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333 Tage bis zur Heim-EM

Donnerstag, 16. November 2023

Der Countdown läuft: Österreich fiebert der Tischtennis-EM von 15. bis 20. Oktober 2024 in Linz entgegen. Bei einem Medientermin im Olympiazentrum fiel der Startschuss.

Etwa 300 Spieler:innen aus bis zu 50 Nationen werden in 333 Tagen in der Linzer TipsArena aufschlagen. Das ÖTTV-Team geht mit großartigen Erinnerungen an die letzte EM 2022 in München in dieses Großereignis.

„Die Vorfreude ist groß. Wir gewannen mit zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze sogar die Nationenwertung. Das war eine unglaubliche Sternstunde“, schwärmt Präsident Wolfgang Gotschke und träumt davon bei der Heim-EM ebenso Medaillen bejubeln zu dürfen.

An der Spitze der rot-weiß-roten Auswahl steht die zweifache Europameisterin und insgesamt achtfache EM-Medaillengewinnerin Sofia Polcanova: „Sportliche Großereignisse zählen für jeden Sportler zu den absoluten Karriere-Highlights. Wenn man so etwas dann beinahe vor der eigenen Haustüre erleben darf, ist das umso spezieller. 2024 wird ein besonderes Sportjahr. Zum einen aufgrund der Olympischen Spiele in Paris, zum anderen wegen der Heim-EM, bei der ich zwei Titel zu verteidigen habe.“

Auf die Unterstützung der heimischen Fans freut sich auch Neo-Teamspielerin Anastasia Sterner: „Ich freue mich sehr auf meine erste Individual-EM. Da ist das natürlich besonders cool, dass diese in Österreich stattfindet. Ich habe bei der Team-EM in Schweden gesehen, wie schön das ist, wenn man von den eigenen Fans angefeuert wird. Ich spiele viel besser, wenn die Leute hinter mir stehen und ich kann dann 100 Prozent geben.“

Voll im Zeitplan

Auch auf organisatorischer Seite ist der ÖTTV voll im Zeitplan: „Wir haben gemeinsam mit der ETTU alle Planungen bezüglich Trainings- und Spielhalle abgeschlossen. Das bedeutet, dass wir sämtliche Umbau-Maßnahmen geregelt haben. Wir wissen nun wie viele Tische wir zu Beginn der EM aufstellen werden und auch, wann und wie wir die Anzahl der Boxen reduzieren werden. Im Achtelfinale stehen nur noch vier Tische in der TipsArena – am Finaltag gibt es nur noch den Center Court“, erklärt ÖTTV-Präsident Wolfgang Gotschke.

Auch die Logistik ist vorbereitet. Das bedeutet, dass Shuttle-Services zum Training beziehungsweise zu den Spielen und wieder zurück in die offiziellen Hotels organisiert sind. „Zusätzlich haben wir zahlreiche Hotels für die insgesamt rund 600 zu erwartenden Gäste im Zeitraum vor und während der Veranstaltung geblockt. Die Schiedsrichter werden auf eigenen Wunsch hin in einem Dreistern-Hotel logieren“, ergänzt Gotschke.

„In der Halle selbst wollen wir alle Räumlichkeiten nutzen. Neben der Match- und Trainings-Halle brauchen wir auch die Kabinen, die Presseräume, die Technik-Plätze, die Catering-Bereiche für Spieler, Coaches, Schiedsrichter, Mitarbeiter und vieles mehr. Wir wollen auch der LASK VIP-Raum nutzen. Gespräche mit Präsident Siegfried Gruber sind diesbezüglich am Laufen. Wir wollen vor allem den offiziellen Empfang dort abhalten.“

Die nächste große „EM-Werbe-Veranstaltung“ steht bereits am Freitag an: Nämlich bei der 100-Jahr-Feier des ÖTTV im Wiener Rathaus.

"Perfekte Infrastruktur"

„Die Vorfreude ist riesig. Tischtennis ist eine Top-Sportart in Oberösterreich", sagt Oberösterreichs Sport-Landesrat Markus Achleitner. "Wir stellen mit Sofia Polcanova die Tischtennis-Europameisterin im Einzel und Doppel. Dazu haben wir immer wieder großartige Sportlerinnen und Sportler wie die fünffache Olympia-Teilnehmerin Liu Jia sowie Talente, die an die Spitze drängen. Nicht zu vergessen sind die vielen erfolgreichen und starken Vereine im ganzen Bundesland. Daher bin ich fest überzeugt, dass diese Europameisterschaft große Begeisterung auslösen wird und wiederum einen Meilenstein im Sportland Oberösterreich darstellt. Diese EM ist erneut eine große Chance, Sport, Wirtschaft und Tourismus optimal zu verbinden – und Oberösterreich als ausgezeichneten Standort in ganz Europa zu präsentieren."

Dabei baut Achleitner besonders auf die sportliche Infrastruktur der Landeshauptstadt: „Auf der Gugl steht mit der TipsArena und dem Olympiazentrum die perfekte Infrastruktur zur Verfügung. Erstmals sollen zudem auch Räumlichkeiten der neuen Raiffeisen-Arena des LASK in die Ausrichtung einer derartigen Großveranstaltung miteinbezogen werden, damit sich die Tischtennis-Elite Europas so wohl wie noch nie bei einem Großereignis fühlt.“

"Motivieren und inspirieren"

Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler nennt die Gründe, warum das Sportministerium Großereignisse wie dies fördert: „Zunächst einmal, um unseren Top-Athlet:innen das Erlebnis eines Heim-Events und natürlich auch einen kleinen Heimvorteil zu ermöglichen. Aber auch, um Österreich als Gastgeberland von hochrangigen Veranstaltungen zu positionieren. Der wichtigste Grund aber ist, Kinder und Jugendliche zu motivieren. Zu Bewegung und zur Sportausübung im Allgemeinen. Wir wollen aber auch die schon aktiven Talente inspirieren, indem sie ihre Idole aus nächster Nähe beobachten können. Und sich sagen: Das will ich auch erleben, dafür lohnt es sich hart zu arbeiten. Damit wäre schon viel gewonnen. Mehr vielleicht als die ein oder andere Medaille."

Kogler schließt mit den Worten: "Ich wünsche den Organisator:innen schon jetzt gutes Gelingen und den österreichischen Spielerinnen und Spielern, dass sie ihre Heim-EM genießen und ihre bestmögliche Leistung abrufen können.“

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