Menü ausklappen

 

 ARTIKEL VOM 28.01.2023Friaul 2023

Silber und Bronze zum Abschluss

Sechs Rennen, sechs Mal Edelmetall! Österreichs Alpin-Nachwuchs räumt beim EYOF in Tarvis richtig ab, gewinnt einmal Gold, einmal Silber und vier Mal Bronze.

Am Samstag standen noch die Super-G-Entscheidungen auf dem Programm, also Mädchen und Burschen. Nadine Hundegger eröffnete den finalen Race Day mit Startnummer 1 und brachte eine fehlerfreie Fahrt ins Ziel.

„Im Ziel war ich mir nicht sicher, was meine Zeit wert ist, aber ich hatte ein ganz gutes Gefühl. Nur die Hocke war nicht optimal, daran muss ich arbeiten“, so die Niederösterreicherin.

Erwartungen übertroffen

Nur die Schweizerin Laura Huber unterbot die Zeit von Hundegger (+0,63 Sek.) – Silber! „Es war schon ein Wahnsinn, dass ich hier überhaupt dabei sein konnte, jetzt mit zwei Medaillen nach Hause zu fahren ist unglaublich“, strahlte die 17-Jährige.

Platz drei ging an Tatum Bieler aus Italien (+0,67 Sek.). Paulina Bentz durfte sich als Neunte über ein Top-Ten-Ergebnis freuen, Leonie Raich, Goldmedaillengewinnerin im Slalom, wurde 12.

Enges Rennen

Das Rennen der Burschen entwickelte sich zu einem Hundertstelkrimi – mit einem Überraschungssieger. Der Ungar Attila Banyai fuhr mit Startnummer 9 eine Bestzeit, die nicht mehr unterboten werden sollte.

Moritz Zudrell war kurz darauf 0,09 Sekunden langsamer und musste nach der Fahrt des Norwegers Rasmus Bakkevig (+0,04 Sek.) mit Startnummer 13 lange warten, ob es wieder für eine Medaille reicht.

Vor allem der Norweger Magnus Brevik machte es mit Startnummer 29 noch einmal spannend, verbremste sich aber im Zielhang.

Fahne und Medaille

„Der Super-G heute war eher auf der einfacheren Seite mit vielen Gleitpassagen. Da war’s schwer irgendwo Zeit rauszuholen, aber zum Glück hat es noch einmal für mich gepasst“, war es für den Vorarlberger die dritte Bronzemedaille im dritten Rennen.

Und keine Zitterpartie: „Ich hatte keinen Druck, weil der Super-G ist nicht meine Spezialdisziplin und ich hatte schon zwei Medaillen. Umso schöner, dass es so ausgegangen ist“, freut sich Zudrell auf die Schlussfeier am Abend in Udine – und das gleich doppelt.

Weil in Udine die Medaillen vergeben werden und die beiden Ski-Talente die Fahne in die Arena tragen werden. „Ich habe so viele emotionale Momente beim EYOF erlebt, aber das könnte alles toppen!“

 

Zur Übersicht
Voriger Artikel
"Nicht weit weg von den Besten"
Zur Übersicht

 
PARTNER DES ÖSTERREICHISCHEN OLYMPISCHEN COMITÉS
FacebookYouTubeInstagram
ÖSTERREICHISCHES OLYMPISCHES COMITÉ
 Nach oben
Jetzt drucken Schließen
Schließen
Österreichisches Olympisches Comité – Privatsphäre-Einstellungen