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ÖSV-Skicross unter neuer Führung

Montag, 13. Juni 2022

Das ÖSV-Skicross-Team geht mit einem neuen Sportlichen Leiter in die WM-Saison 2022/23. Markus Gutenbrunner folgt Sabine Wittner nach, die seit der Aufnahme der Skicross-Sparte in den Österreichischen Skiverband im Jahr 2007 diese Position innehatte.

Der Oberösterreicher Gutenbrunner war im ÖSV bereits von 2001 bis 2010 in verschiedenen Trainerfunktionen bei den Ski-Alpin-Damen tätig und arbeitete darüber hinaus für den Niederösterreichischen sowie den Chinesischen Skiverband. Zuletzt betreute er als Chefcoach das österreichische Alpin-Behindertensport-Team, das bei den Paralympics 2022 in Peking (CHN) nicht weniger als elf Medaillen gewann.

"Die Skicross-Mannschaft als Sportlicher Leiter zu übernehmen, ist eine interessante und spannende Aufgabe. Mittel- und langfristiges Ziel ist es, bei den Olympischen Spielen 2026 in Italien sowie bei der Heim-Weltmeisterschaft 2027 im Montafon erfolgreich zu sein. Die Basis dafür müssen wir mit konstant guten Leistungen im Weltcup legen, und das am besten gleich beim ersten Rennen in der kommenden Saison. Wir werden intensiv daran arbeiten, über die Leidenschaft für Skicross zu sportlichen Erfolgen zu kommen", erklärt Gutenbrunner.

In einem ersten Schritt gelte es nun, in Gesprächen mit den Trainern und den Aktiven die aktuelle Situation zu evaluieren. "Ein weiterer Schwerpunkt wird für mich die Jugendarbeit sein. Um langfristig Erfolge feiern zu können, ist es notwendig, die Nachwuchsarbeit gezielter auf Skicross auszurichten, indem sich Läuferinnen und Läufer ab der letzten Schülerklasse oder dem ersten FIS-Jahr schon darauf konzentrieren", konkretisiert Gutenbrunner, der als dritten wichtigen Bereich neben Weltcup und Nachwuchs die Skicross-Infrastruktur definiert hat. "Hier dürfen wir keine Möglichkeit verpassen, um Verbesserungen vorzunehmen."

Sabine Wittner hat seit den ersten Rennen im Jahr 1998 an der Weiterentwicklung des Skicross-Sports mitgewirkt – und das nicht nur in Österreich, sondern auch international. "Speziell zu Beginn habe ich viel Aufbauarbeit geleistet. Mit der Aufnahme in den ÖSV in der Saison 2007/08 hat Skicross eine große Aufwertung erfahren. Ich habe in meiner Tätigkeit beim ÖSV viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und zahlreiche Freundschaften geschlossen. Dafür bin ich extrem dankbar. Ich wünsche dem Team für die Zukunft alles Gute", so Wittner, die nach einer beruflichen Neuorientierung nun in der Privatwirtschaft tätig ist.   

Zu den größten Erfolgen der Ära Wittner zählen der Doppelsieg durch Andreas Matt und Thomas Zangerl sowie Silber von Karin Huttary bei der WM 2009 in Inawashiro (JPN), der Gewinn der Olympia-Silbermedaille 2010 in Vancouver (CAN) von Matt, der 2010/11 auch den Gesamtweltcup holte, sowie WM-Gold von Andrea Limbacher bei den Heim-Titelkämpfen 2015 am Kreischberg.

"Wir freuen uns, dass wir Markus Gutenbrunner als neuen Sportlichen Leiter für Skicross gewinnen konnten, der die Sparte mit seinem großen Fachwissen und Engagement mit Sicherheit bereichern wird. Zugleich ist es mir ein großes Anliegen, mich bei Sabine Wittner für ihren unermüdlichen Einsatz zu bedanken. Sie hat die Entwicklung des Skicross-Sports in den vergangenen Jahren ganz maßgeblich mitgeprägt", betont ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober.  

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