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Linger neuer IOC-Botschafter

Mittwoch, 22. Dezember 2021 / Peking 2022

News

Andreas Linger, zweifacher Rodel-Olympiasieger im Doppelsitzer, wurde Mitte Dezember 2021 zum IOC-Botschafter gegen Wettkampfmanipulation ernannt. „Begeisterung und Leidenschaft vereint uns Athletinnen und Athleten im fairen sportlichen Wettkampf miteinander. Wettkampfmanipulation zerstört diese Werte. Deshalb sollten wir alle gemeinsam dafür kämpfen, solchen Machenschaften keine Chance zu geben“, sagt der 40-jährige Tiroler, der gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang Linger, Gold in Turin, Gold in Vancouver und Silber in Sotschi gewann.

Im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking 2022 macht das Internationale Olympische Komitee (IOC) verstärkt auf dieses wichtige Thema aufmerksam. Zur Prävention empfiehlt das IOC allen akkreditierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sich unter athlete365.org zu informieren. Auf dieser IOC-Serviceplattform werden Sportwetten genauso behandelt wie der verbotene Umgang mit möglichem Insiderwissen.

„Wir dürfen uns sehr glücklich schätzen, dass wir mit Andreas Linger einen extrem kompetenten, authentischen und vor allem glaubwürdigen IOC-Botschafter gegen Wettkampfmanipulation gewinnen konnten“, freut sich ÖOC-Präsident Karl Stoss, der als IOC-Member selbst im Advisory Board to the OM Unit on the Prevention of the Manipulation of Competition (OM Unit PMC) sitz. „Es ist auch ein wichtiges Zeichen für Österreich, dass wir diesen Parade-Athleten in so einer wichtigen Sache aufbieten können.“

Neben Andreas Linger gibt es viele weitere internationale IOC-Botschafterinnen und -Botschafter: Danka Bartekova (SVK), Andrej Miklavc (SLO), Nicola Minichiello (GBR), Jakob Spik (SLO), Emma Terho (FIN), Pernilla Wiberg (SWE) und Yang Yang (CHI).

Linger, der selbst auch als Teil des österreichischen Rodel-Teams bei den Olympischen Spielen in Peking dabei sein wird, betont: „Es geht hier vor allem darum eine Sensibilisierung zu bewirken und Bewusstsein zu schaffen. Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, dass man als Olympia-Sportlerin oder Olympia-Sportler nicht einmal wenn man schon daheim auf der Couch liegt auf andere Olympia-Sportarten wetten darf. Darauf stehen, wenn man es durchdenkt völlig zurecht, sehr hohe Strafen.“

Wettkampfmanipulation liegt vor, wenn Sportler absichtlich schlechte Leistungen erbringen oder absichtlich verlieren. Sie liegt auch vor, wenn Offizielle absichtlich Fehlentscheidungen treffen, die den Wettbewerb beeinflussen. Ob es sich um Geld, einen besseren Platz in der nächsten Runde des Turniers oder eine andere Art von Vorteil handelt, es gibt immer einen Vorteil im Austausch. Wettbewerbsmanipulation tötet den Geist des Sports. Was nützt es, wenn das Spiel von vornherein festgelegt ist?

Die vier wichtigsten Regeln gegen Wettkampfmanipulation lauten:

Rule #1: Don’t fix the competition and always do your best.
Rule #2: Don’t bet on your own sport or any event at the Olympic Games
Rule #3: Don’t share information about health issues and sport tactics.
Rule #4: Speak up! If you witness or suspect competition manipulation, you must report it. The IOC Integrity Hotline is 100% secured and confidential.

Mehr dazu unter https://olympics.com/athlete365/what-we-do/integrity/prevention-of-competition-manipulation/ sowie beim Play Fair Code, dem österreichischen Verein zur Wahrung der Integrität im Sport (https://www.playfaircode.at/).

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