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Vierer ohne jubelt über Bronze

Am Finaltag des Weltcups in Plovdiv zeigen die ÖRV-Athleten mit tollen Leistungen auf. Allen voran der Vierer ohne, der sich die Bronzemedaille sichert. Taborsky/Schöberl verpassen im Leichtgewichts-Doppelzweier mit Rang vier nur knapp die Medaillenränge. 
 
Florian Walk, Maximilian Kohlmayr, Rudolph Querfeld und Gabriel Hohensasser konnten auch im Finale des Vierer ohne mit einer tollen Leistung überzeugen und sich hinter den Crews aus Polen und Rumänien die Bronzemedaille sichern.
 
„Wir haben vom Vorlauf gewusst, dass wir um die Medaillen mitfahren können. Ziel war es den Endspurt früh anzusetzen und das ist uns mehr oder weniger gut gelungen. Mit dem Ergebnis sind wir auf jeden Fall sehr zufrieden“, sagt Maximilian Kohlmayr. 
 
Für den ÖRV bedeutet dies die erste Weltcupmedaille in einem olympischen schweren Teamboot bei den Herren seit dem Jahr 2000. Damals feierten beim Weltcup in Luzern Raphael Hartl, Horst Nussbaumer, Arnold Jonke und Norbert Lambing im Doppelvierer die Bronzemedaille. 
 
Matthias Taborsky und Julian Schöberl (LG-Doppelzweier) verpassten in Plovdiv mit Rang vier auch nur knapp die Medaillenränge. Nach den ersten 1.000 Metern lagen die ÖRV-Athleten noch auf Rang drei. „Die ersten 1.000 Meter waren sehr gut und mit ihrer Leistung kann man nur zufrieden sein. Sie haben viel gelernt an diesem Wochenende und die Routine gemeinsam wird besser“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing.
 
Eine gute Leistung zeigten zum Abschluss auch Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer im Damen Leichtgewichts-Doppelzweier. Die jungen ÖRV-Athletinnen mussten die Führung im B-Finale erst im letzten Rennabschnitt abgeben und kamen auf dem zweiten Platz über die Ziellinie, was den achten Rang im Endklassement bedeutet.
 
„Heute ist es bei den beiden viel besser gegangen, als gestern, sie konnten viele gute Dinge umsetzen“, zeigt sich Hassing zufrieden.
 
Eine Leistungssteigerung zeigte auch der Leichtgewichts-Doppelvierer mit Sebastian Kabas, Paul Sieber, Bernhard Sieber und Philipp Kellner, der sich ja beim ersten Weltcup in der Bootsklasse der schweren Doppelvierer misst.
 
Die ÖRV-Crew belegte im heutige Rennen bei schwierigeren Bedingungen Rang fünf. „Sie haben sich von gestern auf heute gesteigert. Sie hatten heute Gegenwind, was für eine leicht Mannschaft schwierig ist“, sagt Hassing. 

 

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