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„Auf Augenhöhe agiert“

Freitag, 26. April 2024
 

Österreichs Herren-Eishockey-Nationalteam verlor am Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen den ersten von zwei Tests gegen Vizeweltmeister Deutschland mit 2:4. Rot-Weiß-Rot konnte mit einer starken Leistung im Mittelabschnitt einen 0:2-Rückstand auf 2:2 ausgleichen, mit zwei weiteren Treffern im Schlussabschnitt setzte sich der Gastgeber doch noch durch. Die Tore der ÖEHV-Auswahl erzielten Benjamin Baumgartner (16.) und Lukas Kainz (38.). Am Samstag folgt in Zell am See ab 16:15 Uhr das Heimspiel gegen das DEB-Team.

Head Coach Roger Bader schenkte beim ersten von zwei WM-Tests gegen Deutschland dem neu zum Team gestoßenen Goalie David Kickert das Vertrauen. Österreich startete in Garmisch-Partenkirchen sehr gut ins Match, hielt zu Beginn mit den Gastgebern mit und hatte durch Dominic Zwerger die beste Chance. Nach einem Doppelpack von Marc Michaelis (8., 11.) lag Österreich plötzlich 0:2 zurück. Danach hatte die ÖEHV-Auswahl ihre erste Überzahl, in der der erste Treffer für Österreich nach einem druckvollen Spiel in der Luft lag. Eine Minute nach Ablauf des Powerplays fiel der Anschlusstreffer: Dominic Zwerger leitete einen schnellen Angriff ein, Benjamin Baumgartner brachte einen satten Wristshot auf das Tor von DEB-Keeper Tobias Ančička, der kurz abwehren konnte. Baumgartner stocherte den Rebound mit der Backhand zum 1:2 ins Tor (16.). Gegen Ende des ersten Abschnitts hielt sich Österreich in der ersten Unterzahl schadlos.

Voller Zuversicht Richung Rückspiel

Auch im zweiten Drittel lieferten sich die beiden Teams einen intensiven Fight, bei jedem Wechsel war zu spüren, dass die WM immer näher rückt. Deutschland war feldüberlegen, aber Österreich agierte defensiv gut und stand nah am Gegner. Deutschland wechselte kurz vor Halbzeit der Partie den Keeper - Florian Bugl kam für Ančička in den Kasten. Mit Fortdauer des Mittelabschnitts gelang den Österreichern auch in der Offensive mehr, die rot-weiß-roten Cracks konnten die Deutschen phasenweise in deren eigener Verteidigungszone einschnüren. In dieser Drangperiode fiel der verdiente Ausgleich: Dominique Heinrich spielte auf Lukas Kainz, der direkt übernahm und aus dem Slot zum 2:2 traf (38.).

Nach einer überstandenen Unterzahl agierte Österreich zu Beginn des Schlussdrittels mit viel Selbstvertrauen und hatte bei einem satten Schuss von Nico Brunner Pech: Der Puck prallte von der Querlatte ab. Zwerger & Co. spielten offensiv weiterhin sehr gut und hatten auch Chancen. Die Gastgeber übernahmen schön langsam wieder das Kommando. Das ÖEHV-Team war nun wieder mehr mit Defensivaufgaben beschäftigt und musste in dieser Phase einen Gegentreffer hinnehmen: Daniel Fischbuch stocherte den freiliegenden Puck nach einer Abwehr von David Kickert zum 3:2 für Deutschland über die Linie (50.). Die Deutschen setzten nach und bauten den Vorsprung in Überzahl aus: Parker Tuomie traf aus kurzer Distanz zum 4:2 (52.), das war am Ende auch der Endstand. 

Head Coach Roger Bader analysierte das Spiel nach der Schluss-Sirene: „Ich bin mit der Leistung heute sehr zufrieden, wir haben mit Deutschland auf Augenhöhe gespielt. Wir waren im zweiten Drittel sogar überlegen, im letzten Drittel war es ausgeglichen. Wir hatten beim Stand von 2:2 einen Stangenschuss und hätten mit 3:2 in Führung gehen können, wer weiß, wie dann das Spiel ausgegangen wäre. Sehr viele Dinge waren heute sehr gut, Vieles, was wir uns vorgenommen haben. Wir hatten noch in keinem Testspiel bisher so viele Torchancen und das gegen einen guten Gegner!“

Für das Retourmatch am Samstag in Zell am See erwartet der Head Coach ein neues Line Up und hofft auf eine starke Heimpartie: „Wir schauen mehr auf uns als auf den Gegner. Es sind einige Spieler, die uns heute verlassen werden. Andere Spieler kommen am Freitag dazu, die waren jetzt schon in Zell am See am Trainieren. Es geht darum, die neuen Spieler zu integrieren, das steht jetzt im Vordergrund. Wir hoffen, dass wir am Samstag ein tolles Spiel spielen. Taktisch werden wir nichts ändern, wir werden versuchen, unser Spiel zu verbessern. Jetzt müssen wir schauen, wie die sieben neuen Spieler am Freitag im Training ausschauen und ob sie in der Lage sind, am Samstag schon zu spielen!“

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