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„Bin sehr stolz“

Donnerstag, 13. Juni 2024

Vasiliki Alexandri ist am Donnerstag ihrer Favoritenrolle bei der Europameisterschaft in Belgrad erneut gerecht hat geworden und hat sich ihren großen Traum erfüllt. Nach Gold im Technik-Bewerb hat die 26-jährige auch die Free-Konkurrenz gewonnen und verlässt Belgrad am Samstag als Doppel-Europameisterin.

Für ihre Darbietung zu „Birdbox“ erhielt Vasiliki 257,4959 Punkte. Silber ging erneut an die Deutsche Klara Bleyer (253,4772), Bronze an die Niederländerin Marloes Liselotte Steenbeek (238,1667).

Für den OSV ist die erste EM-Woche damit beendet. Die Schwimmer und Wasserspringer reisen kommendes Wochenende nach Serbien und starten am Montag in die EM. Der ORF überträgt die Finalsessions der Schwimm-Bewerbe täglich ab 18.30 Uhr live in ORF Sport+ oder über die neue ORF ON Plattform.

„Kann endlich ein Eis essen!“

Vaso war nach dem Bewerb sehr erleichtert, dass der Druck und die Anspannung endlich vorbei sind: „Ich bin sehr glücklich und sehr stolz über diese beiden Goldmedaillen. Es ist eine große Erleichterung nach dieser schwierigen Saison nach der WM in Doha. Es hat sich noch viel besser angefühlt als beim Vorkampf und ich bin sehr stolz, dass ich heute eine meiner besten Routinen geschwommen bin. Der Druck war trotz der bereits gewonnen Gold-Medaille schon groß, obwohl mir niemand im Umfeld Druck gemacht hat. Aber man spürt auch irgendwie den Druck von zu Hause. Mittlerweile ist es ja so, dass es fast selbstverständlich ist, dass wir eine Medaille machen. Was aber nicht normal ist. Ich war nicht so nervös heute, habe nur versucht, in der Choreographie Schritt für Schritt zu denken, nicht zu weit nach vorne. Ich freue mich jetzt auch schon auf zu Hause. Und jetzt werde und kann ich endlich ein Eis essen. Das wollte ich schon seit Wochen machen! Ich hatte aber Stress, dass ich mich damit verkühle. Darauf freue ich mich schon extrem!“

Positive Zwischenbilanz

Die erste EM-Woche endet für den OSV mit den beiden Gold-Medaillen extrem erfolgreich.

Sportdirektor Walter Bär kann eine erfreuliche und sehr positive Bilanz ziehen: „Wir sind mit großen Erwartungen nach Belgrad bekommen und haben im Synchronschwimmen auf Medaillen gehofft. Dass es am Ende zweimal Gold wird, ist sehr erfreulich. Vasiliki hat verdient diese beiden Goldmedaillen gewonnen. Für sie war es in diesem Jahr nach der WM die einzige Möglichkeit bei Großevents Medaillen zu holen, nachdem Solo nicht olympisch ist. Auch Platz zwölf von Jan Hercog im Open Water ist auf dem Weg zu Olympia sehr gut. Jetzt hoffe ich, dass wir kommende Woche an diese Leistungen anschließen können. Wir haben sowohl im Wasserspringen als auch im Schwimmen gute Chancen auf Finalteilnahmen. Mit dem nötigen Glück können wir auch da in die Medaillenentscheidungen eingreifen und eventuell auch noch weitere Olympia-Limits schaffen.“

Schichtwechsel in Belgrad

Für den OSV ist vorerst Pause in Belgrad. Am Wochenende ist Schichtwechsel. Jan Hercog verlässt am Freitag Belgrad Richtung Deutschland und steigt wieder in sein intensives Trainingsprogramm Richtung Olympia ein. Vasiliki Alexandri wird am Samstag wieder nach Österreich fliegen und ihre Schwestern in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele unterstützen. Der Großteil der Schwimmer und die Wasserspringer kommen Samstag nach Belgrad. Felix Auböck wird erst nächsten Donnerstag anreisen. Er hat in Belgrad ein sehr reduziertes Programm und wird diesmal nur am Schlusstag der EM in seiner Paradedisziplin über 400 Freistil starten. Nach der Mare Nostrum Serie hat Auböck noch ein Trainingslager in Barcelona absolviert und ist gemeinsam mit der Südstadt-Trainingsgruppe erst am Mittwoch nach Österreich zurück gekommen.

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