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Auftakt in Mailand geglückt

Sonntag, 7. April 2024
 

Besser hätte der Saisonauftakt für Österreichs Flachwasserathlet:innen beim ersten internationalen Rennen 2024 in Mailand nicht laufen können. Timon Maurer sorgte am Samstag im Rennen über 1.000 Meter gegen eine starke Konkurrenz mit Platz vier für den ersten Spitzenplatz. Am Nachmittag jubelte der 23-jährige Niederösterreicher über Platz eins im Rennen über 500 Meter. Am Sonntag sorgte Ana-Roxana Lehaci und ihre Schwester Adriana mit Platz zwei im K2 über 500 Meter für einen erfolgreichen Schlusspunkt.

„Wir waren uns nicht sicher, wie es Timon hier gehen wird. Das letzte Trainingslager ist nicht ganz optimal verlaufen. Im Vergleich zum Vorjahr war er im 1.000er von der Zeit her deutlich näher dran. Wir haben gesehen, dass das neue Boot funktioniert. Jetzt bin ich wieder etwas beruhigter und sehe optimistischer nach vorne. In den verbleibenden vier Wochen werden wir fokussiert und konsequent weiterarbeiten“, erklärt Coach Daniel Lipcsei.

Timon Maurer hatte am Samstag ein wahres Mammutprogramm zu absolvieren. Der Niederösterreicher spulte in Mailand insgesamt sechs Rennen ab, jeweils drei über 500 bzw. 1.000 Meter. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Am Vormittag erreichte der 23-Jährige über 1.000 Meter beim Sieg des Italieners Samuele Burgo (3:34,80 Minuten) in 3:37,41 Minuten den ausgezeichneten vierten Platz. Am Nachmittag setzte der Flachwasserspezialist noch einen drauf, entschied das spannende Finale über 500 Meter in einer Zeit von 1:40,29 Minuten für sich und jubelte über Platz eins. „Ich mag es, wenn ich viele Rennen habe. Im Vergleich zu anderen Athleten halte ich das gut aus. Mein Pech war, dass ich jeweils im schnellsten Lauf gefahren bin. Somit musste ich immer die bestmögliche Zeit fahren und konnte mir keine Körner aufsparen. Ich bin mit meinem Abschneiden sehr zufrieden, zumal das Feld extrem stark war“, verrät Maurer nach einem gelungenen Wettkampfauftakt.

Während das Rennen über die kürzere Distanz gut von der Hand ging, verlief der Wettkampf über 1.000 Meter etwas anders als geplant. Speziell im ersten Teilabschnitt kam der 23-Jährige nicht richtig ins Fahren, zeigte sich aber am Ende trotzdem mit allen Parametern zufrieden. „Es gibt keinen Grund mehr, warum ich nicht mit dem neuen Boot starten sollte. Im Vergleich zum letzten Jahr war ich in allen Bereichen besser. Für mich war es wichtig, dass ich einen direkten Vergleich habe. In Sevilla habe ich lange alleine trainiert, jetzt kann ich alles besser einschätzen. Auch wenn ich nicht perfekt vorbereitet war, speziell was den 1.000er betrifft, habe ich gezeigt, dass ich ohne Probleme mithalten kann“, erklärt der Niederösterreicher, der aus der ersten internationalen Standortbestimmung viele Erkenntnisse gewinnen konnte. In den nächsten Wochen wird der Fokus vermehrt auf den für die Olympischen Spiele relevanten 1.000er gelegt. Die Basis ist da, nun startet in Österreich die spezifische Vorbereitung auf diese Strecke.

Für Saman Soltani verlief das Auftaktwochenende hingegen nicht nach Wunsch. Die gebürtige Iranerin, die sich über das IOC Refugee Team für die Olympischen Spiele in Paris qualifizieren möchte, musste krankheitsbedingt ihren Start in Mailand kurzfristig absagen. „Es war eine sehr schwere Entscheidung, aber für meine Gesundheit war es das Beste. Auf mich warten entscheidende Wochen und einige wichtige Rennen, von daher habe ich wohl das Richtige getan“, sagt Soltani.

Lehaci-Schwestern überzeugen

Die finale Vorbereitungsphase ist für Ana Roxana und Adriana Lehaci aufgrund einer Verkühlung nicht optimal verlaufen, aber das Duo wusste im K2 über 500 Meter in Mailand ebenfalls zu überzeugen. Die Lehaci-Schwestern zeigten eine ansprechende Leistung und belegten am Ende hinter den beiden Niederländerinnen Selma Konijn und Ruth Vorsselman (1:43,76 Minuten) mit einem Rückstand von 3,95 Sekunden souverän Rang zwei und erreichten den angepeilten Top-5-Platz. „Wir sind echt überrascht und richtig zufrieden. Mit den ganzen Umständen im Vorfeld war das heute sehr gut. Hinten raus ist uns aber ein wenig die Puste ausgegangen. Wir konnten unsere Leistung sehr gut abrufen. Für uns war es ein Zuckerl – die Bestätigung haben wir gebraucht, dass wir auf dem richtigen Weg unterwegs sind. Dadurch, dass wir nicht ganz fit sind, haben wir definitiv noch Luft nach oben“, bilanziert Ana Roxana Lehaci. Ihre Schwester Adriana bestreitet am Sonntagnachmittag noch die 200 Meter.

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