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Noch einmal punkten

Sieben Stunden Zeitverschiebung und 1600 Meter Höhenunterschied: Das sind die Bedingungen für Österreich’s Spitzenjudoka im mexikanischen Guadalajara.

 

Warum man sich das gut zwei Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro antut?

 

Das Einladungsturnier der besten 16 SportlerInnen jeder Gewichtsklasse ist das letzte Event der seit Juni 2014 laufenden Olympia-Qualifikation.

 

Und hier werden nochmals ordentlich Punkte verteilt: 700 für einen Sieg, 420 für Platz zwei und je 280 für die Bronzemedaillen. In Relation gesehen erhalten die Zweitplatzierten mehr Punkte als die aktuellen Europameister und mit einem Kampfgewinn in Mexiko erhält man fast so viele Zähler wie bei einer Grand Prix Bronzenen.

 

Damit wird ersichtlich warum Sabrina Filzmoser, Kathrin Unterwurzacher, Hilde Drexler, Bernadette Graf und Daniel Allerstorfer in Übersee am Start sein werden.

 

Sabrina Filzmoser (LZ Multikraft Wels, -57kg) liegt derzeit auf dem 12. Platz der bereinigten Olympiarangliste, wobei sich 14 Sportlerinnen pro Gewichtsklasse direkt für das Event unter dem Zuckerhut qualifizieren.

 

Bei den Männern liegt diese Zahl bei 22, womit der Mühlviertler Schwergewichtskämpfer Daniel Allerstorfer mit seinem 20. Rang ebenfalls innerhalb der Quote liegt.

 

Sowohl bei Sabrina als auch bei Daniel liegt der Fokus auf dem Halten der aktuellen Position.

 

„So knapp vor dem Ziel darf man die Entscheidung über die Qualifikation nicht aus der Hand geben“, rechtfertigt Allerstorfer die beschwerliche Anreise.

 

Die Wienerin Hilde Drexler (Café&Co Samurai, -63kg) ist aufgrund der starken Leistungen ihrer Teamkollegin Kathrin Unterwurzacher als Reserveathletin für Rio gereiht.

 

Nichtsdestotrotz gilt es die aktuelle Position im Ranking zu halten um im „worst-case-Szenario“ einer Verletzung Unterwurzachers auch wirklich einspringen zu können. 

 

Die beiden Tirolerinnen vom JZ Innsbruck sind aus anderen Gründen nach Guadalajara gereist. Kathrin Unterwurzacher (-63kg) und Bernadette Graf (-70kg) liegen derzeit auf den Positionen fünf bzw. sechs und wollen ihren Platz unter den Top-8 absichern um bei den Olympischen Spielen gesetzt zu sein.

 

Dadurch würde man frühestens im Viertelfinale auf eine andere gesetzte Athletin treffen. „Auch wenn bei Olympia alles möglich ist, schaffen wir mit einer Setzung unter den Top-8 eine bessere Ausgangslage“ so Marko Spittka, Nationaltrainer der Frauen.

 

 

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