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Olympia-Quali als historische Chance

Montag, 9. Januar 2023 / Paris 2024

Österreichs Spring-Equipe greift im EM-Jahr 2023 nach den Sternen! „Hauptziel ist die Olympia-Qualifikation“, legt Springreitreferentin Sabine Schranz die Latte hoch. Bei der EM 2023 Ende August in Mailand geht es um drei Olympia-Quotenplätze.

„Wir wollen top-vorbereitet mit den besten Pferd-Reiter-Paarungen zur EM fahren, dann können wir die Sensation schaffen“, glaubt Schranz. Die letzte Olympiateilnahme eines Springreitteams geht auf das Jahr 1996 in Atlanta (Platz 11 für das Team, Hugo Simon Vierter im Einzel) zurück, die letzte Medaille auf 1992 in Barcelona. Damals führten Hugo Simon und Thomas Frühmann das Team zur Silbermedaille. Der letzte Einzel-Reiter bei Olympia war Martin Bauer im Jahr 2000 in Sydney mit Platz 26.

28 Jahre Olympia-Absenz

Höchste Zeit also, dass nach 28 Jahren Olympia-Absenz wieder eine rot-weiß-rote Spring-Equipe im Zeichen der fünf Ringe in den Parcours geht. Bei der WM im Vorjahr deuteten Max Kühner und Co. mit Platz 12 an, was in ihnen steckt. Die WM-Finale der besten zehn Nationen der Welt hatte Österreich um 4,75 Fehlerpunkte (also etwas mehr als ein Abwurf) verpasst.

Der WM-Sechste und aktuelle Weltranglisten-18. Max Kühner meinte damals: „Das Team hat sich gut geschlagen, Hut ab vor meinen Kollegen, das war ganz gut und ist echt ausbaufähig. Wenn Julie (Anm.: Julia Houtzager-Kayser) mit ihrem Superpferd dazukommt, darf da Hoffnung aufkommen für die Zukunft.“

Eine Überzeugung, die auch Springreitreferentin Sabine Schranz teilt: „Wenn alle fit bleiben, sind wir sehr gut aufgestellt!“ Schranz meint damit die WM-Starter:innen Katharina Rhomberg (mit Cuma), Bianca Babanitz (mit Capidor), Max Kühner (mit Elektric Blue P) und Christoph Obernauer (mit Kleons Renegade). Dazu kommen Julia Houtzager-Kayser (mit High Five), Gerfried Puck (mit Equitron Naxcel V), Stefan Eder (mit dem Victoria Max-Theurer-Pferd Condaro), Alessandra Reich (mit Loyd).

Aufstieg in Division 1

„Damit wir uns auf höchstem Niveau vorbereiten können, werden wir versuchen so viele 5-Stern-Nationenpreise mitzunehmen, wie möglich. Was für uns nach dem knapp verpassten Aufstieg in die 1. Division mit Platz 3 im EEF-Finale natürlich schwierig ist “, erklärt Schranz, die für die CSIO-Turniere in Rom (ITA, 24.-28.5.), St. Gallen (SUI, 1.-4.6.), Sopot (POL, 15.-18.6.) und Falsterbo (SWE, 13.-17.7.) jeweils um einen Startplatz für Österreich angefragt hat.

In der EEF Serie (CSIO3*-Niveau mit dem Nationenpreis über eine Höhe von 1,45 Meter) wird Österreich am 4. Mai in Mannheim (GER) starten. Das EEF-Semifinale (für die Gruppen Süd und Zentral-Europa) findet im niederösterreichischen Ebreichsdorf von 29. Juni bis 2. Juli statt. „Wir wollen natürlich auch wieder das EEF-Finale im September in Warschau erreichen, damit wir diesmal in Polen den Aufstieg in Division 1 schaffen, was in Hinblick auf die Olympiasaison 2024 und die Vorbereitung auf Paris wichtig wäre.“

Neben den U25-Reiter:innen Marie Sebesta, Jennifer Jaritz, Sally Zwiener oder Dominik Juffinger will Schranz auch erfahrene Nationenpreisreiter wie Markus Saurugg oder Fritz Kogelnig in der EEF-Serie einbauen. „Wenn alle Pferde, Reiterinnen und Reiter fit bleiben, bin ich überzeugt, dass wir unsere hoch gesteckten Ziele erreichen können.“

Auftakt in Abu Dhabi

Die Vorarlbergerin Katharina Rhomberg, die am 15. Jänner gemeinsam mit ihrem Tiroler Teamkollegen Christoph Obernauer zum ersten Nationenpreis nach Abu Dhabi in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegt, denkt genauso: „Dieser Nationenpreis auf Fünfsterne-Niveau ist eine wichtige Chance für uns als Team, die wir nutzen wollen. Olympia ist für uns alle der größte Traum und ich finde es ist höchste Zeit, dass Österreich da wieder dabei ist. Die Chance bei der EM die Olympia-Quali zu schaffen, ist in der derzeitigen Konstellation realistisch. Deshalb brauchen wir als Team jedes Fünfsterne-Turnier, für das wir einen Startplatz bekommen.“

Neben Reitersprecherin Rhomberg, die auch die perfekte Infrastrukur im Olympiazentrum Vorarlberg nutzt, und Obernauer werden auch Gerfried Puck und Bianca Babanitz, die bereits in den Emiraten sind, Österreich im Nationenpreis von Abu Dhabi vertreten.

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