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Knapp an Edelmetall vorbei

Sonntag, 12. Mai 2024
 

Benjamin Bildstein und David Hussl haben bei der Europameisterschaft der olympischen 49er-Klasse vor La Grande-Motte (FRA) nur knapp eine Medaille verpasst. Nachdem das abschließende Rennen der Goldflotte wegen Flaute abgesagt werden musste, reichte ein starker dritter Platz im finalen Medal-Race nicht aus, um noch die Bronzemedaille zu erreichen. Damit behielten die Athleten vom Österreichischen Segel-Verband ihren starken vierten Gesamtrang. Keanu Prettner und Jakob Flachberger wurden Achte.

Die parallel vor Cannes ausgetragenen 470er-Europameisterschaft ist am Sonntag ebenfalls zu Ende gegangen. Lara Vadlau und Lukas Mähr fuhren im Medal-Race zu Rang acht, beschlossen dadurch die kontinentalen Titelkämpfe auf Rang acht.

Versöhnlicher Abschluss

Benjamin Bildstein und David Hussl haben bei der 49er-Europameisterschaft vor La Grande-Motte den starken vierten Platz erkämpft. Zunächst war erneut Geduld gefragt: Das am Vormittag angesetzt letzte Rennen der Goldflotte musste schlussendlich, wegen zu wenig Wind, nach mehreren Startversuchen abgesagt werden. Damit waren die beiden Segler vom Yacht Club Bregenz zwar für das Medal-Race qualifiziert, hatten vor dem finalen Vergleich aber bereits 14 Punkte Rückstand auf die Bronzemedaille. In der abschließenden Wettfahrt der besten zehn Boote zeigte das Skiff-Duo dennoch auf, fuhr zu Rang drei – den Rückstand auf die Medaille konnten es aber nur auf zehn Punkte reduzieren.

„Platz drei im Medal-Race ist ein versöhnlicher Abschluss für diese Woche. Wir haben bewiesen, dass wir bei allen Windbedingungen gut segeln können – das ist positiv, darüber freuen wir uns sehr. Natürlich ist es schade, dass wir die Medaille verpasst haben und nicht alles so aufgegangen ist, wie wir uns das vorstellt haben“, sagt Steuermann Benjamin Bildstein.

„Der Regatta-Block im Frühjahr ist damit beendet. Jetzt geht es um die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Wir fiebern der Verbandsentscheidung entgegen, welches Team schlussendlich nominiert wird. Wir haben unseren Teil getan und hoffen, dass wir auch fahren dürfen. Egal wie die Entscheidung ausgehen wird, wie werden gemeinsam vor Marseille trainieren, uns gemeinsam gut vorbereiten. Wir freuen uns, dass es nun Richtung Olympia in die entscheidenden Wochen geht“, ergänzt Vorschoter David Hussl.

Europameister wurden James Peters und Fynn Sterritt aus Großbritannien. Keanu Prettner/Jakob Flachberger haben durch die Absage des letzten Goldflotten-Rennens keine Chance mehr auf eine Rangverbesserung erhalten und beschließen die Europameisterschaft an achter Stelle.

Vadlau/Mähr beenden EM auf Rang acht

Lara Vadlau und Lukas Mähr haben die 470er-Europameisterschaft vor Cannes, Frankreich auf Rang acht abgeschlossen. Bei erneuten Leichtwindbedingungen kam das Duo im Medal-Race nicht über den achten Platz hinaus und schaffte dadurch im Gesamtklassement keine Rangverbesserung mehr.

„Die Woche hier in Cannes war superschwierig. Die permanenten Leichtwindverhältnisse waren wichtig für uns – das ist nämlich noch unsere große Schwäche. Aber wir haben jetzt sehr gute Erkenntnisse sammeln können. Mit der Endplatzierung sind wir nicht zufrieden, sehen es aber als Chance, noch mehr an uns zu arbeiten“, weiß Steuerfrau Lara Vadlau.

„Für uns geht es jetzt weiter nach Neusiedl, dort servicieren wir nochmals unser Olympia-Material, um es dann nach Marseille zu bringen. Bis zu den Spielen werden wir dann so viel Zeit wie möglich im Olympia-Revier verbringen, um einerseits die Bedingungen zu analysieren und andererseits an unseren Schwächen zu arbeiten“, sagt Vorschoter Lukas Mähr. 

Den Europameisterstitel holte die spanische Paarung Xammar/Brugman.

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