drei besten Ergebnisse werden pro Sportler:in gewertet, pro Gerät gibt es noch zwei namentliche Olympia-Startplätze.

Das Ergebnis aus Ägypten muss Höck, der mit den Ringen ausgerechnet das am härtesten umkämpfte aller Frauen- wie Männergeräte erwischt hat, leider bereits abhaken: „Im Mittelteil bin ich ins Schaukeln gekommen, das war teuer, beim Abgang hatte ich einen Nachhüpfer, der einiges gekostet hat.“

Höck erhielt von der Jury nur für ihn schwache 14.166 Punkte, die für die Führung notwendigen 14.533 Zähler hätte er draufgehabt. Das Top-8-Finale (und damit die eigentliche Entscheidung) verpasste der 27-jährige Grazer in der ägyptischen Hauptstadt nur um ein Schwierigkeitszehntel bei gleicher Endnote wie der achtplatzierte Argentinier Daniel Villafane.

In Kairo ebenfalls am Start sind die drei österreichischen Turnerinnen Bianca Frysk, Selina Kickinger und Charlize Mörz. Letztere verpasste das Sprungfinale wegen eines missglückten ersten Versuchs. Mörz: „Ich bin leider am Sprungtisch abgerutscht, musste daher in der Luft anhocken und bin bei der Landung nach hinten gerollt. Der zweite Sprung war dann super gut“.

Frysak und Kickinger klassierten sich am Stufenbarren mit exakt derselben Wertung (12.133) ex aequo auf dem 28. Rang im an diesem Gerät 54-köpfigen Feld aus fünf Kontinenten. Am Freitag folgt für die Frauen in Kairo noch die Qualifikation am Schwebebalken und Boden.

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