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Das war knapp!

Dienstag, 20. Februar 2024

In der Kategorie -109kg war mit Sargis Martirosjan der routinierteste Österreicher am Start. Obwohl er mit 37 Jahren nicht mehr zum Favoritenkreis gehört, fehlte ihm in seiner Spezialdisziplin, dem Reißen, am Ende nur 1kg auf die EM-Bronzemedaille in Sofia (BUL). In der wichtigen Zweikampfwertung schaffte er mit einem 9. Platz das angepeilte Top-10-Ergebnis.

Martirosjan startete in der A-Gruppe und begann den Wettkampf mit sicheren 165kg. Im Zweitversuch ließ er 168kg folgen und lag damit in guter Warteposition. Einige Athleten zogen im weiteren Wettkampfverlauf an ihm vorbei. Mit gültigen 171kg im Drittversuch überraschte der Routinier die Konkurrenz und er setzte sich noch einmal in Führung. Dass der Favorit aus Aserbaidschan mit seinem Erstversuch die Führung übernahm, kam nicht unerwartet und dämpfte die Hoffnungen noch nicht, erst als der deutsche Matthäus Hofmann sich mit 172kg in seinem letzten Versuch, nachdem er vorher an 169 gescheitert war, am Österreicher vorbeischieben konnte, war klar, dass die Zeichen für eine Medaille nicht mehr günstig standen. Der Bulgare Hristov schaffte gleich danach auch seinen Zweitversuch über 173kg, damit wurde der 37-Jährige vom Podest gedrängt. Hofmann war fix auf Rang 3, im Duell um die Führung musste der Bulgare dem Aserbaidschaner Dadasbayli den Vortritt lassen.

Im Stoßen begann Martirosjan mit 181kg, die vom Kampfgericht gültig gegeben, von der Jury aber auf ungültig umgewertet wurden. Trotzdem steigerte das Betreuerteam auf 185kg weiter, die der Österreicher auch gültig in die Wertung brachte. Die 191kg im Drittversuch waren aber zu schwer an diesem Tag. Im Stoßen ergab das am Ende Rang 13, in der Zweikampfwertung Rang 9 und damit die erhoffte Top-10 Platzierung.

„Ja was soll ich sagen! Ich bin im Reißen mit dem Resultat allgemein zufrieden, bin aber hauchdünn an einer Medaille gescheitert, Ich denke aber trotzdem, dass ich trotz der Strapazen, Coaching an bisherigen drei Tagen, wo Athletinnen und Athleten von uns teilgenommen haben, eine sehr gute Leistung abgerufen habe“, erklärt der Olympia-Teilnehmer von Tokio.

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