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852.000 Euro für AthletInnen

Montag, 22. Juni 2020

Das Österreichische Olympische Comité darf sich einmal mehr über schwarze Zahlen freuen. Die Jahresbilanz 2019, die bei der heutigen ordentlichen Hauptversammlung in Wien präsentiert wurde, ist die bereits 10. in Folge, die mit einem Plus abschließt. Nicht weniger als 852.000 Euro wurden (im letzten Olympia-Zyklus, d.h. seit 2017) vom Internationalen Olympischen Komitee lukriert und direkt an heimische Top-AthletInnen weitergegeben. Die ÖOC-Wahlen (des Präsidiums und des Vorstands) wurden mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit um zwei Jahre verschoben.

Gut 70 Personen, darunter 44 stimmberechtigte Mitglieder, kamen heute, Montag, zur ordentlichen ÖOC-Hauptversammlung ins Studio 44 in Wien. Die Themen IOC und Tokio 2021 gaben erwartungsgemäß den Ton an:

 

  • Das Internationale Olympische Komitee fördert – im Rahmen des Olympic Solidarity Programmes – sechs österreichische Sommersport-AthletInnen (Olivia Hofmann/Schießen, Sarah Lagger/LA, Siebenkampf, Nicol Ruprecht/Rhythmische Gymnastik, Nadine Weratschnig/Kanu, Thomas Mathis/Schießen, Jakob Schubert/Klettern). Der Vertrag wurde durch die Verlegung der Spiele automatisch um ein Jahr verlängert.
     
  • Auch der in Tirol lebende und für den RSC Inzing startende irakische Flüchtling Aker al Obaidi kommt in den Genuss von IOC-Geldern (Trainingspartner und Klubkollege von Martina Kuenz).
     
  • IOC-Mobilitätspartner Toyota und das ÖOC stellen acht AthletInnen (Janine Flock/Skeleton, Olivia Hofmann/Schießen, Corinna Kuhnle/Kanu, Bettina Plank/Karate, Nicol Ruprecht/Rhythmische Gymnastik, Verena Preiner/LA, Siebenkampf, David Gleirscher/Rodeln, Lukas Weißhaidinger/LA, Diskus) und sechs Olympiazentren (Dornbirn, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg-Rif, Wien) Fahrzeuge zur Verfügung.
     
  • Das ÖOC darf sich zum bereits 10. Mal in Folge über einen positiven Jahresabschluss (2019) freuen. Die Wirtschaftsprüfer (BDO) bestätigten eine ordnungsgemäße Buchführung bzw. Verteilung der Mittel.
     
  • Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 führt nun auch zu einer Verschiebung der ÖOC-Wahl. Ursprünglich wären Präsident, Präsidium und Vorstand im kommenden Jahr zur Neuwahl gestanden. Bei der heutigen ordentlichen Hauptversammlung wurde mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit eine Verlegung der Wahlen ins Jahr 2023 beschlossen. „Es geht um Planungssicherheit. Mit Tokio und Peking warten 2021 und 2022 innerhalb von sechs Monaten zweimal Olympische Spiele auf uns. Diese Herausforderung wollen wir in jedem Fall in gewohnter personeller Zusammensetzung in Angriff nehmen und uns nicht auf Experimente einlassen“, betonte ÖOC-Präsident Karl Stoss.
     
  • Die Mehrkosten für das ÖOC (aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele) lassen sich derzeit noch nicht im Detail voraussagen. „Wir gehen davon aus, dass wir bei Ticket- und Sponsoring-Einnahmen mit Einbußen rechnen müssen“, meinte Generalsekretär Peter Mennel.
     
  • Univ. Prof. Dr. Norbert Bachl und Univ. Prof. Dr. Alfred Engel wurden aufgrund ihrer langjährigen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt.
     
  • Das ÖOC unterstützt die „Bewegung für mehr Bewegung“ von Vorstandsmitglied Peter Kleinmann. Ein gemeinsamer Aktionsplan wird vorbereitet.

 

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