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"Werde Schatzkiste an Erfahrung nutzen"

Dienstag, 1. Februar 2022 / Peking 2022
"Werde Schatzkiste an Erfahrung nutzen"
News

Janine Flock ist bereit für ihre dritten Olympischen Spiele. Die Skeleton-Gesamtweltcupzweite über…

…ihre ersten Tage im Olympischen Dorf Yanqing:
„Es ist sehr angenehm, dass wir ein paar Tage zum Akklimatisieren hatten. So konnte ich den Jetlag gut verdauen und schon einige gute Trainingseinheiten absolvieren. Ein großes Dankeschön an das gesamte ÖOC-Team, die wirklich schauen, dass es uns gut geht und alles organisieren was wir nur irgendwie brauchen könnten. Das Olympische Dorf ist angenehm, weil wir so kurze Wege haben, wir sind schnell beim Essen, schnell bei den Bussen und schnell in unserer Werkstatt. Und ich habe Glück mit einem sehr sonnigen Zimmer. Ich fühle mich sehr wohl.“

…die beeindruckende, im Stil der Chinesischen Mauer designete, Olympische Eisbahn:
„Wir hatten am Montag die erste Bahnbegehung im Yanqing Sliding Centre. Es war wieder sehr beeindruckend auf der Bahn zu sein, am Start zu stehen und die Eisrinne runterzuspazieren. Wir haben uns die Kurven sehr genau angeschaut, man sieht auch, dass der Eisaufbau teilweise ein bisserl anders ist als noch bei unseren Testwochen im Oktober letzten Jahres.  Speziell im Teil von Kurve 4 auf 5 da ist mehr Eis drauf ist, man muss schauen, wie sich das im Lauf der nächsten entwickelt. Es war ein gutes Gefühl in der Bahn zu stehen, die Vorfreude aufs erste Training ist groß. Wir haben 9 Trainingsläufe und da hoffe ich, dass der Funke gleich übergreift.“

… die chinesische Kälte:
„Es ist sehr kalt hier und der Wind macht es auch nicht gerade feiner, aber wir sind wirklich gut ausgestattet worden mit Wärmebekleidung, Schuhen, die bis zu minus 40 Grad aushalten und jeder Menge Hauben und Handschuhe. Außerdem bin ich die Kälte ja gewohnt, wir sind eine Wintersportart. An der Bahn haben wir das Glück eine große Warm-up-Area zu haben, die gut geheizt ist, da können wir uns gut aufwärmen. Man muss sich einfach mit guter Kältecreme einfetten.“

… das Olympia-Eis:
„Wir haben das bei den letzten Olympischen Spielen in Pyeongchang schon erlebt. Dort war das Olympia-Eis auch spröde, kalt und trocken. Da Wir haben auch in Peking diese Bedingungen erwartet und tatsächlich hat das Eis heute minus 10 Grad gehabt. Es wird spannend, wie das Eis nach den ersten Bobtrainings aussehen wird, weil bei diesem spröden Eis gerne einmal ganze Teile herausbrechen. Hoffentlich hält das Eis. Ich gehe davon aus, dass die Bahnarbeiter alles geben, damit wir ein gutes Eis haben. Die Materialauswahl wird eine Challenge werden, wir haben da auch schon etwas im Kopf. Jetzt ist einmal im Vordergrund auf Linie zu kommen und in einen guten Rhythmus zu kommen.”

… die Lehren aus den vorhergehenden Olympischen Spielen:
„Ich arbeite seit Jahren daran konstanter zu werden, ohne meine Flexibilität zu verlieren. Was ich beeinflussen kann, versuche ich zu steuern. Ich bin älter geworden, habe Erfahrungen gesammelt und mich weiterentwickelt. Gelernt haben wir als Team, dass man mit unvorhergesehenen Dingen rechnen muss. In der Bahn muss ich darauf in Sekundenbruchteilen reagieren und trotzdem auf Zug bleiben. Ich werde diese Schatzkiste an Erfahrung hier in Peking nutzen.“

… ihren Trainer-Freund Matthias Guggenberger, der auch als Coach der lettischen Herren im Einsatz ist:
„Was das Bahntraining angeht, ist Matthias der, der am meisten Stunden auf der Bobbahn verbringen wird. Hier bei Olympia finden, im Gegensatz zum Weltcup, Damen- und Herren-Training getrennt statt. Er muss viel Zeit in der Kälte verbringen, das ist richtig hart. An dieser Stelle, danke an ihn!

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